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Leo Januar 2017

KULTUR 8 FOTO:

KULTUR 8 FOTO: BAYERISCHES STAATSBALLETT ein großer Fan von stylishem Interior Design und verbringe gerade viel Zeit damit, meine neue Wohnung einzurichten. Für mich ist eine schöne Wohnung wichtig, es ist der Ort, an dem ich relaxe, Kraft tanke, gemütliche Stunden mit meiner Freundin verbringe. Osiel Gouneo ist erst 26 Jahre alt und seit dieser Spielzeit Principal Dancer (Meistertänzer oder Primoballerino) beim Bayerischen Staatsballett. Ursprünglich kommt er aus Kuba – die letzten drei Jahre hat er aber als Solist beim Norwegischen Nationalballett getanzt. FÜR DEIN JUNGES ALTER BIST DU SCHON VIEL IN DER WELT HERUM-GEKOMMEN: DU HAST BEREITS IN LONDON, MOSKAU UND NEW YORK GETANZT. WAS MACHT MÜNCHEN IM VERGLEICH DAZU FÜR DICH BESONDERS? mein Bayerisches Staatsballett Ich bin vor allem wegen des sehr umfangreichen, interessanten Repertoires des Staatsballetts nach München gekommen. Aber auch weil ich den Lifestyle in München sehr schätze: Es ist angenehm, hier zu leben. Die Stadt ist schön, sehr elegant, ich mag die Architektur. Ich fühle mich hier wohl. Und: München ist in der Mitte Europas, das ist ein guter Ausgangspunkt, zum Beispiel für meine Gastspiele. WAS IST DEIN LIEBLINGSORT IN MÜNCHEN? Im Moment: mein Apartment. Ich bin ALS VIELREISENDER BRAUCHT MAN AUCH EINEN RÜCKZUGSORT. WAS DARF IN DEINER WOHNUNG NICHT FEHLEN, DAMIT DU DICH ZU HAUSE FÜHLST? Ganz wichtig: kubanische Musik. Und Vintage-Dekoration – ich liebe Vintage- Dekoration. Vor allem die Sachen aus den 1950er-Jahren hier in Europa erinnern mich manchmal an meine Heimat Kuba. Außerdem brauche ich immer ein paar Blumen und Pflanzen um mich herum. IN DEINEM JOB ALS ROMEO ODER PRINZ SIEGFRIED IN „SCHWANENSEE“ BIST DU IMMER VON KLASSISCHER MU- SIK UMGEBEN. WELCHE MUSIK HÖRST DU PRIVAT? Hauptsächlich kubanische Musik, aber auch Pop aus den 1970er-Jahren. Al Green und James Brown zum Beispiel. Interview: Mario Lehlbach Kabarett | Musik | Comedy | Party Fr 06.01. | 20.00 h Peter Moreno BauchComedy - Lachen ist Programm! Sa 07.01. | 20.00 h MacC&C Celtic Four The Scottish-Irish Night Mi 11.01. | 20.00 h Maxi Schafroth Faszination Bayern Do 12.01. | 20.00 h Chris Boettcher Schluss mit frustig! Fr 13.01. | 20.00 h Christian Springer TROTZDEM Sa 14.01. | Sa 04.02. | 20.00 h fastfood theater Improcup 2017 Mi 18.01. | 20.00 h Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn Do 19.01. | 20.00 h Wirtschaftswunder Schlager machen glücklich! Fr 20.01. | 20.00 h Michael Krebs Jubiläumskonzert Sa 21.01. | 20.00 h Peter Vollmer Frauen verblühen, Männer verduften - 2 Mi 25.01. | 20.00 h Luis aus Südtirol Oschpele! Do 26.01. | Do 23.02. | 21.00 h schlachthof Live-TV Fr 27.01. | 20.00 h i-Bänd Glaub ned ois! Sa 28.01. | 20.00 h Stefan Leonhardsberger Da Billi Jean is ned mei Bua Fr 03.02. | 20.00 h Lydia Benecke Sadisten: Tödliche Liebe ... Mi 08.02. | Do 09.02. | 20.00 h Han`s Klaffl Schul-Aufgabe: Ein schöner... Fr 10.02. | 20.00 h Marek Fis Unter Arrest München-Premiere Sa 11.02. | 20.00 h Stephan Bauer Vor der Ehe wollt` ich ewig leben Mi 15.02. | 20.03 h Da Meier Ausgewogen WELTPREMIERE Do 16.02. | 