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rik Februar/März 2021

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Raus in Köln!

4 SZENE Brosche funkelt

4 SZENE Brosche funkelt weiter Das funkelnde Dankeschön „Die Brosche“ feiert ein Comeback. Nachdem der Checkpoint und die Aidshilfe Köln im Sommer 2020 diverse Menschen und Organisationen für deren Engagement während des ersten Lockdowns ausgezeichnet hatten, startet nun die zweiten Runde, in der weitere Broschen verteilt werden. Das „Vegan Rainbow Project“ Ausgezeichnet werden Menschen oder Organisationen/Gruppen, die sich während der Pandemie durch eine hohe Arbeitsbelastung auszeichnen, den Laden am Laufen halten oder sich für andere Menschen einsetzen. Zum Beispiel Menschen, die andere Menschen versorgen, die in Quarantäne sind oder zur Risikogruppe gehören und am Rande der Gesellschaft stehen. Oder beispielsweise der Szene-Wirt, der um seine Existenz kämpft und dennoch versucht, ein offenes Ohr für seine bisherigen Gäste zu haben. Oder sei es ein Künstler, der sich darum kümmert, dass den Leuten nicht die Decke auf den Kopf fällt und Beiträge ins Netz stellt, die Freude bereiten. So weitermachen wie bisher, das geht nicht. Durch die Corona-Pandemie, den Lockdown, wurde uns gezeigt, wie gut es unserer Erde mal tut, wenn wir weniger Abgase in die Atmosphäre pusten, wenn wir (notgedrungen) zu Hause bleiben. Und jetzt einfach wieder so loslegen, als hätten wir uns nicht über begehbare Straßen und saubere Luft, Delfine in Venedig und Städte ohne Smog gefreut? Das wäre idiotisch. „Wer im Treibhaus sitzt, sollte nicht mit dem Auto“ fahren und „Fleischgenuss ist ein Klimakiller“ – beides Sätze, die man bei Demonstrationen für Mutter Natur und gegen den Klimawandel lesen konnte (und kann). Und es stimmt: Beides schadet unserem Planeten. Hier steht das „Vegan Rainbow Project – Equality for All Beings“ an. Hier wird wenig dogmatisch, dafür aber umso verständlicher, für eine Ernährung geworben, die keinem Lebewesen schadet, aber allen Lebewesen und dem Klima nutzt. Und schmecken tut veganes Essen auch! Auf der Homepage sorgen viele Interviews für Anregungen und informieren ohne Zeigefinger. *rä www.the-vegan-rainbow-project.org/ deutscher-blog Neben dem Vorstand der Aidshilfe Köln ist auch die Community wieder bei der Ernennung zur Mithilfe aufgerufen. Jede:r kann Menschen vorschlagen, die ausgezeichnet werden sollten. Einfach eine Mail mit einer kleinen Begründung an wirfuercommunity@ aidshilfe-koeln.de schicken. FOTO: SASCHA SWIERCZ Erik Tenberken spendet EUR 35.000 Der Kölner Apotheker und Beirats- und Ehrenmitglied der Aidshilfe Köln, Erik Tenberken, spendete anlässlich des Welt-Aids- Tages 35.000 Euro. Das Geld wird für die Ausstattung der neuen Räumlichkeiten des Checkpoints in der Pipinstraße verwendet. Im Sommer nächsten Jahres zieht nicht nur der Checkpoint zurück an den alten Standort, sondern das komplette Haus wechselt in die neue barrierefreie Zentrale direkt am Heumarkt. „Aktuell wird ein Ausstattungs-Antrag für die Stiftung Wohlfahrtspflege vorbereitet, für den wir aber einen Eigenmittelanteil vorweisen müssen. Da hilft es ungemein, dass uns Erik Tenberken mit seiner großzügigen Spende unterstützt. Denn durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie fehlen uns Gelder, die wir für den Eigenmittelanteil vorgesehen hatten“, so Oliver Schubert, Geschäftsführer der Aidshilfe Köln. „Seit vielen Jahren unterstütze ich die Arbeit der Aidshilfe Köln, weil sie mir sehr am Herzen liegt. Was unter anderem der Checkpoint leistet, ist unheimlich wichtig für die Menschen in Köln, die sich zum Thema sexuelle Gesundheit beraten und auf sexuell übertragbare Infektionen testen lassen wollen“, so Erik Tenberken, Besitzer der Birken- und Westgate-Apotheke.

CSD Köln - Verschiebung auf September Aufgrund der derzeitig nur sehr schwer einzuschätzenden Lage bezüglich der zukünftigen Einschränkungen im Zusammenhang mit der anhaltenden Corona-Pandemie, wird der diesjährige CSD auf den 5. September verschoben. Das Straßenfest findet parallel vom 3. bis 5.9. statt. Mit der Verschiebung um zwei Monate soll ein wichtiger Schritt in Richtung einer sicheren Planbarkeit der Veranstaltung unternommen werden. Der Termin wurde auch mit anderen CSD- Vereinen abgestimmt, so dass es nicht zu Überscheidungen kommt. SZENE 5 Die Entwicklungen der nächsten Monate werden für die letztendliche Planung des ColognePride ausschlaggebend sein. Im Moment werden nur pauschale Genehmigungen erteilt. Für eine gültige Genehmigung des Straßenfestes bräuchte es eine nach gegenwärtigen Bestimmungen unter 50 liegende Inzidenz. Von der Größe der Bühnen hängt am Ende auch die Zahl der auftretenden Künstler ab. Falls nicht anders durchführbar ist auch eine Gala wie „Pride Now“ im letzten Herbst denkbar. Bevorzugt wird bei der Planung die Route der vergangenen Jahre inklusive der Trucks und Fußgruppen. Ein Sternmarsch wie in 2020 könnte im schlimmsten Fall eine Alternative sein. Einen rein digitalen CSD schließen die Veranstalter aus, da man mit einem Digitalpride ausschließlich die Community und nicht Bevorzugt wird bei der Planung die Route der vergangenen Jahre inklusive der Trucks und Fußgruppen. Ein Sternmarsch wie in 2020 könnte im schlimmsten Fall eine Alternative sein. Einen reinen digitalen CSD schließen die Veranstalter aus, da man mit einem Digitalpride ausschließlich die Community, nicht über die Allgemeinbevölkerung erreicht. die Allgemeinbevölkerung erreicht. Damit wäre der Sinn der Parade als Symbol der Sichtbarkeit aber verfehlt. Die hoffentlich eindrucksvolle Demonstration soll unter dem Motto: „FÜR MENSCHENRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!“ durchgeführt werden. • Beratung • Möblierung • Wandgestaltung • individuelle Raumplanung • 3D Visualisierung • Bemusterungsservice • Maßanfertigung • fachgerechter Aufbau Geschäftsführer Martin Pfannes Hohenstaufenring 48 50674 Köln 0221 992 33 40 www.pfannes-virnich.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.