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rik Oktober / November

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Die rik (steht für Raus in Köln) erscheint seit April 1985.

FILM DVD/VOD „Die

FILM DVD/VOD „Die glitzernden Garnelen“ Der in Frankreich entstandene Kinofilm von Cédric Le Gallo und Maxime Govare ist eine tragische, lustige, nachdenkliche und auch einfach mal abstrus komische, mit allen Klischees, die es so gibt, spielende und aufräumende Produktion, die das Herz wärmt und auch die Lachmuskeln strapaziert. FOTOS: SALZGEBER Erzählt wird die Geschichte von Vize-Schwimmweltmeister Matthias Le Goff, einem Schwimmsportler, der von einem schwulen Reporter in einem Live- Interview in die Ecke gedrängt und beleidigt wird – und sich homophob wehrt. Vor laufender Kamera. Der Aufschrei ist groß und seine Karriere ist erst mal beendet – außer er nutzt die Chance, um sich vom Vorwurf der Homophobie reinzuwaschen: Er soll ein schwules Wasserballteam, die glitzernden Garnelen, für die Gay Games in Kroatien trainieren. Widerwillig startet er das Projekt, das ihn schon an den ersten Tagen mit allem konfrontiert, was er sich wohl genau so vorgestellt hat: Die Schwulen sind sexsüchtige Sportler, die eher auf ihre Figur als auf ihre spielerische Leistung achten, und die Lesben sind grobe Wesen, die einem Angst machen (und die Schwulen lästern sexistisch über diese Sportlerinnen. Und sagen auch noch, sie dürfen das ...). Nur Matthias’ Tochter ist hellauf begeistert von ihm in seiner neuen Rolle. Und dann geht es auch schon auf in Richtung Kroatien. Eine Busreise, auf der nicht nur ein tätowiertes A*schloch präsentiert wird ... Zudem ein Trip, der zusammenschweißt, der aber auch mit einem Todesfall endet. Der Film allerdings nicht, dessen Ende ist eine Hymne auf das Leben, ein Tanz zu Bonnie Tyler in einer Kirche. *rä www.salzgeber.de DVD Alles Gute, Flash Gordon! Zum 40. Geburtstag kommt der discoide Science-Fiction-Film „Flash Gordon“ nun in 4K Ultra HD neu auf den Markt. Der Film beginnt im Jahr 1980, der Footballspieler und Superhero Flash Gordon wird, in einem Flugzeug sitzend, Zeuge, wie die Sonne verschwindet. Und auch der Mond ist aus seiner Umlaufbahn gedrängt worden und droht auf die Erde zu fallen. Schuld daran ist der böse Kaiser Ming vom Planeten Mongo, der dort mit seiner Tochter Aura herrscht und Lust hatte, wieder einmal Trubel im Universum zu verursachen. Alle tausend Jahre will Ming, der an farbenprächtig inszenierte Mongolen- und Chinesenkaiser erinnert, an ihm aufgefallenen Planeten seine Kräfte ausprobieren, um dann zu entscheiden, wie er mit den Bewohnern dieser Welten umgeht. Die Erde ist in Gefahr, die Wissenschaft verzweifelt, jetzt muss der wasserstoffblonde Flash ran, denn der sieht nicht nur aus wie ein Pornostar, er kann es auch mit außerirdischen Supermächten aufnehmen. Zuerst bumst, Pardon, kracht er aber mit seinem Flugzeug bei zwei drolligen Wissenschaftlern in den Wintergarten. Der eine vermeintlich böse, der andere eher liebenswert queer (und wird vom scheinbar Bösen namens Hans Zarkov ermordet). Durch eine List nimmt Hans Flash und seine ständig aufgedrehte Begleiterin mit ins All, mit in den Kampf gegen das Böse. Bester Dialog im Kerker: „Du siehst großartig aus.“ „Das ist das Augen-Make-up.“ (schluchz) Der Film ist eine knallige Neuauflage der Science-Fiction-Serie aus den 1930ern, voller heteronormativer und anderer Stereotypen, unglaublich trashiger Effekte, etwas Sexismus (Reiseleiterin Dale Arden ist immer auf die Hilfe starker Männer angewiesen und wird als Kätzchen bezeichnet ...), einer guten Portion Homoerotik, einer Prise Space Disco und mit dem weltbekannten Titellied von Queen. Ein großer und fast ungetrübter Spaß, auch wenn man mitunter nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Filmstart in Deutschland war 1981, damals lobten der Spiegel und die FAZ den Film etwa für seine herzerfrischende Naivität. Dem schließen wir uns an. Zu den klasse Extras gehört unter anderem die neue Dokumentation „Lost in Space: Nic Roeg’s Flash Gordon“. *rä FOTO: STUDIOCANAL

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.