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rik Oktober / November

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Die rik (steht für Raus in Köln) erscheint seit April 1985.

22 KULTUR MARTIN

22 KULTUR MARTIN GRUBINGER in der Philharmonie Wie kaum ein anderer hat sich Martin Grubinger in den vergangenen Jahren in die Herzen des Publikums getrommelt. FOTO: SIMON PAULY Seine Power und sein Sinn für Performance sorgen ebenso für die Unwiderstehlichkeit des Percussion- Stars wie sein Charme und seine Sensibilität. Das Fundament für die verblüffende Virtuosität, mit der er scheinbar Unmögliches meistert, sind seine immer noch ganz ursprüngliche Begeisterung und seine Liebe zur Musik. Grubinger brennt für die Kunst. Mit einer Reihe von Freunden – allesamt Schlagzeugmeister gleichen Ranges – präsentiert er am 19. Oktober eine ganze Palette von atemberaubenden Kompositionen. Neben Klassikern der jüngeren Schlagwerk-Literatur finden sich darunter auch eine farbenreiche Suite aus der Feder seines Vaters (der selbst ein renommierter Perkussionist ist), die Uraufführung eines neuen Werkes von Johannes Maria Staud sowie das große, atmosphärisch dichte Konzert „Sieidi“ (Heilige Stätte) von Kalevi Aho in einer Klavierfassung von und mit dem Pianisten Per Rundberg.

W U T allein oder steckt mehr im Menschen, als wir denken? Was ist der Mensch in Extremsituationen? Hamstert, plündert oder teilt er? Denkt er zunächst an sich KULTUR 23 Krisen wie jetzt, ausgelöst durch den Corona-Virus, sind der Crash-Test. Der niederländische Historiker Rutger Bregman zum Beispiel ist ein Philanthrop. Er ist überzeugt, der Mensch sei im Grunde gut, solidarisch und kooperativ und dafür findet er viele Belege. Dass lässt hoffen! Auch der amerikanische Kulturphilosoph und Vordenker der Occupy-Bewegung Charles Eisenstein hofft angesichts der Corona-Krise, dass wir „die Regenten dessen werden, was uns regiert hat“. Elfriede Jelinek ist da allerdings bis dato weniger zuversichtlich. Inspiriert vom antiken Mythos der Göttin Hera, die den Helden Herakles blind vor Zorn machte, sodass er im Rausch seine Kinder tötete, blickt die österreichische Literaturnobelpreisträgerin weder optimistisch in die Zukunft noch in die Vergangenheit. In wechselnden Perspektiven erzählt sie im DEPOT 1 von der Wut islamistischer Terroristen, von Anschlägen auf die Pariser Zeitungsredaktion und den jüdischen Supermarkt, wie von deutschen Wutbürgern, von zornigen Göttern, Vätern und Söhnen. Doch in einem sind sie sich alle einig, Bregman, Eisenstein, Jelinek, wir haben es in der Hand, was aus uns wird. Mehr als 1,5 Millionen Besucher weltweit! 30. Juli bis 25. Oktober 2020

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.