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rik Februar/März 2021

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32 ANZEIGE WARUM N = N

32 ANZEIGE WARUM N = N JEDEN BETRIFFT WAS BEDEUTET EIGENTLICH N=N? Wenn Menschen mit HIV eine Therapie erhalten und dadurch erfolgreich „unter der Nachweisgrenze“ sind, können sie das Virus nicht mehr übertragen. In diesem Zusammenhang begegnet man häufig der Abkürzung n=n (“nicht nachweisbar = nicht übertragbar“) - oder Englisch U=U („Undetectable = Untransmittable). 1,2 Der Begriff der Nachweisgrenze - also der Wert, unter dem das HI-Virus im Blut nicht mehr nachgewiesen werden kann - ist allerdings nicht einheitlich definiert. Das liegt daran, dass sowohl die Messmethoden immer genauer werden als auch unterschiedliche Messgeräte in Verwendung sind. Die Zuverlässigkeit der Messung ist jedoch immer gleich. „ Auch mit HIV kann ich ein schönes und normales Leben führen. Über n=n Bescheid zu wissen ist für mich dabei eine große Erleichterung! “ Lilian, lebt seit 2000 mit HIV Zwei große wissenschaftliche Studien, die sich mit dem Thema n=n beschäftigen (die sog. PARTNER-Studien), haben das genauer untersucht. Dabei wurden insgesamt mehr als 135.000 Sexualkontakte ohne Kondom ausgewertet, bei denen ein*e Partner*in HIV-positiv und der/die andere HIV-negativ war. Hier wurde bei einer Viruslast (das ist die Menge der HI-Viren im Blut) von < 200 Viruskopien pro Milliliter Blut von einer Nicht- Nachweisbarkeit gesprochen. 3 Die Ergebnisse dieser Studien zeigten, dass es dabei in keinem Fall zu einer Übertragung von HIV kam, wenn der/die HIV-positive Partner*in durch Therapie erfolgreich unter der Nachweisgrenze war. Als HIV-positiver Mensch kann man also unter einer erfolgreichen Therapie selbst durch Sex ohne Kondom niemanden mit HIV infizieren. Dieses Wissen ist für alle Menschen wichtig - ganz unabhängig vom eigenen HIV-Status. # HIVersity Weil wir mehr sind als nur HIV-positiv: LiVLife.de NP-DE-HVU-ADVT-200009-11/2020

Privat statt Hotel Jetzt risikoarm übernachten Tausende von schwulen Gastgebern in über 70 Ländern erwarten dich! Schon ab 25 EUR pro Nacht! WENN WISSEN ZUNIMMT, NIMMT STIGMATISIERUNG AB. Als HIV-negativer Mensch zu wissen, dass HIV unter erfolgreicher Therapie nicht mehr übertragbar ist und ein Bewusstsein dafür zu haben, wie das Leben von Menschen mit HIV heutzutage aussieht, kann die unbegründeten Ängste im Umgang mit HIV-positiven Menschen nehmen. Diese beruhen vor allem auf der Furcht, sich im Alltag und beim Sex mit HIV-Positiven anstecken zu können. Aktuelles Wissen und die kontinuierliche Aufklärung der Gesellschaft – beispielsweise durch Kampagnen wie #HIVER- SITY, welche die Vielfalt von HIV-positiven Menschen und deren Leben zeigt - sind essenziell, um überholte Vorstellungen und Stigmatisierung abzubauen. Für Menschen mit HIV führt das Wissen um n=n zu einem gelasseneren Umgang mit der eigenen Sexualität. Denn es verschwinden Zweifel und Ängste, Sexualpartner*innen anstecken zu können, was sich auch vorteilhaft auf die persönliche mentale Gesundheit auswirkt. Und wenn man sexuell und mental gesund ist, steigt auch die eigene Lebensqualität und Zufriedenheit. Als Mensch mit HIV trägt auch der offene Austausch mit seiner/m Ärzt*in zu mehr Lebensqualität bei. Denn wenn man als HIV-positiver Mensch selbst die eigenen Bedürfnisse und auch deren Veränderung im Arztgespräch thematisiert, kann diese*r die beste Unterstützung leisten. So kann man zum Beispiel gemeinsam die Therapie auswählen, die am besten zum aktuellen Lebenstil passt. Weitere Informationen zu n=n und persönliche Geschichten zum Leben mit HIV unter www.livlife.de. Unterstützt von ViiV Healthcare Foto: istockphoto.com/vladorlov 1 Eisinger et al., HIV Viral Load and Transmissibility of HIV Infection - Undetectable Equals Untransmittable, JAMA February 5, 2019 Volume 321, Number 5 (Reprinted). 2 European AIDS Clinical Society Guidelines, Version 10.1, Stand Oktober 2020. Last accessed: November 2020 3 Rodger AJ, Cambiano V, Bruun T et al. Sexual Activity Without Condoms and Risk of HIV Transmission in Serodifferent Couples When the HIV-Positive Partner Is Using Suppressive Antiretroviral Therapy. JAMA 2016, 316(2). Seit 20 Jahren in der Community bekannt unter ebab

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