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rik Oktober / November

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Die rik (steht für Raus in Köln) erscheint seit April 1985.

eLIFE WOHNEN HYGGE UND

eLIFE WOHNEN HYGGE UND SMART Die Entscheidung für ein Smart Home geht in Zukunft einher mit der Wahl eines neuen Mitbewohners: Sie heißen Alexa (Amazon), Siri (Apple), Cortana (Microsoft) oder neuerdings auch Bixby (Samsung) und ziehen per Sprachsystem ins Heim; die unsichtbaren Helfer werden als Betriebssysteme für das Smart Home fungieren. Die Assistenten sind lernbegierig. Sie sorgen nicht nur für einen reibungslosen Ablauf im Alltag der Hausbewohner, sondern wissen auch um ihre Vorlieben. Laut Prognosen werden diese bald so schlau sein, einfache Sprachbefehle selbstständig an Dienstleister weiterzuleiten. Aber auch neue Produkte werden das tägliche Leben im Smart Home nachhaltig beeinflussen. Per Finger- Wink wird das komplette Raumlicht gesteuert, und nachts zeigen das durch Sensor ausgelöste dezente Notlicht und die Anzeige am Dusch-WC den rechten Weg. Die individuellen Duschprogramme auf Knopfdruck, die automatische Befüllung der Badewanne und das vollautomatische Spa sind keine Zukunftsvisionen, sondern werden von vielen Sanitärunternehmen bereits jetzt angeboten. Das WC fungiert nicht nur als komfortables Hygiene-Zentrum, sondern wird zur Gesundheits-Infosäule der Bewohner. Bereits auf dem Markt ist ein WC mit integrierter Urin-Analyse. Die Hersteller entwickeln bereits WCs mit umfassenden Analyse-Funktionen und Internet-Anschluss zum Hausarzt. Bewohner eines Smart Home erleben in Sachen Licht

eLIFE gerade den Beginn eines neuen Zeitalters: Nicht nur, dass mit der LED-Technologie der Stromverbrauch und die Langlebigkeit der Leuchtmittel optimiert werden – die neue Technologie eröffnet auch die Wahl verschiedener Lichtqualitäten. Die Auswahl der Kleiderfarbe vor dem Schrank erfordert ein anderes Licht als die Raum- oder Gesichtsbeleuchtung kurz vor dem Schlafengehen. Und per App können nun verschiedene Lichtszenarien angesprochen, kombiniert und programmiert werden. Gekoppelt mit Lichtsensoren und Funkschaltern wird auch der Bedienkomfort extrem erhöht. Das Design im Smart Home verändert sich und kann für die moderne Technik optimiert werden. Lose rumliegende Lautsprecherkabel gehören der Vergangenheit an – die Musik wird durch die Luft transportiert. Das Smart Phone wird einfach auf den Schreibtisch, ins Badezimmerregal oder auf den Tisch gelegt und über eine integrierte Ladestation ohne Kabelverbindung aufgeladen. Fernseher sind so flach wie Bilderrahmen, und per W-Lan holt man sich digitale Leihgaben aus den Museen der Welt ins Wohnzimmer. Die Lichtintensität wird dabei auf die Lichtverhältnisse im Zimmer angepasst, und das gewählte Foto oder Kunstwerk hat einen hohen Kontrastumfang. Ein Smart Home weckt auch bei Einbrechern Begehrlichkeiten, doch gerade im Bereich Sicherheit bietet die Smart Home-Technologie dem Hausbesitzer Unterstützung: Die missglückten Einbruchsversuche sind in den letzten Jahren auf eine Quote von 44 Prozent im Jahre 2016 gestiegen. Auch das Bundesinnenministerium sieht in seinem aktuellen Sicherheitsbericht eine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen. Sensoren schalten automatisch Außenleuchten oder Kameras ein. Und auch bei Rauchentwicklung durch ein Feuer, bei Gasaustritt aus einer defekten Gasleitung oder bei einer defekten Wasserleitung hilft die Digitalisierung: Ein Smart Home kann gegen elementare Gefahren besser geschützt werden.

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.