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rik Februar / März 2019

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4 COMMUNITY Bäumchen

4 COMMUNITY Bäumchen wechsel dich an der Pipinstraße: Das Gentle Bears ist ins bisherige Jails an den Mühlenbach 53 gezogen. Im ehemaligen Gentle Bears (gegenüber vom Barcelon) hat nach kurzer Renovierung das Punto CGN eröffnet. Öffnungszeiten sind am Wochenende und vor Feiertagen, neben Popmusik aus den 80/90ern gibt es auch regelmäßig Gin-Tastings. TICKER Das Clip in der Stephanstraße musste leider seine Pforten wieder schließen und hinterlässt in der Altstadt eine Lücke. Karaoke Liebhaber finden jeden Mittwoch im Iron (Schaafenstraße 45) oder Freitags und Samstags in Macky’s Asia Lounge in der Richard-Wagner- Straße 25 ein neues zu Hause. Bild: https://ronkibbleart.com/, https://www.instagram.com/ron_kibble/ Ron Kibble im MGW Noch bis März zeigt der Künstler Ron Kibble seine Ausstellung „Alles Banane“ im MGW. Die Werke reflektieren unsere westliche Gesellschaft und die gegenwärtige Generation, welche durch die Pop-Kultur und modernen Medien beeinflusst ist. Die Kunst Kibbles bedient sich tagesaktueller Bilder, wobei er die Wahrnehmungen einer übersättigten Zivilisation aktualisiert. Ob Kunst-Geschichte, Cartoons, Mode, Musik, Lebensgefühle oder Momentaufnahmen des Alltags: Alle diese Elemente vermischt und re-komponiert der Künstler eigenwillig. Die Aufrichtigkeit des Dargestellten zwingt den Betrachter, innezuhalten und sich auf jedes Detail in den Bildern zu konzentrieren. Kibble arbeitet in getriebener Spontanität. In schneller Folge erarbeitet der Künstler seine bildlichen Kurzgeschichten und erleuchtet so seine Anmerkungen zum Gegenwartsgeschehen. Dabei mischen sich Zeichnen, Malen, Collagen. Aber auch neue Techniken wie Computer werden zur Gestaltung in seinen Mix einbezogen. Der aus den USA stammende Künstler hat seine Arbeiten bisher unter anderem in Milwaukee, Chicago, Scottsdale, Miami, New York, Oslo, Hollywood, New Orleans, Mexico City, London und Manchester gezeigt – bevor er nun in Köln und Berlin zu sehen sein wird. Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, E-Publikationen, Filme sind Medien, die seine Kunst veröffentlicht haben. Am 17.12.18 verstarb plötzlich der bekannte Kölner Autor Jan Stressenreuter. Viele kannten ihn, alle sind geschockt und betroffen. Er veröffentlichte 12 Romane im Querverlag, sein letzter Roman erscheint posthum im März mit dem Titel „Weil wir hier sind“. Ab sofort jeden Donnerstag gibt es die „Open Mic Night“ im Exile in der Schaafenstraße 61a. David, Jan und Patrick lassen die Perücken zu Hause und laden jeden der sich traut ein, mit ihnen on Stage zu performen. Jede Woche steht unter einem anderen Stern. Die zwei bekanntesten Veranstalter Kölns haben sich wieder zusammengetan und das „Carnival Festival Cologne 2019“ von 1.3.-4.3.19 auf die Beine gestellt. Samstag gibt es die SEXY Party im Bootshaus, am Sonntag erst die Greenkomm Afterhour und danach die Naughtycontrol im Diamonds, am Montag zu guter Letzt Moussa’s Teadance im Zimmermann’s. Geflüchtete haben meist nicht die finanziellen Mittel, um immer am schwulen Leben teilzuhaben. Deswegen zahlen sie ab sofort Montags in der Phoenix Köln (Richard- Wagner-Straße 12) unter dem Motto „Refugees welcome“ keinen Eintritt (10€ Mindestverzehr). MOTTO ColognePride 2019 Im Juni vor 50 Jahren fanden die ersten großen Aufstände in der Christopher Street wegen Schikanen der Behörden statt. Es war der kämpferische Auftakt für eine weltweite Emanzipationsbewegung, die bis heute in vielen Ländern einen unterschiedlichen Verlauf nahm. Heute sind Homosexuelle zwar in einigen Ländern der Welt rechtlich fast gleichgestellt. Doch nicht nur in Ländern mit rigider Unterdrückung, sondern auch bei uns ist Homophobie wieder auf dem Vormarsch. Die AfD stellte im Bundestag den Antrag, die „Ehe für Alle“ wieder abzuschaffen, die neue CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer verteidigt offen ihre Ablehnung zu gleichgeschlechtlichen Ehen. Homophobe Gewalt hat in den letzten Jahren um 30 % zugenommen. Daher ist das Motto VIELE. GEMEINSAM. STARK! ein Appell gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

