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rik Februar / März 2019

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10 PARTY HOMORIENTAL Die

10 PARTY HOMORIENTAL Die Homoriental in der neuen Location Domhof war ein voller Erfolg. Hier wird in 2019 vom Veranstalter Alfrant mit frischem Wind voll durchgestartet. CITYRADAR Fotos: Stefan Kraushaar FREAK PARTY SEXY Zum Abtanzen der Weihnachtspfunde nutzten viele die Freak Party, bei der Gloria Viagra aus Berlin den Dancefloor kräftig einheizte. Sexy Männer bewiesen im Bootshaus, dass sie auch im Winter noch Strandfiguren haben. Am 2.3. geht es zu Karneval in die nächste Runde. BEATZ & BOYS Bei der XXL Konfetti Edition im Heinz Gaul schwangen die Kubaner Alberto & Co eifrig die Hüften, so dass bereits Karneval Feeling aufkam.

HOMORIENTAL Die Orientparty für Schwule, Lesben und Freunde DJ Kanun (links) und Veranstalter Alfrant VERANSTALTER Alfrant Bedrosian ist seit seinem 23. Lebensjahr selbstständig. Anfangs als Inhaber eines Lotto- und Zeitschriftenladens, mittlerweile betreibt er schon seit vielen Jahren die Theater- und Konzertkasse im Kaufhof Bonn. Eher zufällig entstand die Idee, eine orientalische Party zu veranstalten. Die Betreiber des Klubs, die Stammkunden in seinem Laden waren, sprachen ihn an, ob er nicht eine Idee für eine Party hätte. Da das vorige Format im SCHuLZ nach dessen Schließung 2003 nicht weitergeführt wurde, beschloss er, diese Lücke zu füllen. GESCHICHTE 2005 startete Alfrant die Party im Final Destination (Luxemburger Straße), der nach kurzer Zeit schon zu klein wurde weshalb er in die Hohe Straße umzog. Dort wurde der Klub unter verschiedenen Namen (zuletzt Tivoli) lange Zeit zur Heimat der Homoriental. Mit Türkisch-Pop, Arabic-Beats, und Balkan-Sounds etablierte sich hier eine Party für Schwule, Lesben & Friends, die diese Musik und deren Fans mögen. Jeder ist willkommen, wobei das Publikum überwiegend südländisch bis arabisch geprägt und etwa 20 – 50 Jahre alt ist. MUSIK Resident DJ Kanun bringt den Dancefloor zum Kochen - bei seinem Mix aus Türkischem Pop und westlichen R‘n‘B und House-Beats bleibt kein Bein still stehen. Der Meister seines Fachs produziert sogar eigene Songs. Zuletzt den Song „Diye Diye“ mit der Sängerin Aila Rai. Zweimal pro Jahr wird er bei den Arabic Special von Kollegen abgelöst, die hauptsächlich syrischen und irakischen Sound im Gepäck haben. KONZEPT Die Homoriental zieht Gäste in einem erstaunlichen Radius bis zu 200 km an. So kommen neben zahlreichen Kölnern auch Frankfurter, Gäste aus dem Ruhrgebiet und sogar Belgier und Niederländer besuchen regelmäßig die Party. Dabei ist die Veranstaltung für viele Ungeoutete ein wichtiger Ort, wo sie ohne Angst vor dem Entdeckt werden, ihren Bedürfnissen nachgehen können. Von Machos bis Transen trifft man hier alles an, was der Orient zu bieten hat. Natürlich sind auch Gäste willkommen, die sich von diesem Publikum angezogen fühlen. AUSBLICK Seit Dezember ist die Homoriental, nach einem kurzen Zwischenstopp im Clip, in den Klub Domhof umgezogen. Die Location befindet sich direkt hinter dem Hauptbahnhof unter den Gleisen und besticht durch modernes Underground-Feeling. Durch ein professionelles Light- und Sound-System werden die schlichten Betonwände zum Leben erweckt und die passende Atmosphäre erzeugt. Die Fläche vor dem Eingang verwandelt sich nachts zur Terrasse, was vor allem für die Raucher sehr komfortabel ist, da nicht wie früher jedes Mal die Verzehrkarte bezahlt werden musste, wenn die Gäste an die frische Luft wollten. Der einzigartige Blick auf die Nordseite des Doms lädt vor allem die vielen zugereisten Gäste zum Staunen ein. Der Eintritt beträgt 8€ bis 0 Uhr, 10€ danach (kein Mindestverzehr). Klub Domhof, Hohenzollernbrücke 11, 50667 Köln

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.