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hinnerk Oktober/November 2021

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28 GESUNDHEIT gereizte

28 GESUNDHEIT gereizte und gerötete Augen zusätzlich. Eine erste Empfehlung an Kontaktlinsenträger wäre ein Wechsel zur Brille. DA BLEIBT MIR GLATT DIE LUFT WEG!? Die gute Nachricht vorweg: Bislang haben wir noch nicht gehört oder erlebt, dass es allergische Reaktionen auf die Masken gab! Bei fachgerechter Anwendung sind Masken in der Regel auch nicht gesundheitsschädlich. Dass das ständige Tragen nicht angenehm ist, würde aber sicher jede/r* unterschreiben. Die Angst vor Hyperkapnie, also erhöhtem Kohlendioxid-Gehalt im Blut durch Rückatmung des eigenen ausgeatmetem CO2, ist unbegründet. Laut Umweltbundesamt sind die Masken aus luftdurchlässigem Material und liegen eng – aber nicht komplett abdichtend – am Gesicht an. So können Kohlendioxid und Sauerstoff relativ ungehindert durch die Masken hindurch und an einem vorbeiströmen. Zudem ist das Luftvolumen von höchstens 10 Millilitern unter der Maske sehr klein. Zwar atmen wir immer wieder auch Kohlendioxid aus. Aber in dem kleinen Raum, der sich beim Aufsetzen zwischen Gesicht und Maske bildet, kann sich nicht so viel ansammeln, als dass man beim erneuten Einatmen zu viel Kohlendioxid wieder mit aufnimmt. Vielmehr wird durch die Durchfeuchtung der Maske das damit verbundene Komfortempfinden eingeschränkt und es entsteht das Gefühl, nicht mehr genügend Sauerstoff zu bekommen! Unsere Empfehlung: Müssen Sie schwere körperliche Arbeiten ausüben und dabei eine Maske tragen, machen Sie besser öfter zwischendurch eine Pause. ACHTUNG ATEMWEGSERKRANKUNG Wer bereits an einer chronischen Atemwegserkrankung leidet und nun nach dauerhafter körperlicher Anstrengung verstärkt Kopfschmerzen, Schwindel, Muskelzuckungen oder eine ungewohnte Hautrötewahrnimmt, sollte bitte den behandelnden Lungenarzt zeitnah darauf ansprechen. HAUTPROBLEME DURCH DAS TRAGEN DER MASKE Menschen, die keine Hauterkrankungen haben, werden sicherlich auch keine Hautprobleme durch das ständige Tragen der Maske bekommen – vorausgesetzt, die Maske sitzt korrekt und wird gewechselt, sobald sie zu feucht wird. Probleme kann es durch eine Ekzem-Bildung hinter den Ohren geben, wenn die Maske zu eng sitzt. Hier können sogenannte Ear-Save-Halter Erleichterung schaffen, die auch für Hörgeräte-Träger*innen oder Kopftuch-Verwender*innen ideal sind. Eine einfache Lösung sind auch kleine „Pfeifenreiniger“, mit denen man die Gummis zum Verlängern am Hinterkopf mit Abstand verknüpfen kann. Ist das Ekzem schon aufgetreten, empfehlen wir bevorzugt eine Babycreme mit Calendula- Extrakt und wenig Zinkoxid, die einen feinen Schutzfilm bildet, unter dem die Haut durch die entzündungshemmenden Substanzen auch gut heilen kann. Optimal dann, wenn sie zusätzlich über Nacht aufgetragen wird. FEUCHTES KLIMA, PUSTELBILDUNG UND ENTZÜNDUNGEN Natürlich spielen physikalische Reize wie etwa verstärkte Feuchtigkeit und eine erhöhte Temperatur eine große Rolle. Denn nun bildet sich eher ein feuchtes Klima, das die Haut reizen kann: Es bildet sich mehr Talg, in dem sich Bakterien leichter vermehren. Speziell bei einer Akne äußert sich das dann in stärkerer Pustelbildung und Entzündungen. Wir empfehlen deshalb, die Haut täglich mit milden Reinigungsprodukten