UPDATE Philharmonie-Intendant Langevoort bleibt Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und Aufsichtsratsvorsitzende der KölnMusik GmbH, gab die vorzeitige Vertragsverlängerung von Philharmonie-Intendant Louwrens Langevoort bekannt. Sein Vertrag als Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH läuft somit bis zum Jahr 2025, der aktuelle bis Juli 2020. „Louwrens Langevoort ist ein herausragender Kulturmanager Kölns und hat seit nunmehr über 13 Jahren nicht nur das musikalische Bild der Kölner Philhar-monie geprägt, sondern auch darüber hinaus tief in die Stadt hinein gewirkt“, so Reker. Louwrens Langevoort zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die Entscheidung, seinen Vertrag vorzeitig zu verlängern: „Ich sehe meine Arbeit für die Kölner Philharmonie als eine Herausforderung an, die mir große Freude bereitet. Insbesondere dann, wenn man so viele Jahre ein und derselben Institution vor-stehen darf, ist die Anforderung, stets Neues zu schaffen – denn das ist der berechtigte Anspruch unseres Publikums – sehr hoch. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Aufsichtsrat durch die Vertragsverlängerung auf der einen Seite die Arbeit der vergangenen Jahre wertschätzt, auf der anderen Seite darauf vertraut, dass ich und mein Team diese erfolg-reiche Arbeit auch zukünftig fortsetzen.“ ALAIN ALTINOGLU SA 2. Februar 2019 Kölner Philharmonie 20.00 Uhr Claude Debussy Richard Dubugnon Nikolaj Rimskij-Korsakow Jeffrey Kant Posaune WDR Sinfonieorchester Alain Altinoglu Leitung Louwrens Langevoort hatte sein Amt im Jahr 2005 angetreten. In seiner bisherigen Amtszeit trug er vor allem zur Öffnung der Kölner Philharmonie als „Haus für alle“ bei. Die von ihm ins Leben gerufenen Babykonzerte der Reihe „PhilharmonieVeedel“ in Kölner Stadtteilen wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und fanden national viele Nachahmer. Die Konzertkostproben zur Mittagszeit, PhilharmonieLunch, sind zu einer Institution in der Kölner Kulturlandschaft geworden, und mit den Konzert-Livestreams auf philharmonie.tv wurde bereits vor fünf Jahren ein relevanter Schritt in Richtung Digitalisierung vollzogen. Im Jahr 2011 rief Langevoort mit ACHT BRÜCKEN ein jährliches Festival für zeitgenössische Musik ins Leben, das jährlich ca. 25.000 Besucher aus der ganzen Welt nach Köln lockt. Ab Herbst 2019 ist sein Vorhaben, mit FELIX! ein internationales Festival für historische Aufführungspraxis in Köln zu etablieren. wdr-sinfonieorchester.de facebook.com/wdrsinfonieorchester

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