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hinnerk November 2018

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10 BÜHNE MUSICAL Hasch

10 BÜHNE MUSICAL Hasch mich Basierend auf dem gleichnamigen Steven- Spielberg-Film mit Hollywood-Superstar Leonardo DiCaprio kommt die Gaunerkomödie „Catch me if you can“ Ende Dezember als Musical ans Altonaer Theater. FOTO: SINJE HASHEIDER FOTO: OLIVER FANTITSCH Die Story: Trickbetrüger Frank schafft es über Jahre hinweg, sich Geld zu ergaunern, Frauenherzen zu erobern und seinen ärgsten Verfolgern immer wieder ein Schnippchen zu schlagen, bis er sich ernsthaft verliebt. Die Umsetzung: Es wird live gesungen, getanzt, verfolgt und auch live gespielt von einer Band. Also durchaus sehr viel mehr „Handwerk“ als in großen Musicalproduktionen, wo Musik und Gesang teilweise vom Band kommen. Unsere Empfehlung: Jetzt schon Plätze reservieren. *ck 20.12. – 12.1., Catch me if you can, Altonaer Theater, Ehrenbergstr. 59, Hamburg, S Altona, www.altonaer-theater FOTO: G2 BARANIAK OHNSORG-THEATER Kurz vorm Ertrinken Hamburg in der Nachkriegszeit, Menschen, die einen Neuanfang wagen und versuchen, die Zeit von Leid und Entbehrungen hinter sich zu lassen. Siegfried Lenz nahm sich dieses Themas in seinem einfühlsam gezeichneten Roman „Der Mann im Strom“ an. Diese Geschichte schnappte sich nun das Ohnsorg-Theater, um ein Stück auf die Bühne zu bringen, das zum Nachdenken anregt. Traditionell in schönstem Platt wird dem Publikum Hinrichs vorgestellt, ein alternder Taucher, der mit seinen beiden Kindern in einem kleinen Häuschen am Strom wohnt. Tochter Lena ist schwanger, der Vater des Kindes ein Halunke. Bald-Opa Hinrichs versucht, seine Familie zu versorgen, doch er ist verzweifelt, findet keinen Job mehr. Kurzerhand fälscht er seine Papiere, macht sich jünger – und erhält einen lukrativen, aber sehr anstrengenden und gefährlichen Arbeitsplatz in der Firma von Egon Iversen, die auf die Bergung von im Krieg versenkten Schiffen spezialisiert ist. Im hünenhaften Arbeitskollegen Kuddl Sommer findet Hinrichs einen Freund – und einen Helden, rettet Kuddl doch bald darauf Lena das Leben, nachdem sie einen Selbstmordversuch unternommen hat. Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Hinrichs Alterslüge droht aufzufliegen, als er zu einem Tauchauftrag nach Schweden geschickt werden soll. Wird er es trotzdem schaffen, seine Familie über Wasser zu halten? *lm Bis 9.11., De Mann in’n Stroom, Ohnsorg-Theater, Heidi-Kabel-Platz 1, Hamburg, S + U Hauptbahnhof, 19:30 (Sa + So auch 16 Uhr), www.ohnsorg.de SCHAUSPIELHAUS Lazarus „Look up here, I’m in heaven, I’ve got scars that can’t be seen …“ Fast prophetisch und unglaublich düster wirkten diese von David Bowie in seinem letzten Video nur wenige Tage vor seinem Tod veröffentlichten Worte im Song Lazarus. „Blackstar“, das letzte Album Bowies war sein Vermächtnis – und Lazarus, der Titelsong zum Musical, das er einige Monate vorher vollendete, war die zweite und letzte Single daraus. Wie alles in Bowies künstlerischem Leben umgibt Album und Musical eine unwirkliche Aura, die doch immer wieder an die Realität andockt. Die Geschichte von Thomas Jerome Newton, dem Alien, der zur Erde „fällt“, um Wasser für seinen Wüstenplaneten zu finden, hat seine Mission verloren und endet desillusioniert, einsam und zerbrochen. Er möchte sterben, zurückkehren zu den Sternen, doch er ist in sich gefangen, verfolgt von Figuren, die ihn umkreisen, wobei sich – wie im Fiebertraum – die Grenzen zwischen Halluzination und Realität verwischt. Geht es wirklich nur um einen Alien oder erzählt David Bowie hier vom Leiden seiner Krankheit? Antworten gibt ab Mittwoch Starregisseur Falk Richter im Schauspielhaus. *ck 14., 16., 17. + 19.11., Lazarus, Schauspielhaus, Kirchenallee 39, Hamburg, S+U Hauptbahnhof, www.schauspielhaus.de GRAFIK: CRISTIAN FERRONATO / GEMEINFREI / CC0

