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rik Juni/Juli 2020

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Die rik (steht für Raus in Köln) erscheint seit April 1985.

16 VIP KLATSCH & STERNE

16 VIP KLATSCH & STERNE FOTO: V. SCHANZ FELIX ALLEIN ZU HAUS Die Corona-Pandemie brachte viel Leid und Angst. Die Krise sorgte aber auch bei einigen Künstlern dafür, dass sie ihr mitunter rastloses Leben beenden und innehalten konnten. So war es bei DJ und Producer Felix Jaehn. „Ich kann mich nicht beklagen, ich wohne im Paradies und kann gut alleine und wohne jetzt so richtig. Ich bin ja sonst gewöhnt, immer zu reisen, und jetzt bin ich seit sechs Wochen zu Hause und jetzt stellen sich hier schon so Routinen ein: Ich mach mir abends noch meine Overnight Oats, geh noch mal in den Garten, Meditationsrunde, bring den Kompost weg und irgendwie ist das ganz chillig. So ein bisschen Rentner-Life, nur dass ich den ganzen Tag in Jogginghose im Studio hocken kann“, verrät der DJ in der aktuellen Folge der Audio-Show „Keiner allein zuhaus“ von amazonmusicde. „Früher war [allein sein] ein Problem für mich, ich hab mich aber die letzten Jahre oft isoliert, weil ich mit der Rolle als Promi nicht gut klargekommen bin, weil ich unsicher war, weil ich mit mir selbst nicht im Reinen war und dadurch nicht in der Lage war rauszugehen und mich mit Menschen zu treffen, weil ich teilweise Panikattacken hatte. Es waren so bisschen dunklere Zeiten. Da war ich gezwungenermaßen viel alleine und hab mich mit mir auseinandergesetzt und den Blick nach innen gewendet, viel meditiert, viel reflektiert und mich selbst besser kennengelernt, und mittlerweile bin ich zum Glück da angekommen und hab keine Fragen mehr und bin an einem Punkt, wo ich in jedem Moment mit mir glücklich und im Reinen bin.“ *rä

VIP 17 MATHIAS LEMPART: KUNST IN DER QUARANTÄNE Anders als geplant verläuft gerade auch das Leben von Mathias Lempart. Doch er bleibt in dieser tragischen Zeit produktiv. Wir erreichten ihn in seinem Londoner Exil. Am 25. Juni feiert er seinen 30. Geburtstag, alles Liebe! „Ich habe jetzt mehr Zeit für meine freie Kunst und versuche den Sonnenschein, der alles erträglicher macht, etwas zu genießen“, verriet uns der Künstler am Telefon. „Täglich erkranken Menschen an COVID- 19 und auch mir fällt es schwer, Tag für Tag in der Isolation zu bleiben, aber zum Glück bin ich gesund und habe ein Dach über dem Kopf. Ich versuche, das Beste daraus zu machen, und nutze die Zeit für Kreatives. Gerade male ich viel im Garten, so Britney- Spears-Style ...“ (Aber er kann malen, Anm. d. Red.) Unlängst hatte er noch eine Ausstellung, „Proto Migraine Buildings“, seine Abschlussausstellung in Karlsruhe. Das künstlerisch umgesetzte Thema Migräne wurzelte in den Erfahrungsberichten von fünf Patienten, sein Ansatz war es, die Schmerzen sichtbar zu machen, auch eine schallempfindliche rote Ampel war dabei. Den 1990 geborenen Künstler und Designer Mathias Lempart begleiten wir seit 2010 bei seinen verschiedenen Projekten. Aktuell lebt und wirkt er in London, studiert hat er an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. „Ich komme ursprünglich aus Baden. In Amsterdam und Berlin habe ich aber auch Zeit verbracht und mir wichtige Freunde kennengelernt und Erfahrungen gesammelt.“ *rä www.mathiaslempart.com DIE JACKSON KEHRT ZURÜCK Noch ist nicht ganz sicher, ob die „Black Diamond World Tour“ von Janet Jackson zum geplanten Datum starten kann. Aber was sicher ist: Janet hat jede Menge neue Musik komponiert und aufgenommen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das geplante Album „Black Diamond“ dieses Jahr erscheint. Vor wenigen Wochen postete Michael Jacksons kleine Schwester auf Facebook „Ich habe all Eure Wünsche gehört [...]. Ich arbeite an meinem neuen Album und gehe diesen Sommer auf eine brandneue Welttournee! Beide mit dem Titel Black Diamond. Ich liebe euch so sehr und freue mich sehr, diese neue Ära mit euch zu teilen. Bis bald!“ Und auch wenn die Tour jetzt aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wird, das angekündigte Album würde die Fanherzen sicher schneller schlagen lassen. *rä 65 JAHRE RINALDO HOPF Maler, Kurator, „Mein Schwules Auges / My Gay Eye“-Herausgeber und Vollblutkünstler: Rinaldo Hopf – geboren am 30. Juni 1955 – ist nicht ohne Grund einer der ganz Populären: Der Freiburger ist vielseitig und immer voll bei der Sache. „Als ich Ende der 1980er-Jahre anfing, als freier Künstler zu arbeiten, habe ich sehr viel sozusagen im Vorübergehen verkauft – das passiert heute weniger und tatsächlich läuft viel über Facebook und Co. Das ersetzt für mich allerdings nicht die Zusammenarbeit mit Galerien.“ Alles Gute zum 65. Geburtstag! *rä www.rinaldohopf.com

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