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Leo Juli 2018

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22 MUNICHPRIDE „Der CSD ist eine wichtige und Image bildende Veranstaltung in München.“ INTERVIEW FOTO: JOSEF SCHMIDT / CSU Bürgermeister JOSEF SCHMID über den CSD Der Zweite Bürgermeister von München und Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft sowie als Bürgermeister Vorsitzender des Bau-, Kommunal-, Kultur-, Gesundheits- und Umweltausschusses über die wirtschaftlichen Vorteile des Münchner CSDs und dessen positive Image-Wirkung für die Landeshauptstadt. Gibt es Schätzungen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen der CSD auf die Landeshauptstadt München, speziell den Tourismus hat? Wie beurteilen Sie selbst die wirtschaftliche Strahlkraft einer solchen Veranstaltung in Bezug auf harte Zahlen wie Übernachtungen und Konsumumsatz? Die Münchner Tourismuswirtschaft setzt im Jahr insgesamt fast 8 Milliarden Euro um. Einen nennenswerten Anteil an dieser Summe haben sicher die Gesamtheit der Messen und Kongresse sowie das Oktoberfest. Alle anderen Veranstaltungen tragen aber viel dazu bei, dass dieser Wirtschaftszweig in München über das gesamte Jahr hohe Umsätze verzeichnet. Für den CSD liegen uns konkrete Zahlen nicht vor. Wir wissen aber aus einer Befragung zum LGBTI*-Tourismus aus dem Jahr 2015, dass 20 von 100 LGBTI*-Gästen eigens wegen einer LGBTI*-Veranstaltung nach München kommen. Fachleute gehen davon aus, dass der Anteil des LGBTI*-Tourismus über das ganze Jahr gesehen rund 10 Prozent am Gesamtmarkt ausmacht. Das Tourismusmarketing der Stadt bearbeitet diesen Markt seit vielen Jahren und arbeitet eng mit vielen Akteuren aus der LGBTI*- Community zusammen. Ist der CSD ein weicher Standortfaktor, der München ähnlich dem Oktoberfest Imagegewinn bringt? Auf jeden Fall. Der CSD ist eine wichtige und Image bildende Veranstaltung in München. Man muss einfach einmal dabei gewesen sein, um den Enthusiasmus und die tolle Stimmung gespürt haben. Ich bin seit vielen Jahren „Stammteilnehmer“. Der CSD steht für Toleranz und für Weltoffenheit. Zwei wesentliche Werte, denen sich die Landeshauptstadt verpflichtet fühlt. Nur einer Stadt, in der die Gleichberechtigung gefeiert wird und die sich für dieses Fest öffnet, glaubt man am Ende auch, dass sie diese Werte lebt. Was tut die Landeshauptstadt München, hier besonders im Stadtmarketing, um dies zu nutzen und ggf. zu fördern? Vor allem im Bereich des Tourismusmarketings spielt das Thema seit vielen Jahren eine Rolle.: sei es in Veröffentlichungen oder in der offiziellen Bildsprache des Tourismusmarketings. So nimmt zum Beispiel der neue Imagefilm „einfach München“ das Thema mit. Die Stadt ist insgesamt sehr offen und nimmt neue Ideen auf. Denken Sie zum Beispiel an die Aktion mit den gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen zum CSD. Gleichzeitig beflaggen wir den CSD aktiv im Stadtbild und unterstützen auch andere Aktionen, wie beispielsweise die Illumination des Olympiaturms in Regenbogenfarben zum CSD. *Interview: Christian Knuth/Jörg Garstka

Gay Lesbian Bisexual Transgender+ @Daimler Jeder anders. Alle gleich. Weil wir als Arbeitgeber für eine Kultur der Toleranz stehen. Weil wir jedem Einzelnen mit Wertschätzung begegnen. Unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Weil es egal ist, woher man kommt oder wen man liebt. Für diese Überzeugung zeigen wir Flagge. Mit der Daimler Pride Tour gehen unsere Mitarbeiter*innen in vielen Städten auf die Straße und tragen unser Engagement nach außen. Weltweit. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Mehr Informationen: www.daimler.com/pride oder #daimlerpride

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.