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hinnerk Oktober/November 2019

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GESUNDHEIT KOSMETIK

GESUNDHEIT KOSMETIK Superstyler Dank dieser neuen Produkte wirst du zum Hingucker auf der Straße, im Job und im Klub. Mit dem neuen BRISK Haarstyling- Trio lassen sich spielend leicht unterschiedlichste Trend-Looks kreieren. Dabei bleibt das Unternehmen seinem kernigen Konzept treu und nutzt Hopfen-Extrakt als natürlichen Inhaltsstoff. Zum Beispiel beim pflegenden BRISK Haargel. Die flüssige Gel-Textur mit frischem, maskulinem Duft ermöglicht ein schnelles, unkompliziertes Styling für jeden Männerhaarschnitt mit extrastarkem 24-Stunden-Halt, ohne zu verkleben. Oder auch die dezent duftende BRISK Mattpaste mit Hopfen- Extrakt kreiert natürliche, matte Styles mit mittlerem Halt, ohne zu verkleben – ein echtes Naturtalent. Egal ob lässig flexibler Surfer- Style oder locker aus dem Gesicht frisiert, die Mattpaste #machtsmatt und verleiht dem Haar einen natürlich gepflegten Look. Auch toll: Die BRISK Wax-Pomade mit Hopfen-Extrakt ist ein Haarstyling-Allrounder, der ein wahres Haar-Kreationen-Revival ermöglicht, von der coolen 50er-Jahre- Retro-Tolle bis zum Sleek-Look à la Mad Men. www.brisk-for-men.com Drei Typen Mann, drei Typen HIV- Prävention. Alles über Kondome, PrEP und Schutz durch Therapie findest du auf www.iwwit.de! #PrEPIstDa! Schutz vor HIV auf Kassenrezept Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn durchgesetzte Kostenübernahme der medikamentösen HIV- Prävention durch die gesetzlichen Krankenkassen ist mit dem Stichtag 1. September gültig. Wer Anspruch auf die PrEP hat, wer sie verschreiben darf und was genau die Kassen bezahlen: Du willst keine PrEP? Wer PrEP nicht will, kann sich vor HIV fast genauso sicher schützen, indem er Kondome benutzt. Eine Übertragung des Virus ist vollständig ausgeschlossen, wenn der Sex mit einem HIV-Positiven unter funktionierender Therapie stattfindet. Du willst die PrEP? Dann bekommst du sie auch. So einfach lassen sich die jetzt vorliegenden Regelungen zur PrEP auf Kassenrezept zusammenfassen. Konkret haben laut Papier Menschen mit einem „substanziellem Risiko“ Anspruch auf die Verschreibung. Es reicht, wenn du dem Arzt sagst, dass du gerne Sex ohne Kondom haben möchtest oder bereits hattest. Alle nötigen Beratungen und Untersuchungen werden von der Krankenkasse bezahlt. PRÄVENTION Kann ich dafür zu meinem Hausarzt gehen? Jein! Nur wenn dein Hausarzt ein „fachlich befähigter“ Arzt ist. Das sind alle Ärzte, die auf die Behandlung von HIV-Patienten spezialisiert sind („Schwerpunktpraxen“) und Ärzte, die eine Befähigung durch Weiterbildung und/oder Erfahrung vorweisen können. Eine Liste mit befähigten Ärzten mit praktischer Suchfunktion über deine Postleitzahl findest du unter www.dagnae.de. Play safe und hab Spaß! *ck Wichtig: Keine der drei HIV- Präventionsmethoden schützt sicher vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) wie Tripper, Syphilis oder Chlamydien. Auch das Kondom reduziert das Risiko nur. Faustregel: Wer sexuell aktiv ist, sollte mindestens einmal im Jahr einen STI-Check machen! Diese Checks werden von den Krankenkassen übernommen, wenn du mit dem Arzt ehrlich über dein Sexualleben sprichst und dieser ein Ansteckungsrisiko diagnostiziert.

