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Leo Juli 2018

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26 MUNICHPRIDE EINE BANK

26 MUNICHPRIDE EINE BANK SO BUNT WIE DAS LEBEN In München ist bunt das neue Weiß-Blau. Das gilt nicht nur für den diesjährigen CSD, sondern auch für die Münchner Bank eG als regionale Genossenschaftsbank. Diese sieht sich als Netzwerk, in dem Gleichstellung und Vielfalt großgeschrieben werden. Leo fragte bei Claudia Zink, Leiterin für den Bereich Privatkunden, Gewerbekunden und Heilberufe, und Filialdirektor Michael Weisang nach, was das Kreditinstitut und die LGBTIQ*-Community sonst noch gemeinsam haben. Was macht die Münchner Bank aus? Claudia Zink: Die Münchner Bank ist eine Genossenschaftsbank mit Herz. Neben unserer Heimatverbundenheit sind wir stolz darauf, eine unabhängige, ehrliche und partnerschaftliche Bank für alle Münchner zu sein. „Gemeinsam sind wir stärker“ – das ist von jeher unser Motto und unser Antrieb. Damit meinen wir nicht nur unser Know-how in Banking und Service, sondern auch unser soziales Engagement für München. Warum engagieren Sie sich für die Community? Claudia Zink: Uns liegen alle Münchner sehr am Herzen. Wir fördern Projekte, die sämtliche Facetten unserer Stadt und unseres Zusammenlebens zeigen. Toleranz und Respekt jedem Menschen gegenüber sind uns besonders wichtig und fest in unserer genossenschaftlichen DNA verankert. Das steht bei uns nicht nur auf dem Papier. Wir leben unsere Werte bei allem, was wir tun. Deshalb freuen wir uns, ein Teil der LGBT-Community zu sein und das auch offen zu zeigen. Für uns ist der CSD ein grundsätzliches Statement für Solidarität und Gleichberechtigung! Wie waren die internen und externen Reaktionen auf dieses Engagement? Claudia Zink: Wir engagieren uns seit einigen Jahren aktiv in der Szene. 2018 sind wir zum vierten Mal auf dem Wagen des Sub - Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum beim CSD dabei. Ich bin jedes Mal überwältigt von der außergewöhnlichen Stimmung und der Lebensfreude bei diesem Event. Beim CSD stehen die Menschen im Mittelpunkt. Genauso wie bei uns, ob in der Filiale oder außerhalb des Bankings. Ich bin überzeugt davon, dass die Community spürt, dass sie uns ehrlich am Herzen liegt: Das beweisen viele neue, spannende Kontakte, die wir während der Veranstaltung und im Anschluss knüpfen. Auch die mittlerweile sehr hohe Beteiligung unserer Mitarbeiter am CSD zeigt, dass wir respektvoll und ehrlich miteinander umgehen und keine Berührungsängste kennen.

FOTOS: MÜNCHNER BANK V. l. n. r. Michael Weisang, Claudia Zink Michael Weisang: Am Anfang waren die Reaktionen noch etwas verhalten: Einige Kolleginnen und Kollegen trauten sich nicht, unsere Kooperation aktiv zu unterstützen. Doch spätestens nach der durchweg positiven Resonanz auf den ersten CSD war uns klar, dass wir dieses Engagement auf jeden Fall wiederholen und ausbauen möchten. So hat sich die Anzahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den CSD und damit die LBGT-Community unterstützen, in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. MUNICHPRIIDE 27 Ist es denn als Banker schwierig, offen schwul zu sein? Michael Weisang: Dass mein Arbeitgeber als erste „Münchner Bank“ mit bestem Beispiel voranging und Flagge für die Community zeigte, macht mich sehr stolz. In unserer Bank sind wir offen: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begegnen sich partnerschaftlich, tolerant und mit großem Respekt. Unabhängig davon, welche sexuelle Neigung, Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder welchen Hintergrund sie haben.. Würden Sie den Bankensektor generell als tolerant bezeichnen? Michael Weisang: Meine persönliche Erfahrung: In vielen Banken ist die Toleranz schon angekommen, in den meisten aber leider noch nicht. Ich würde mir wünschen, dass uns andere Banken und Unternehmen als Vorbild sehen und unserem Beispiel von Engagement und Toleranz folgen. Die Zufriedenheit aller Kunden und Mitglieder ist für uns genauso wichtig wie die Zufriedenheit unserer Kolleginnen und Kollegen. Wir in der Münchner Bank verstehen uns als genossenschaftliche Familie: Neben dem wirtschaftlichen Erfolg zählen bei uns die gegenseitige Unterstützung und der Spaß an der Arbeit. „Miteinander sind wir Bank“, das zeichnet uns aus und das schließt wirklich alle mit ein! *Interview: Jonas Mayer

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.