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rik Dezember 2021 | Januar 2022

Film KINO FOTO:

Film KINO FOTO: UNIVERSAL PICTURES Jennifer Hudson ist Am 16. August 2018 verstarb eine der größten Stimmen des 20. Jahrhunderts. Eine der queeren Szene extrem zugewandte „Black Lives Matter“-Aktivistin, die stimmstark und mit viel Seele „Respect“ einforderte, „A Deeper Love“ verspürte, mit „Sisters Are Doin’ It for Themselves“ die Frauenbewegung unterstützte, Gottes „Amazing Grace“ preiste, beim Papst abrockte und mit guten Freund*innen wie Elton John und George Michael das Leben und die Musik genoss. Schon im August wurde der Soundtrack zum Film über ihr Leben veröffentlicht. Und in dem Film spielt Soul-Superstern ARETHA Jennifer Hudson Aretha Franklin. Eine bessere Wahl hätte es nicht geben können, auch andere Rollen sind superb besetzt, so spielt Mary J. Blige etwa Dinah Washington! Der Film startet bei uns im Dezember. „Musik ist ein so lebendiger und atmender Charakter in diesem Film, genau wie sie es auch im Leben von Ms. Franklin war. Der Prozess, diesen Song zu kreieren, war die größte Hommage an ihren Geist, zu der ich in der Lage bin. Es war das letzte Ausatmen dieses außergewöhnlichen Projekts und eines, das ich mit vollkommener Befriedigung ausgestoßen habe. Das zusammen mit Carole und Jamie tun zu können, war ein unglaubliches Privileg. Carole ist eine der größten Songwriterinnen aller Zeiten, und ob wir Geschichten ausgetauscht, per Videokonferenz zusammen Klavier gespielt oder an den Texten gearbeitet haben, es war immer eine Lehrstunde – für das Leben genauso wie für die Musik. Jamie und ich haben in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet und es ist immer wieder wundervoll, etwas mit ihm zu erschaffen – er denkt die ganze Zeit auf eine Weise über den Tellerrand hinaus, die die musikalische Erfahrung auf unbeschreibliche Art vertieft. Unser Ziel war es, zu zeigen, dass Musik für Ms. Franklin immer der Anker war, bei allem, was sie getan hat, und ich hoffe, dass der Song die Stärke ihrer Stimme veranschaulicht – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne – die sie immer nach Hause gebracht hat.“ *rä KINO TOVE Endlich soll der Film „Tove“ der finnischen Regisseurin Zaida Bergroth erscheinen. FOTOS: SALZGEBER Das Leben der Mumins-Erfinderin als Kinofilm. Die 1914 in Helsinki geborene finnische Schriftstellerin wuchs in einem gerne als „schillernd“ bezeichneten Künstlerhaushalt auf, vieles, was später in Tove Janssons weltweit erfolgreichen Büchern auftauchte, wurzelte hier. Weiße „Nilpferdwesen“, die Abenteuer erleben und dabei auch zwischenmenschliche Weisheiten und Toleranz transportieren. Besonders ist zudem, dass die Illustratorin zeitlebens queer lebte. Auch als dies noch illegal war, lebte Tove Jansson ab 1955 ihre lesbische Beziehung zur Grafikerin Tuulikki Pietilä öffentlich. Danke für den Mut! *rä

DVD/BLU-RAY Trans* Miss France mit Amanda Lear „Warum bewerben sie sich als Miss France?“ – „Um jemand zu werden!“ Und zwar eine Frau, die so wahrgenommen und akzeptiert wird, wie sie ist. Schon seit frühester Kindheit fühlte sich Alex wohl als Frau, schon lange wollte er Miss France werden. Diese Coming-of-Age-Dramedy erzählt die Geschichte mit Starbesetzung. Film FOTOS: SQUAREONE ENTERTAINMENT „Miss Beautiful“ erzählt von einem jungen Kerl, Alex, der Miss France werden möchte, obwohl er sich durchaus als Mann definiert. Und als Frau. Herausgekommen ist ein einfach zauberhafter Film von Regisseur Ruben Alves mit Neuentdeckung Alex Wetter („Verrückt nach Cécile“), Pascale Arbillot („Kleine wahre Lügen“), Isabelle Nanty („Die fabelhafte Welt der Amélie“), Thibault De Montalembert („The King“) und der queeren Ikone Amanda Lear, deren (Trans-)Sexualität schon seit den 1970ern die Medien beschäftigt. In dem Film spielt sie die erfahrene und in der Szene einflussreiche Marraine, die ihm wichtige Tipps zur Geschlechtsangleichung gibt – nachdem sie von seiner genderfluiden Drag-Nachbarin Lola (Thibault De Montalembert) darum gebeten wurde. Marraine und Lola kennen sich übrigens vom „Transenstrich“ … „Wichtiger als der Körper ist der Geist“ ist einer von vielen klugen Sätzen, die in diesem äußerst sehenswerten Film fallen. Unterhaltung mit gekonnt inszenierter Tragik, queerer Body Positivity und Selbstliebe. Etwaig aufkommende Bitterkeit wird mit viel Sensibilität und Humor mit Tiefgang gekonnt in inspirierende Szenen umgewandelt. *rä

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.