20.00 h Frank Fischer Gewöhnlich sein kann jeder Sa 18.02. | 20.00 h Faisal Kawusi Glaub nicht alles, was du denkst! Mi 22.02. | 20.00 h Philipp Weber Durst! - Warten auf Merlot Fr 24.02. | 20.00 h Martin Zingsheim kopfkino Mo27.02. | 20.00 h Austria Project Live Montags ab 19.30 Uhr | fastfood theater "Best of Life" Jeden 1. & 3. Montag ab 21.30 Uhr | Ü33-Party Monday Night Fever Jeden 2. & 4. Montag ab 20.00 Uhr | VolxGesang - Das Mitsing-Konzert Sonntags ab 18.00 Uhr | Tango Argentino Kurs & Ball Tickets unter www.im-schlachthof.de und an allen bekannten VVK-Stellen Kultur im Schlachthof • Zenettistraße 9 • 80337 München

NEUES JAHR, NEUES VERGNÜGEN Eigentlich ist es keine schlechte Idee, den Jahreswechsel auch für eine eigene Veränderung zu nutzen. Am Silvesterabend lässt man das alte Jahr Revue passieren und stellt fest, dass sich bisher der monatliche Beitrag für die Fitnessstudiomitgliedschaft nicht wirklich gelohnt hat. Auch das mit dem Rauchen-Aufhören ist nur so halb geglückt, und sich mal mehr Zeit für sich selbst zu nehmen, läuft dann doch zu oft mit dem Job. Immer diese nicht erreichbaren Vorsätze. Was allerdings eindeutig machbar und gleichzeitig unterhaltsam ist: mehr Kultur! Einfach ins Theater gehen, sich unterhalten lassen und dabei die Seele baumeln lassen. Damit das auch gut klappt, gibt es hier Tipps für den Januar. FOTO: CHRISTIAN POGO ZACH Im Gärtnerplatztheater sucht Börsenmakler Billy nach seiner Millionenerbin Hope auf hoher See in dem Musical „Anything goes“. Das bedeutende amerikanische Stück der 1930er-Jahre hat nichts an Reiz verloren. Angetrieben von großartigen Songs, in denen sich alle aktuellen Trends der damaligen Popmusik von Jazz, Big-Band-Sound über Vaudeville bis hin zu Shanty wiederfinden, gibt es Vorstellungen bis zum 8.1. Kurze Zeit später, am 18.1, feiert „Die Perlenfischer“ Premiere. Die französische Oper entführt die Zuschauer nach Ceylon, wo sich zwei Jugendfreunde nach vielen Jahren wiedersehen. Beide waren einst in dieselbe Frau verliebt, und als diese auch noch auftaucht, ist Aufregung vorprogrammiert. FOTO: CHARLES TANDY Das Bayerische Staatsballett startet im Prinzregententheater mit einer Gala in das neue Jahr: An drei Abenden im Januar (12./13./15.1.) präsentieren sich die Solisten und Solistinnen im Prinzregententheater in ihren Lieblingsrollen. Neben Soli- und Gruppenszenen aus klassischen, neoklassischen und modernen Werken, darunter „Der Nussknacker“ und „Don Quixote“, werden bei der Gala Ballettdirektor Igor Zelensky und die Stars des Staatsballetts auf die Bühne zurückkehren. Mit dabei ist auch Osiel Gouneo (s.Seite 8 ). Außerdem stehen weitere Vorstellungen von „Spartacus und Romeo und Julia“ auf dem Programm sowie nach vierjähriger Pause die Wiederaufnahme von Frederick Asthons „La Fille mal gardée“ im Nationaltheater. „Das Schloss“ ist Franz Kafkas letzter großer Roman. Der leider in Fragmenten gebliebene Text wird nun im Volkstheater auf die Bühne gebracht. Das Stück eröffnet eine Welt, in der der Protagonist K. ebenso wie der Zuschauer in die Irre geführt wird. Wie auch in anderen Werken kämpft die Schlüsselfigur gegen bürokratische und undurchschaubare Hierarchien, bei denen