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erektile Dysfunktion

erektile Dysfunktion SEXUALITÄT Schlafapnoe Das könnte die Ursache der Erektionsprobleme sein Nächtliche Atemaussetzer, die bei vielen Schnarchern auftreten, können Erektionsstörungen zur Folge haben. Wie das zusammenhängt, erklärt Dr. Claus Ziegenbein, Leiter Produktmarketing Schlafbezogene Atmungsstörungen, bei ResMed. Foto: rawpixel.com/freepik.com Stress, Bluthochdruck, Diabetes, fortgeschrittenes Alter – das alles sind Risikofaktoren für eine erektile Dysfunktion. Doch auch der massive Einfluss von Atemaussetzern im Schlaf auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kann die Erektionsfähigkeit von Männern beeinträchtigen. Was nur Wenige wissen: Erektionsstörungen bei Menschen mit Schlafapnoe sind weit verbreitet. Erste Anzeichen für eine Schlafapnoe sind das weit verbreitete Schnarchen während des Schlafs und der Eindruck, schlecht geschlafen zu haben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in Deutschland über 26 Millionen Menschen – davon der Großteil Männer – betroffen sind.. Bei ihnen verschließen sich jede Nacht die oberen Atemwege teilweise oder vollständig. Der Fachbegriff dazu lautet obstruktive Schlafapnoe und ist ob der Vielzahl der Betroffenen und der zum Teil weitreichenden Auswirkungen auf deren Gesundheit eine versteckte Volkskrankheit. Die nächtlichen Atemaussetzer im Schlaf können mehr als 90 Sekunden andauern und 48 Ausgabe 02

häufiger als 30-mal pro Stunde auftreten. Es geht einem quasi unbemerkt die Luft aus. Um nicht zu ersticken, gibt das Gehirn Alarmsignale an den Körper und startet eine Weckreaktion. Diese ist oft so kurz, dass man sie nicht wahrnimmt, aber am Ende den Eindruck hat, schlecht geschlafen zu haben. Die Folgen sind Erschöpfungserscheinungen, Herzrhythmusstörungen, ein erhöhtes Herzinfarkts- und Schlaganfallrisiko und eben Erektionsstörungen. Studien aus den vergangenen Jahren zeigen diesen Zusammenhang: 50 Prozent der Patienten mit erektiler Dysfunktion leiden auch unter einer Schlafapnoe. Es konnte sogar gezeigt werden, dass der nächtliche Sauerstoffmangel ein alleinstehender Risikofaktor ist: Die Blutgefäße im Penis können nicht mehr richtig reguliert werden und so wird dieser nicht mehr richtig steif – was wiederum die Entwicklung einer erektilen Dysfunktion bedingt. SCHLAFAPNOE IST THERAPIERBAR Abhilfe schafft eine sogenannte Atemtherapiemaske mit einem kontinuierlichen positiven Überdruck. Die zugeführte Luft gewährleistet einen ungestörten Atemfluss und die Nacht ist wieder so erholsam, wie sie für den Körper sein muss. Die Therapie kann also nicht nur positive Auswirkungen auf die Schlafapnoe haben, sondern auch die erektile Dysfunktion mindern. Tatsächlich konnte man feststellen, dass diese bei Männern mit über 30 Atemaussetzern pro Stunde zumindest teilweise rückgängig gemacht werden kann. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit für leichte bis mittlere Schlafapnoe ist die sogenannte „Schlafschiene“ im Fachjargon auch Unterkieferprotrusionsschiene genannt. Die individuell auf das Gebiss angefertigte Schiene verlagert den Unterkiefer leicht nach vorne, sodass die Zunge im Schlaf nicht mehr nach hinten rutscht. Die Atemwege bleiben dadurch offen. WWW.UBN-PRAXIS.DE DR. MED. UWE NAUMANN Facharzt für Allgemeinmedizin / in BAG mit KEVIN UMMARD-BERGER Facharzt für Allgemeinmedizin DR. MED. NINA WINKLER Fachärztin für Innere Medizin / angest. UBN / PRAXIS Infektiologie / Hepatologie Suchtmedizin PrE P! Königin-Elisabeth-Str. 7 14059 Berlin – Charlottenburg t 030 / 767 333 70 f 030 / 767 333 749 info@ubn-praxis.de 49

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