ohne Alkohol zu reinigen und bei Problemen möglichst nichtkomedogene Cremes zu verwenden. Inhaltsstoffe wie Salbei, Stiefmütterchenkraut und Färberwaid unterstützen durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften die Abheilung. Produkte von Herstellern wie Dermasence® oder Weleda® eignen sich hier besonders gut. Optimal ist es zudem, beim Spaziergang in wenig frequentierten Gegenden die Maske abzunehmen und frische Luft an die Haut zu lassen. Eine getragene Maske sollte vor der nächsten Benutzung gut durchgetrocknet sein, denn eine feuchte Maske verliert ihre Schutzwirkung! Grundsätzlich sollten alte Masken mit dem Restmüll entsorgt werden. Selbstverständlich zeitnah, wenn sie innen mit Sekret verunreinigt ist. Und nicht vergessen: Ohne Maske bitte mindestens 1,5 m Abstand halten und auch mit Maske unbedingt in die Ellenbeuge husten oder niesen. Denn durch den starken Druck können Viren in die Umgebung geschleudert werden, die sich auf der Außenseite der Maske befinden könnten. FOTO: LUKAS GODINA / UNSPLASH / CO0 WENIGER GRIPPEFÄLLE UND ERKÄL- TUNGEN UND SCHUTZ VOR POLLEN Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings: Seit dem empfohlenen und später verpflichtenden Tragen der Masken im März 2020 registriert das Robert Koch-Institut kaum noch Grippefälle. Außerdem gab es bedeutend weniger Erkältungen. Und durch das Tragen der Masken in der Öffentlichkeit schützt man sich gleichzeitig vor den Blüten-Pollen, die vor allem Allergiker jetzt im Frühjahr attackieren! *Autorin: Michaela Medrow Mit freundlicher Unterstützung der Witzleben Apotheken Berlin, Kaiserdamm 24+26, 14057 Berlin, www.witzleben-apotheke.de

GESUNDHEIT IMPFUMFRAGE von CHECK und männer* GESUNDHEIT IN HAMBURG 87,2 % 1,7 % 1,9 % 9,1 % GEIMPFT - VOLLSTÄNDIG GEIMPFT - EINFACH NICHT GEIMPFT - ABER GEPLANT NICHT GEIMPFT - UND AUCH NICHT GEPLANT DIE ERGEBNISSE 9,1 Prozent der Teilnehmer*innen an der Impfumfrage von CHECK und männer* wollen sich nicht impfen lassen. Ihnen stehen aber 87,2 Prozent Leser*innen mit vollständigem Impfschutz entgegen. Die Impfquote in Deutschland liegt bei gerade mal 61 Prozent. Insgesamt haben zwischen dem 8. und 18. August 517 Menschen an der Umfrage auf männer* / CHECK teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen eine gegenüber der Allgemeinbevölkerung signifikant erhöhte Impfbereitschaft: Aktuell wollen sich laut Statista nur 78,6 Prozent der Deutschen impfen lassen. In unserer Umfrage kommen vollständig Geimpfte, teilweise Geimpfte und Ungeimpfte mit der Absicht sich zu impfen auf zusammen 90,8 Prozent. Bei den Gründen für die persönliche Impfentscheidung steht der Schutz der eigenen Gesundheit mit 84,9 Prozent mit deutlichem Abstand an erster Stelle, gefolgt vom Wunsch nach Nähe („Ich möchte mich ohne Abstand treffen“) mit 50 Prozent und 46,7 Prozent der Teilnehmenden, die wieder reisen möchten. Medizinische Vorbehalte gegen die Impfung haben 6,3 Prozent der Leser*innen, einen Impfzwang möchten 9,8 Prozent von ihnen nicht realisiert sehen. Bei diesem Teil der Umfrage haben insgesamt 510 Menschen teilgenommen, es waren mehrere Antworten möglich. *ck GRAFIK: PHOTOROYALITY_FREEPIK.COM ÄRZTE ■ Andreas Britz, Dr. med.Praxisklinik am Rothenbaum, Privatpraxis, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Lasertherapie, Kosm.