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rik Februar / März 2019

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18 KULTUR PORTRÄT FOTO:

18 KULTUR PORTRÄT FOTO: NORA HEINISCH Streicher in der Philharmonie Das Streichquartett lebt! Weil Komponistinnen und Komponisten sich dieser Kunstform bis heute annehmen. Und weil immer wieder die Besten zu spezialisierten und engagierten Spitzenensembles zusammenfinden wie das 2005 gegründete JACK Quartet. In Köln präsentieren diese „superheroes of the new music world“ (Boston Globe) das erste, von raffiniertem Spielwitz und Sentiment erfüllte Streichquartett der jungen Kanadierin Zosha di Castri. Sie wagen sich an das dritte, aus zwei Duos zusammengefügte Streichquartett des ein Jahrhundert lang so erfindungsreichen Amerikaners Elliott Carter. Sie geben sich den bezwingend meditativen Klängen der ihnen gewidmeten Komposition „Unvanquished Space“ der Portugiesin Andreia Pinto Correia hin. Und sie unternehmen einen Ausflug in die geheimnisvollen Welten des elisabethanischen Renaissancegelehrten John Dee, die der genialische amerikanische Freigeist John Zorn in „The Alchimist“ auslotet. Freitag 15.2., Kölner Philharmonie BONN The Fabulous Singlettes Die „Fabulous Singlettes“ sind ohne Zweifel der hinreißendste australische Exportschlager seit Kylie Minogue, denn diese drei Power Frauen erwecken die Musik der Sixties und Disco-Klassiker der 70er wieder zum Leben. Eine rauschende Party mit Musik von den Supremes, Donna Summer, Aretha Franklin, Dusty Springfield bis hin zu ABBA. Sie standen mit Showlegenden wie Frank Sinatra, Tom Jones und Shirley Bassey gemeinsam auf der Bühne. Ihre Tourneen führten sie u.a. nach Europa und Asien, wo sie in kürzester Zeit ihr Publikum begeistern konnten. Seit Mitte der 80er-Jahre sind die drei Ladies auf den Bühnen der Welt zu Hause und nun kommen die Superstars für ein einmaliges Europa Gastspiel in „Malentes Theater Palast“ nach Bonn. Premiere: 6. März in „Malentes Theater Palast“ Bonn INTERVIEW Julian Mars Mit der Geschichte von Felix in „Jetzt sind wir jung“ debütierte der inzwischen Wahlberliner gewordene Julian Mars mehr als erfolgreich. Gerade ist die Romanfortsetzung erschienen und wir erwischten den Autor, der auch zeitweise in Köln lebte, noch telefonisch, bevor er im März auf Lesereise geht. Was hat dich dazu bewegt, dich nach dem Erfolg von „Jetzt sind wir jung“ wieder an einen Roman zu setzen? Für mich war schon direkt nach der Fertigstellung meines ersten Buchs klar, dass ich weiterschreiben möchte. Es macht mir einfach Spaß. Und durch die vielen positiven Rückmeldungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hatte, war ich natürlich zusätzlich motiviert. Dass mein zweiter Roman „Lass uns von hier verschwinden“ eine Fortsetzung werden würde, hat mich dann selbst ein bisschen überrascht. Ich hatte eigentlich überlegt, etwas völlig anderes zu machen. Viele Leser haben aber immer wieder gefragt, wie es denn nun mit Felix weitergeht, und irgendwann musste ich mir auch eingestehen, dass mich das selber sehr interessiert hat. Du sagst, man macht sich mit Mitte oder Ende zwanzig ganz andere Sorgen als wenn man Teenager ist. Rutscht der Mensch vielleicht das erste Mal in so eine Art Midlife-Crisis? Nimmt man selbst erstmals so eine Art Standortbestimmung vor? Geht es im Buch darum? Ob Midlife-Crisis dafür das richtige Wort ist, weiß ich jetzt nicht. (lacht) Aber das Buch beginnt damit, dass Emilie (die beste Freundin von Hauptfigur Felix, Anm. d. Red.) schwanger und der Vater nicht in Sicht ist. Kurz vor dem Geburtstermin fragt sie also Felix, ob er diese Rolle nicht offiziell übernehmen will. Das ist für ihn der Aufhänger, so etwas – wie du sagtest – wie eine Standortbestimmung vorzunehmen. In dem Alter ist man meistens endgültig im Berufsleben angekommen und sortiert sich. Vielleicht noch nicht ganz so zurückblickend, wie man das in einer Midlife-Crisis tut, aber schon ernsthaft darüber nachdenkend, wie man sein Leben gestalten möchte. Das ist etwas, das mir so ging – und den Protagonisten im Buch auch. Interessant ist, dass es dabei für alle Figuren irgendwie vorangeht, außer natürlich – gefühlt – für Felix. (lacht) 8.2., Lesung im Buchsalon Ehrenfeld, Wahlenstraße , Köln, 20 Uhr,

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.