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Leo Januar 2018

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18 GASTRO SILVESTER FÜR

18 GASTRO SILVESTER FÜR SPÄTENTSCHLOSSENE Mit all der zuckersüßen Weihnachtsseligkeit schleicht sich ganz heimlich auch wieder die Frage nach dem Silvesterabend ein. Das Ende des Jahres will man ja schließlich bewusst begehen, und bloß nicht zu Hause. Den Spätentschlossenen unter euch helfen vielleicht folgende Tipps auf die Sprünge. *jb FOTO: ROBERT MILLER GEISELS Der Werneckhof Der Werneckhof nahe der Münchner Freiheit gilt dank seiner kreativen Küche sozusagen als Schwabings Kulinarik-Schatulle. Das möchte Küchenchef Tohru Nakamura mit einem ambitionierten Silvestermenü unter Beweis stellen. Sieben Gänge, darunter Spezialitäten wie Wolfsbarsch oder Sirloin auf japanische Art, lassen die Erwartungen hochfliegen. Werneckhof, Werneckstr. 11, 19 Uhr www.geisels-werneckhof.de FOTO: FILMCASINO Filmcasino Wem das zu wenig Glamour und Art déco ist, der sollte sich ins Filmcasino begeben. Dort steigt ein wilder Dinnerparty-Event ganz im Stile 20er-Jahre. Nach dem Vier-Gänge-Menü, das sich unter anderem mit Kastaniensüppchen und elektrisierendem Hibiskusblütensorbet nicht minder glamourös gibt, steigt ab 21 Uhr eine Party mit Goldblatt-Champagner und fulminantem Lichtkonzept. Filmcasino, Odeonsplatz 8, ab 19 Uhr www.filmcasino.net FOTO: ARTS ‚N‘ BOARDS Arts ‘n’ Boards Weniger Goldkonfetti, dafür mehr Wellenreiterharmonie gibt’s im Arts ’n’ Boards in der Nähe des Hohenzollernplatzes. Ein Jungle Buffet in Arts- Qualität, ein mitternächtlicher Prosecco- und Hotdog-Snack, viel Tanz und Nichts weniger als die größte Konfettischlacht der Stadt erwarten euch in dem originellen Lokal. Arts ‘n’ Boards, Belgradstr. 9, ab 19 Uhr www.arts-and-boards.de ab 19 Last Minute Silvester – kurz und knapp FOTO: GANS AM WASSER Silvesterparty im NY.Club Winnie & Mutti, das schrille Duo, sind die spitzzüngigen Hosts der hoffentlich ebenso schrillen Silvesterparty im frisch umgezogenen NY.Club. CO2 Cooling Jets und Unmengen von Prosecco tun ihr Übriges. NY.Club Elisenstr. 3 ab 23 Uhr, www.nyclub.de „a night of uplifting clubsounds“ im Muffatwerk Mit der PandaParty, No Booty No Party und Fancy Footwork bunkern sich gleich drei umtriebige Party-Crews an Silvester im Muffatwerk ein. Die resultierenden Partys dürften legendär werden. Muffatwerk, Zellstraße 4, ab 22 Uhr, www.muffatwerk.de Silvesterfest Gans am Wasser Am Ufer des Mollsees lädt das Gans am Wasser zum kleinen, aber feinen Silvesterfest ein. Nach Mitternacht wird im Zirkuszelt weitergefeiert und -getanzt, mit einem Live-Set von Lasha Chapel. Gans am Wasser, Mollsee im Westpark , ab 23 www.gansamwasser.de