NACHGEFRAGT Schlau zu HIV mit Dr. Thomas Buhk Laut Robert Koch- Institut hat sich die Anzahl der Menschen mit HIV über vierzig Jahre seit den 1990ern verfünffacht. Warum das so ist und welche Folgen das für die Therapie hat, erklärt uns Dr. Thomas Buhk, Facharzt für Innere Medizin und Infektiologe am Infektionsmedizinischen Centrum Hamburg (ICH/www.ich-hamburg.de). *ck Warum gibt es so viel mehr über 40-jährige HIV-Positive? Mit einer HIV-Infektion ist von einer nicht nur normalen Lebenserwartung auszugehen – auch, was zu betonen ich finde sich lohnt, von einer normalen Gesundheitserwartung. Menschen mit einer HIV-Infektion sind gesunde Menschen – die HIV-Infektion hat sich von einer potenziell tödlich verlaufenden und lebenszeitverkürzenden Infektion zu einer lebensbegleitenden Kondition gewandelt. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass HIV-positive Menschen, die rauchen ein deutlich erhöhtes Morbiditätsund Mortalitätsrisiko im Vergleich zur nichtrauchenden Bevölkerung haben! Trotz einer HIV-Infektion gesund leben zu können, trifft also nicht für jeden zu. Zurück zur Frage: Unsere Patienten, die sich vor 20, 30, 40 Jahren mit HIV infizierten, können heute dank der Fortschritte in der HIV-Medizin stabil leben, so hat die Gruppe der über 40-Jährigen sich dadurch vergrößert, dass die damals Jungen diese Altersgrenze inzwischen überschritten haben. Die Neuinfektionen insgesamt nehmen zwar eher ab, doch prozentual ist nach den Berechnungen des RKI die Neuinfektionsrate bei älteren Altersgruppen leicht zunehmend, also erhöht! Gibt es besondere Anforderungen an die HIV-Therapie bei älteren Menschen? Je älter wir Menschen werden, desto höher ist das Risiko für Begleiterkrankungen und zusätzliche Medikamenteneinahmen, so dass Wechselwirkungen der unterschiedlichen Therapien unbedingt zu berücksichtigen sind! Wenn es geht, versuche ich bei den Patienten, die ich ärztlich begleite und die weitere Medikamente einnehmen müssen, GESUNDHEIT boosterfreie Regime und ggf. Therapien zu verordnen, die unbedenklicher für Wechselwirkungen sind. Jeder Patient kann übrigens selber seine Therapien auf der Liverpool-Seite www.hiv-druginteractions.org auf etwaige Wechselwirkungen überprüfen. Was sollte Ihrer Meinung nach getan werden, um die Awareness für „HIV im Alter“ bei Nicht-Schwerpunktärzten und in der Pflege zu steigern? An erster Stelle sollten alle Ärzte – aber auch andere Gruppen, die im Gesundheitswesen arbeiten – Indikatorerkrankungen oder Indikatorsymptome, die auf eine HIV-Infektion hinweisen, kennen. Etwa eine Gürtelrose, ein oraler Soor, eine Thrombozytopenie, eine Luesinfektion oder eine andere STD z.B. sollten immer Anlass sein dem Patienten einen HIV-Test anzubieten. Sexualität gibt es in jedem Alter und in vielen bunten Farben. Bei älteren Menschen eine HIV-Infektion zu übersehen, sollte uns nicht passieren, bzw. auch ältere Patienten, die ein Risikoverhalten leben, eine HIV-Infektion zu erwerben, sollten über die Möglichkeit einer PrEP aufgeklärt werden, um sie vor einer HIV- Infektion besser schützen zu können. [...] Lest das ganze Interview auf www.blu.fm/topics/schlau-zu-hiv/! Sind Sie schon PrEPariert? Mit Kalenderaufdruck die Übersicht behalten – bei der PrEP ist das Timing entscheidend. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker! Eine freundliche Empfehlung von TAD Pharma

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