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Leo Januar/Februar 2020

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22 KULTUR SHOW CAVEWOMAN

22 KULTUR SHOW CAVEWOMAN Das Zusammenleben ist nicht immer einfach: CAVEWOMAN nimmt sich die Herren der Schöpfung zur Brust. FOTO: KAI HEIMBERG Sex, Lügen und Lippenstifte! In dieser fulminanten Solo-Show rechnet CAVEWOMAN, verkörpert von Ramona Krönke, mit den selbsternannten „Herren der Schöpfung“ ab. Mal mit der groben Steinzeitkeule, mal mit den spitzen, perfekt gepflegten Nägeln einer modernen Höhlenfrau aber immer treffend und zum Brüllen komisch! Doch keine Sorge: CAVEWOMAN ist kein wütender Großangriff auf die gemeine Spezies Mann. Freuen kann man sich vielmehr auf einen vergnüglichen Blick auf das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Wesen, die sich einen Planeten, eine Stadt und das Schlimmste: eine Wohnung teilen müssen! Hierzulande haben mehr als 600.000 Zuschauer in mehr als 2.000 Shows in über 50 verschiedenen Spielorten das Stück gesehen. Damit gehört CAVEWOMAN zu den erfolgreichsten One-Woman-Shows überhaupt und feiert zunehmend auch internationale Erfolge. Am Valentinstag ist die Show in München zu erleben! *mp 14.2., CAVEWOMAN, Das Schloss, Schwere-Reiter-Straße 15, München, 20 Uhr, Tickets gibt’ u. a. bei Münchenticket über 089/ 54818181, www.cavewoman.de, www.dasschloss.info MPHIL 360° Vom Gasteig ins Paris der 1920er Jahre Vom 31. Januar bis 2. Februar findet wieder das MPhil 360° im Gasteig und der Muffathalle statt. Dieses Mal dreht sich alles um das Paris der 1920er Jahre. Zu den Highlights zählt sicherlich, dass die Star-Sopranistin Anja Harteros das ganze Wochenende über in der Stadt sein wird. Das gleiche gilt für das renommierte St. Petersburger Mariinsky-Ballett, das übrigens auch mit zeitgenössischem Tanz in der Muffathalle performen wird. Zum feierlichen Beginn des Festivals wird Anja Harteros Alban Bergs „Sieben frühe Lieder“ interpretieren. Danach steht Maurice Ravel auf dem Programm. Das Mariinsky-Ballett tanzt „Daphnis et Chloe“ in der Fassung von 1912, neu inszeniert von Vladimir Varnava. Zum Tanz nach der Aufführung entführen uns die Philharmoniker in die Welt des Tango. In der Muffathalle werden dann Werke von Astor Piazolla gespielt. Am Samstag geben Malte Arkona, die Münchner Philharmoniker und das Jugendsinfonierorchester München Ravels „Ma Mère l‘Oye“ zum Besten, das übrigens von Märchen wie „Die Schöne und das Biest“ und „Dornröschen“ inspiriert ist. Besonders sehenswert ist sicherlich auch das Abendprogramm am Samstag. Bei „Young & Wild: Modern Dance & Mariinsky Ballet“ geben junge ChoregraphInnen zusammen mit TänzerInnen des Mariinsky-Ballett einen Einblick in ihr modernes Repertoire. *jm 31.1. – 2.2., Gasteig und Muffathalle, www.mphil.de FOTO: HANS ENGELS SHOW Chris Kolonko – So wie jetzt! FOTO: MANUEL JACOB Im Hofspielhaus, dem charmanten Theater mitten in München von Schauspielerin Christiane Brammer, in dem ein hochkarätiges Programm aus Oper, Operette, Burlesque, Travestiekunst sowie Kabarett und Theaterstücken auf die Bühne kommt, erlebt das Publikum die Künstler hautnah – und da ferner das Theatermotto „Alles ist möglich, alles darf sein!“ lautet, ist es sehr verständlich, dass auxch die Diva der Travestie „Chris Kolonko, mit ihrer neuen Show ins Hofspielhaus kommt! 30 Jahre Entertainment, doch der Lack ist noch lange nicht ab und so startet Chris Kolonko mit seiner neuen Solo-Show noch einmal voll durch. „In 'So wie jetzt!' bin ich eine moderne Mischung aus Drag Queen, Supermodel und Comedian. Ich halte dem Alter auf kabarettistische Weise den Spiegel vor und zeige – frisch renoviert und mit einem Augenzwinkern – dass man das Älterwerden genießen kann ohne alt auszusehen“, sagt Chris selbst. Wir freuen uns darauf! *mp An verschiedenen Tagen ab dem 12.2., Chris Kolonko, Hofspielhaus, Falkenturmstr. 8, München, 20 Uhr, www.hofspielhaus.de, www.chris-kolonko.de

Veranstalter: Trick 17 WURST 12.02. Backstage Halle KULTUR 23 FOTO: SANDRA THEN WOYZECK „Guter Kerl und armer Teufel” Am 31. Januar 2020 kommt „Woyzeck” von Georg Büchner in der Inszenierung von Ulrich Rasche im Residenztheater zur Münchner Premiere. Woyzeck lebt in vielerlei Hinsicht degradiert am unteren Rand der Gesellschaft. Er ist arm, schizophren wird von seinen Vorgesetzten gedemütigt und von der Wissenschaft zum Versuchskaninchen gemacht. Gesellschaftliche Bedingen, die ausserhalb seiner Kontrolle liegen, schränken seine individuelle Freiheit in vielerlei Hinsicht ein. Als er zum Mörder wird, stellt sich die Frage seiner Schuldfähigkeit. Ulrich Rasche zählt zu den herausragendsten Theaterregisseuren seiner Generation. In München ist er für seine Inszenierungen von „Elektra“ und „Die Räuber“ bekannt. *jm 31.1., Residenztheater, Max-Joseph-Platz 2, München, www.residenztheater.de HAAR Tim Fischer – Die alten schönen Lieder Tim Fischer und sein Pianist Thomas Dörschel sind nach vielen Jahren endlich wieder gemeinsam auf der Bühne zu erleben und erlauben sich eine musikalische Rolle rückwärts. Aus ihren Programmen „Na so was“, „Lieder eines armen Mädchens“ (Friedrich Hollaender), „Walzerdelirium“ und anderen fischen sie die schönsten Chanson-Perlen heraus und kreieren einen wilden Mix, der einmal mehr die Magie und Zeitlosigkeit dieser schönen Lieder unter Beweis stellt. In Haar werden sie in gewohnter Manier ihr Publikum begeistern und für einen wundervollen Abend sorgen. „Wir hatten enorme Lust, das Alte neu zu entdecken und uns unseren Klassikern noch einmal völlig offen zu nähern, uns mit ihrer Form, ihren Figuren und ihrem historischen Kontext auseinanderzusetzen. Die Begegnung mit den Liedern wurde für uns zur großen Überraschung ob ihrer Aktualität und Emotionalität“ sagt Tim Fischer selbst zu seinem Programm. Und es ist ein Programm, das man nicht verpassen sollte! *mp FOTO: KATHARINA JOHN. Ein artistisches Konzert 16. Januar bis 8. März 2020 6.2., Tim Fischer, Kleines Theater Haar, Casinostr. 6, Haar, 19 Uhr, 089 890569810, www.kleinestheaterhaar.de

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