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hinnerk Oktober 2017

14 PARTY INTERVIEW LUCKY

14 PARTY INTERVIEW LUCKY PIERRE Dieser DJ ist in der Szene kein Unbekannter. Hier erfährst du mehr über den Musikliebhaber, der des Öfteren bei Mis-Shapes zu Gast ist. Im Sommer warst du beim „Yo! Sissy“-Festival beteiligt. Wie war das? Sicher plant ihr schon an 2018. Ich wurde angefragt, weil die Gründer, Sampson und Parker, meine Arbeit von und für das SchwuZ kannten. Ich kenne viele queere Techniker/innen, weiß, wo man alle mögliche Ausstattung und Equipment herbekommt, so wurde ich Produktionsleiter dort. Ich bin kein reiner Techniker und kein reiner Kaufmann … Vielleicht kann man mich Veranstaltungs-Produzent nennen. FOTO: EMA DISCORDANT Was hat es mit deinem DJ-Namen auf sich? Nun, den kann man googeln ... (grinst) Es ist eine alberne Anspielung auf das schwule Porno-Business. Ich meinte das anfangs gar nicht so ernst, wollte ihn auch irgendwann ändern, aber dann dachte ich mir, dass das doch Quatsch sei, schließlich ist dieser Name nun etabliert – und es sprechen mich erstaunlich wenige auf seinen Ursprung an. Und eben DJ. Was legst du besonders gerne auf? House, Techno, Disco. Das kommt auf den Ort und die Tanzfläche an. Wenn man in einem Garten auflegt, haben die Tracks mehr Vocals und sind oft eher Disco, in düsteren, kleinen Klubräumen spiele ich dann lieber House und Techno. Wo legst du auf? In Hamburg bin ich oft bei der „Mis- Shapes“, dann noch in Basel, Barcelona und Leipzig. In Berlin bin ich fest beim SchwuZ. Wie viele Platten kaufst du so im Monat? Es sind ja tatsächlich Platten, da ich zu zwei Dritteln Vinyl auflege. Vor jedem bezahlten Gig kaufe ich so für fünfzig bis sechzig Euro Platten ein, sehr gerne von Labels, auf denen Freunde veröffentlichen, zum Beispiel Love on the Rocks oder Cocktail d’Amore Records. Worauf freust du dich im Herbst? Dass die Festival-Saison vorbei ist und der Stress weg ... Darauf, mit meinem Freund und langjährigen Freunden Urlaub in Südfrankreich zu machen! *Interview: Michael Rädel 6.10., Mis-Shapes, MOLOTOW, Nobistor 14, 23 Uhr

PARTY 15 DJ-JUBILÄUM Andersrum auflegen Chris Fleig aka DJ Christophonic wird zwanzig! Zumindest sein Dasein als Szene-DJ jährt sich im Oktober zum 20. Mal – und das will er mit euch und Pop, House, New Wave und Independent feiern. 1997 begann Fleigs DJ-Karriere im schwulen Wohnzimmer Hamburgs, der WunderBar. Chris erinnert sich: „Mein erster Abend war total skurril. Mein extra mitgebrachter MD-Player rauchte sofort ab und ich musste mich mit den hauseigenen Platten arrangieren, was nach einigen Panikschüben am Ende ein großer Spaß wurde!“ Bookings auf den größten queeren Hamburger Partys wie The Happening, Unisex und FriscoClub folgten, genauso wie die eigenen Projekte gratuliert „Skandale&Liebe“, „Inferno“ und „LovePop“, wo er über zehn Jahre regelmäßig spielte. Auf all das will Chris Fleig am 27. Oktober mit euch in der Nochtwache zurückblicken und lädt euch ein zu einem wilden Autoreverse. Happy DJ-Birthday! *ck 27.10., Autoreverse, Nochtwache, Bernhard-Nocht-Str. 69, Hamburg, S Reeperbahn, 23 Uhr DOCKS G.A.Y.loween Die Frage des Tages bzw. der Nacht: Kann man sich wirklich vor DJ Berry E. fürchten? Wir meinen ja nein, werden uns aber überraschen lassen, denn er schrieb uns zu Motto und Dekorationsidee seiner kommenden G.A.Y., dass es der erste Horror-Event der Reihe werden solle. Und zwar mit allem, was dazugehört: Bäume, Kreaturen, Nebel, Spinnweben und sicher auch das eine oder andere leibhaftige Monsterteil. Das „Blair Whitch Project“ steht Pate und Ployceebell aus dem GMF, Berry, Matt Blue und Daniel White stehen an den Musikreglern. Besonders gayspannt sind wir außerdem auf die Nicky Dynamite Horror Show! *ck 21.10., G.A.Y., Docks, Spielbudenplatz, Hamburg, S Reeperbahn, 23:55 Uhr

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.