man am Ende den Zweck des Handelns und den Ursprung der Misere nicht mehr erkennen kann. Die Premiere ist am 26.1. FOTO: DAVID BALTZER - BILDBÜHNE Von Kafka gleich weiter zu Tschechow. Nicolas Stemann inszeniert nach „Der Kaufmann von Venedig“ und Jelineks „Wut“ nun „Der Kirschgarten“ von Anton Tschechow in den Münchner Kammerspielen. Ab der Premiere am 27.1. kann man in den wunderbaren Garten hineintauchen und der Familie um die Gutsbesitzerin Ljubow Ranjewskaja beim Untergang zusehen. Die Kirschdevisen bleiben aus und so auch die kulturelle und soziale Vorherrschaft der Familie. Das lockt neue Konkurrenten an. Wer sich das mit dem Rauchen noch einmal überlegen möchte, sollte ins Theater HochX gehen. Die Regisseurin Karen Breece hat über ein Jahr Gespräche mit alten Menschen über das Sterben geführt und daraus ein Theaterstück zwischen Hoffnung und Erinnerung, Realität und Fiktion entwickelt. In „don’t forget to die“ werden die wirklich wichtigen Fragen gestellt. Kann man sich auf den Tod vorbereiten? Wie sollte man das Leben davor führen? Was kommt danach? Die Premiere ist am 26.1. •ml 2.1. Montag JANUAR 2017 präsentiert montags 21:15 Uhr Atelier-Kino • Sonnenstraße 12 Kartenhotline: (089) 591918 Departure – OmU Spätsommer in Südfrankreich. Wenn der 15-jährige Elliot nicht gerade seiner Mutter hilft, das verkaufte Ferienhaus leerzuräumen, schreibt er Gedichte oder streift durch die Natur. Als er dabei den gleichaltrigen Clément heimlich beim Baden beobachtet, verknallt er sich in den hübschen Burschen. Tolles Drama über die Gefühlswirren der Jugend. 9.1. Montag LaLaLand – OmU 21:15 Uhr – Preview NON GAY FAVORITE USA 2016, 128 min Wenn die Gegenwart schon finster ist, soll die Leinwand umso nostalgischer leuchten. Das Traumpaar Ryan Gosling und Emma Stone feiert in einer perfekten Hommage auf die Hollywoodmusicals der 40er und 50er Los Angeles als Stadt der Träume, auch der zerbrochenen. Schwelgerisch, mitreißend und einfach bezaubernd! 16.1. Montag King Kobra – OmU James Franco hat wieder zugeschlagen. Diesmal widmet er sich Brent Corrigan, der 2006 von einem ungeouteten Pornoproduzenten (Christian Slater) zum Star gemacht wird, bevor ein Rivale (Franco) auf den Jungen aufmerksam wird und vor nichts zurückschreckt ... Was hier wirklich stimmt, ist nicht ganz klar, aber es macht höllisch Spaß! 23.1. Montag Liebmann 21:15 Uhr GB 2015, 114 min 21:15 Uhr USA 2016, 91 min 21:15 Uhr – Preview D 2016, 82 min Liebmann hält sein Leben in Deutschland nicht mehr aus und zieht in ein nordfranzösisches Dorf. Die Nachbarin flirtet mit ihm, er beginnt eine Affäre mit dem jungen Sebastien, doch er kommt nicht zur Ruhe. Als dann im Wald Leichen auftauchen, muss sich Liebmann seiner Vergangenheit stellen. Spannendes Kopfkino! 30.1. Montag Spa Night – OmU 21:15 Uhr USA 2016, 93 min David lebt mit seinen aus Korea eingewanderten Eltern im koreanischen Viertel von Los Angeles. Als die Eltern ihr Restaurant schließen müssen, heuert David in einem Spa an, um etwas dazu zu verdienen. Dort beginnt der 18-jährige, seine bislang unterdrückte Homosexualität auszuleben. Absolut sehenswertes Familiendrama!

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.