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rik Oktober/November 2021

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GESUNDHEIT 29 LSBTIQ* und Schulsport Fachtag für Akzeptanz 02.02.2022 / Köln belegten Wort kombiniert, was in der Folge dann auch schlechtgemacht wird. Spricht man hingegen von Pflicht, wird der Begriff der Impfung mit einer moralischen Ebene verknüpft. Wir lassen uns impfen, weil wir uns damit auseinandergesetzt haben, dass es wichtig und notwendig ist. FOTO: CDC / UNSPLASH „UNWÖRTER“ ERKENNEN UND AUF SPRACHE ACHTEN Das Wort „Corona-Diktatur“ wurde von Sprachwissenschaftlern zum Unwort des Jahres 2020 gekürt. Diese Form von Wortmanipulation kommt immer wieder vor. So gab es eine Impfpflicht und entsprechende „Kampfbegriffe" bereits zu Zeiten, als in Deutschland noch ein Kaiser regierte. Zwei große Pocken-Ausbrüche hatten damals hunderttausende Menschen getötet. Aus dieser Zeit stammen Bücher wie „Der Impfzwang“ und die Zeitschrift „Der Impfgegner“. ES IST SCHWER, DER SITUATION ZU VERTRAUEN „Ich gebe Ihnen mein Wort: Es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben“, sagte Bundesgesundheitsminister Spahn. Kanzlerin Merkel und viele weitere Regierungsvertreter sprechen gezielt von „Impfangeboten“, um Gedanken an eine Pflicht zu zerstreuen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass man bestimmte Dinge vielleicht nicht machen kann, wenn man nicht geimpft ist. Die Entscheidung, sich impfen zu lassen, bleibt jedoch eine freiwillige. Und das sollte auch weiterhin die Basis für die öffentliche Diskussion sein. Auf solche Details zu achten, wird vielleicht die Pandemie nicht beenden. Aber es wird uns allen helfen, mit weniger Sorgen, Stress und Angst durch die Krise zu kommen. Udo Stiehl, WDR (https://www1.wdr.de/nachrichten/coronaimpfungen-kampfbegriffe-aus-alten-zeiten-100.html) WIR BRAUCHEN SPENDEN Die Aidshilfe Köln benötigt dringend finanzielle Unterstützung! Bitte helfen auch Sie, unsere wichtige Arbeit fortsetzen zu können. ahkoeln.de/spenden Spendenseite. Jeder Euro hilft betroffenen und der aufklärung/prävention.

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