Gegen HIV und Hepatitis Der Arzt kennt gezielte Hilfen ADVERTORIAL Ausgerechnet „die schönste Sache der Welt“ kann schlimme Viruskrankheiten wie HIV/AIDS und Hepatitis übertragen. Verdrängung hilft da nicht. Gehen Sie keine Risiken ein: Nutzen Sie alle Möglichkeiten, um vorzubeugen – und machen Sie sich umfassend schlau! HIV und Hepatitis B gehören zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten. Allein in Deutschland leben mehr als 84.000 Menschen mit HIV oder AIDS 1 . Bei Hepatitis B – einer Leberentzündung, die chronisch werden kann – sind es nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums etwa 300.000, wobei die meisten nichts von ihrer Infektion wissen. Schwule gelten als eine Hauptrisikogruppe. Denn HIV und Hepatitis werden besonders häufig beim Analverkehr übers Blut und Sperma übertragen. Medikamente für Vorsorge & Therapie Sowohl für die Vorbeugung als auch die Therapie gibt es heute wirksame Hilfen. Ärzte kennen zahlreiche Spezialpräparate, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Mittel gibt es häufig auch schon als Generika. Generika sind Arzneimittel, die Erstanbieter-Präparate „nachahmen“. Sie enthalten die gleichen Wirkstoffe, sind deshalb genauso wirksam und sicher, aber preiswerter. Bei Fragen dazu kann Sie der Arzt ausführlich beraten. Wie kann ich mich vor HIV schützen? Das A und O bleibt natürlich die konsequente Benutzung von Kondomen beim Sex. Zusätzliche Sicherheit bietet die PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe), die „Vor-dem-Kontakt-Vorsorge“ mit Medikamenten. Nach Schätzung von Experten könnte sie hierzulande bis zum Jahr 2030 rund 9.000 HIV-Neuinfektionen verhindern 2 ! • Bei der PrEP verschreibt der Arzt HIV-negativen Menschen mit hohem Risiko für eine HIV-Ansteckung ein HIV-Medikament. Dieses enthält zwei Wirkstoffe, die die Vermehrung von HI-Viren blockieren, sollten diese beim Sex in den Körper gelangen. Täglich eingenommen kann die PrEP vor Ansteckung schützen. Vorher prüft der Arzt, ob der Patient garantiert HIV-negativ ist – eine Voraussetzung für die PrEP. Auch Hepatitis B und andere sexuell übertragbare Krankheiten sollten vorher ausgeschlossen werden. Die Kosten der Vorsorge-Therapie müssen Patienten allerdings selbst tragen, die Kassen zahlen sie bislang nicht. Durch Generika ist sie inzwischen aber für mehr Menschen mit hohem Risiko für eine HIV- Ansteckung erschwinglicher geworden. • Außerdem hat ein engagierter Kölner Apotheker ein Projekt für eine PrEP gestartet, die deutlich kostengünstiger ist als bisher. Damit soll dem gefährlichen Bezug von nicht in Deutschland zugelassenen und kontrollierten Mitteln übers Internet oder auf dem Schwarzmarkt die Grundlage entzogen werden. Denn Qualität und Nutzen der Vorbeugung sind nur bei ärztlicher Aufsicht und Medikamenten aus einer zertifizierten Apotheke sichergestellt. Was, wenn ich schon infiziert bin? Eine HIV- oder Hepatitis-Infektion kann lebensgefährlich sein. Bei einer frühzeitigen, gezielten Therapie allerdings ist ein weitgehend normales Leben mit guter Lebensqualität möglich. • Es gibt aber nicht ein Mittel für alle. Es braucht verschiedene Wirkstoffe und Kombinationen, die individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden müssen. Am besten, Sie suchen sich dafür einen in der HIV- oder Hepatitis-Therapie erfahrenen Doktor. • Wichtig auch: Informieren Sie sich gut über diese Krankheiten, z.B. auf Patienten-Veranstaltungen oder durch Info- Broschüren. Ob bei Vorsorge oder Therapie: Sich selbst gut auszukennen, gibt Sicherheit – beim Arzt, im Alltag und beim Umgang mit Medikamenten. • Für den Laien bestens verständliche Broschüren – etwa „50 Dinge, die jeder über HIV und AIDS wissen sollte“, den HIV-Ratgeber „Wie sag ich’s?“, „HIV-Wissen“ oder den „HIV Sozialratgeber“ – finden Sie beispielsweise zum Download auf der Website: www.hexal.de/gesundheit/ service/serviceartikel/serviceartikel.php 1 RKI, Epidemiologisches Bulletin Nr. 45, November 2016 2 DAGNÄ Workshop PrEP, Knud Schewe, 9. September 2017 www.hexal.de

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