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hinnerk November 2018

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6 HAMBURG FOTO:

6 HAMBURG FOTO: GEMEINFREI / CC0 MEDIEN Konsolidierung im queeren Buchmarkt In Zukunft werden die queeren Traditionsverlage Albino, Männerschwarm und Bruno Gmünder gesammelt unter dem Dachunternehmen Salzgeber Buchverlage GmbH veröffentlichen. Eine Fusion von Salzgeber und Männerschwarm macht’s möglich. Tradition trifft Aufbruch. Nachdem die schwulen Traditionsverlage Albino und Männerschwarm bereits im Juni mit einer gemeinsamen Programmvorschau ihre Kooperation vermeldet hatten, wurde nun die Übernahme von Männerschwarm durch die Salzgeber & Co Medien GmbH verkündet. Zum Überblick: Albino war zuletzt Teil des 2017 insolvent gegangenen schwulen Medienkonzerns Bruno Gmünder. Ende 2017 wurde die Marke vom Filmverleih Salzgeber & Co. Medien GmbH übernommen. Das Albino- Verlagsprogramm für den Herbst 2018 wurde im Juni in Kooperation mit dem schwulen Hamburger Traditionsverlag Männerschwarm veröffentlicht. Der Männerschwarm Verlag wurde 1992 gegründet und hatte seither mit Sitz in Hamburg neben schwuler Literatur auch Comic-Erfolgstitel von Ralf König herausgebracht. Mit der Übernahme durch Salzgeber zieht die Marke nach 26 Jahren von Hamburg nach Berlin. Die künftigen Albino- und Männerschwarm-Titel werden unter dem Dach der neu gegründeten Salzgeber Buchverlage GmbH erscheinen. Auch die Marke Bruno Gmünder soll dort unter dem Label Bruno Books wiederbelebt werden. Spitzentitel des Herbstprogramms ist bei Männerschwarm die deutsche Übersetzung des Bromance-Sachbuchs „Nicht schwul“, für das die feministische US-Autorin Jane Ward in Amerika viel Kritikerlob erhielt. Albino zeigt sich mit der Story-Sammlung „Die Welt ist schlecht und du bist unausstehlich“ von Kanadas schwulem Shooting-Star Daniel Zomparelli zukunftsorientiert. Kanada wird 2020 Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse sein. *Christian Lütjens FOTO: JENS WORMSTAEDT NORDSEE 2. Helgoland Gay Tour präsentiert Über dreißig Leser und Leserinnen aus Hamburg und der Republik folgten im letzten November dem Ruf des Meeres. Eine warme Briese war es zwar eher nicht mehr, als sie sich nach Helgoland aufmachten, aber auch mit Windbreaker wusste man sich zu amüsieren. FOTOS: GEMEINFREI / CC0 hinnerk & Leser/-innen gehen in diesem Jahr wieder aufs Wasser! Vom 9. bis 11.11. suchen wir Helgoland zum zweiten Mal heim. Neben der Unterbringung im Hotel Rickmers Insulaner hat Jimmy Blum in Kooperation mit der Helgoländer Botschaft für den hinnerk wieder ein buntes Programm gestrickt: ein Inselrundgang, sportliche Betätigung, und ein bunter Showabend mit Top!-Entertainer Ricardo M. und eine große Inselparty mit Valery Pearl und DJ Sunshine, um nur einige Programmpunkte zu nennen. Alle Infos und Buchung unter www.helgolaender-botschaft.de. *ck

TALK Out im Job HAMBURG 7 Im Oktober wurde die erste Liste der „Top 100 Out Executives“ für Deutschland veröffentlicht. Das Ranking der queeren Führungskräfte wird von einer lesbischen Frau angeführt. Dr. Katrin Suder ist vor allem durch ihre Arbeit im Verteidigungsministerium bekannt geworden und in diesem Zusammenhang mit der Initiative Diversity als strategische Führungsaufgabe im Weißbuch der Bundeswehr zu verankern. 2018 übernahm Suder den Vorsitz des Digitalrates der Bundesregierung. Der höchstplatzierte schwule Mann erreichte Platz drei: Ernesto Marinelli ist Senior Vice President Human Resources bei SAP. Erfreulich: Die Top Ten sind zu sechzig Prozent weiblich. Das Ranking gibt es vorerst allerdings nur für die ersten 25 Plätze. Der Grund ist traurig: Obwohl die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen bereits vollzogen ist, trauen sich viele – teilweise bekannte – Wirtschaftsakteure nicht, mit ihrem Namen auf so einer Liste veröffentlicht zu werden. Es gibt bei vielen immer noch Vorbehalte, dass die eigene Karriere Schaden nehmen könnte. Dies sei auch der Grund, warum im ersten Jahr nur ein Ranking für die Top 25 der insgesamt 100 Personen erstellt wurde: „Deutschland hat mehr Vorbilder, als auf dieser Liste sind“, so Stuart Cameron, der die Liste ins Leben rief. Beim Pride Salon am 12. November soll über diese Thematik gesprochen werden. Laut der Studie „Out im Office?!“ von 2017 verschweigen 52 Prozent der Lesben und Schwulen ihre sexuelle Idendität am Arbeitsplatz. 42,5 Prozent der Trans*Befragten und 30,6 Prozent der bisexuellen Befragten gaben an, Angst zu haben, am Arbeitsplatz als trans* oder bisexuell erkannt zu werden. Damit wird ein wichtiger Aspekt ihrer Persönlichkeit verschwiegen. Als Input hat der Pride Salon zwei Gäste eingeladen, die in kleinen Interviews von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Thema „Out im Job“ erzählen werden. *ck 12.11., Pride Salon – Out im Job, ZEIT Café, Speersort 1, Hamburg, U Mönckebergstraße, 19:30 Uhr, www.hamburg-pride.de FOTO: GEMEINFREI / CC0 Premiere Die Wäscherei-Kollektion POP ist da! HAMBURG MEXIKORING 27-29

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.