- ästhet. Behandlungen, Allergologie, Heimhuder Str. 38, & 44809812, www.dr-britz.de ■ Dammtorpraxis, Dr. Linnig, Dr. med. Thore Lorenzen Allgemeinmedizin, Reise-Medizin, HIV, Hepatitis, STD, Damnmtorstr. 27, & 35715638, www.dammtorpraxis.de ■ ICH Grindel, Dr. med. Thomas Buhk, Dr. med. Stefan Fenske, Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Stellbrink, All gemeine und Innere Medizin, HIV, Hepatitis, STD, Grindelallee 35, & 4132 420, www.ich-hamburg.de ■ ICH Stadtmitte, Dr. med. Axel Adam, Stefan Hansen, PD Dr. med. Christian Hofmann, Dr. med. Michael Sabranski, Dr. med. Carl Knud Schewe, Allgemeine und Innere Medizin, HIV, Hepatitis, STD, Glockengießerwall 1, & 28004200, www.ich-hamburg.de ■ Medizinisches Versorgungszentrum Hamburg, Prof. Andreas Plettenberg, Dr. Albrecht Stoehr, Prof. Jörg Petersen, Dr. Peter Buggisch, HIV, Hepatitis, STD, Infek tiologie, Lohmühlenstr. 5, Am AK St. Georg Haus L, & 28407600, www.ifi-medizin.de ■ Urologische Praxis Oliver Neubauer, Facharzt für Urologie, Herthastr. 12, & 64224500, www.urologe-hamburg.com ■ Schwerpunktpraxis Nerven-Psyche, Dr. med. Hans Ramm, Dr. med. Andrea Oster, Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Kreuzweg 7, & 245464, www.nervenarzt-hh.de ■ Ambulanzzentrum des UKE, Bereich Infektiologie: Dr. med. Olaf Degen, Dr. med. Anja Hüfner, Dr. med. Sabine Jordan, Dr. med. Guido Schäfer, Dr. med. Stefan Schmiedel, Fachärzte für Innere Medizin, Allgemeinmedizin, HIV, Hepatitis, STD, Spezialsprechstunde PrEP, Impfungen, Infektions- & Tropenkrankheiten, Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf, Martinistr. 52, & 741052831, infektionen@uke.de, www.uke-infektionen.de ■ Josef Stuch,Dr. All gemeinmedizin, Ida-Ehre-Platz 12, & 37510060 ■ Dr. med. Martin Eichenlaub, Facharzt für Neurologie, Nervenheilkunde, Psychiatrie u. Psychotherapie, Elbgaustr. 112., & 841084, www.nervenarzt-eichenlaub.de ■ Dr. med. Welf Prager & Partner, Dermatologie, ästhetische Dermatologie, operative Dermatologie, Allergologie, Phlebologie, Lasermedizin, Hemmingstedter Weg 168, & 040 81 991 991 www.derma-hamburg.de ZAHNÄRZTE ■ Martin Schuh, Eidelstedter Platz 6a, & 5709385, www.zahnaerzte-eidelstedt.de ■ Zahnarztpraxis Rainer Witt, Holsteiner Chausee 267, & 55505962, www.zahnaerzte-schnelsen.de COACHING ■ Markus Bundschuh, Gestalttherapeut-Psychotherapie (HPG), Müggenkampstr. 29, & (0179) 5270700, www.therapie.de/psychotherapie/ bundschuh ■ Ruthemann Coaching, Heilpraktiker f. Psychotherapie, Professor-Brix-Weg 4, & 31171492, www.ruthemann-coaching.de ■ Dipl Päd. Volkmar Suhr, Systemischer Berater&Therapuet DSGF, Neue Str. 24, 22942 Bargteheide, & 04532-2045500, www.familyspirits.de APOTHEKEN ■ Apotheke am H auptbahnhof, Steindamm 2, Ecke Adenauerallee, & 241241 ■ Apotheke Zum Ritter St. Georg, Lange Reihe 39, & 245044 ■ Epes Apotheke, Lange Reihe 58, & 245664 ■ Engel Apotheke, Steindamm 32, 20099 Hamburg, & 245350, info@engelapotheke.net PSYCHOTHERAPIE ■ Markus Bundschuh, Gestalttherapeut-Psychotherapie (HPG), Müggenkampstr. 29, & (0179) 5270700, www.therapie .de/psychotherapie/ bundschuh ■ Christian Perro, Dr. med., Psychiatrie, Eppendorfer Landstr. 37, & 464554 ■ Kurt Strobeck, Dr. med. Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, Ferdinandstr. 35, & 32527214 Buchen Sie ihren Listing Eintrag: christian.fischer@blu.fm

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