BÜHNE 11 JAZZ/KONZERT „Yesterday Still Lies Between The Floorboards“ Was für ein langer Albumname, den Erik Leuthäuser da gewählt hat. Wobei, er hat das nicht allein entschieden, schließlich ist das Album eine Zusammenarbeit mit der in New York lebenden lettischen Sängerin Arta Jēkabsone. In den USA wurden die meisten der Lieder für das im Oktober bei Unit Records veröffentlichte Album auch aufgenommen. Lieder, die die beiden Musiker als „Minimal Indie Vocal Jazz“ bezeichnen. Getroffen haben die beiden Künstler sich als Gewinner (1. und 2. Preis) bei der bekannten „Shure Montreux Jazz Voice Competition“. Das war 2016, seitdem arbeiteten die beiden an ihrem musikalischen Duo-Konzept, das sie jetzt präsentieren. „Da steckt viel Herzblut drin“, verriet uns Erik unlängst bei einer Cola in Berlin, „und auch eigenes Geld, da wir dieses Projekt ohne großes Label starteten.“ Unsere Anspieltipps sind „Who Said It’s Time for the Rain“, „I Don’t Care, Let’s Dance“ und „Highland Avenue Station“. *rä 19.2.2019, Kulturpalast, Deisterstraße 24, Hannover, 20 Uhr, erik-leuthaeuser.de FOTO: FRANZ-SCHUBERT-CHOR FOTO: M. RÄDEL AOR Meisterbetrieb Werterhaltung statt Neukauf Reinigung • Aufarbeitung Restauration • Versiegelung Kleinreparaturen Farbauffrischung Nicht zu verwechseln mit kosmetischen Eingriffen am lebendigen Körper, kommt der Ausdruck Kosmetik unserem Leistungsspektrum doch sehr nahe. Wir kommen ins Haus und widmen uns Beschädigungen und dergleichen im und am gesamten Gebäude, wie dessen An- und Einbauten oder dem Mobiliar. Ob am Boden, an Möbeln oder an anderen Einrichtungsgegenständen, wir kümmern uns um Stoßstellen, Schrammen, Dellen, Falten, Risse und Löcher, sowie Abgeplatztes und Verschmutztes im gesamten Haushalt. VORHER NACHHER KONZERT andenken Leben und Tod, Leid und Verfolgung, Trost und Erlösung – das sind die Themen, denen sich der Franz-Schubert-Chor im November in einem Konzert über drei Requiems nähert. Der estnische Komponist Cyrillus Kreek schuf mit dem 1929 uraufgeführten „Reekviem“ seine berühmteste Chorkomposition als Totenmesse, ein Werk von ungewöhnlicher Empfindungstiefe und musikalischer Kreativität. Das geheimnisvoll erhabene sechsstimmige „Sanctus“ komponierte J. S. Bach bereits 1724 für den ersten Weihnachtstag und integrierte das Werk später in seine berühmte h-Moll- Messe. Es steht im majestätischen D-Dur und versinnbildlicht mit dem dreifachen Sanctus- Ruf der Engelschöre und der allgegenwärtigen Dreier-Symbolik die himmlische Welt. Im „Requiem Ebraico“ verarbeitete der 1938 aus Wien in die USA emigrierte Erich Zeisl inhaltlich und musikalisch die Geschichte, das Schicksal und die Religion der Juden und die Ermordung seines Vaters im Vernichtungslager Treblinka. Ursprünglich als religiöse Musik für den Synagogendienst geplant, beschloss der Komponist 1945 nach Erhalt der Nachricht über die Ermordung seines Vaters, die neue Komposition als Requiem zu vertonen und in jüdischer Tradition dem lobenden und tröstenden Andenken jener zu widmen, deren Schicksal er selbst entronnen war. Ausdrucksvolle Romantik vermischt sich darin mit klanglichen Orientalismen zu einer effektvollen, melodischen Einheit. Freut euch auf einen feierlichen Konzertabend voller emotionaler Tiefe, Kraft und musikalischer Komplexität! *Marcus Trofimov 3.11., Franz-Schubert-Chor – „andenken“, Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, Hamburg, U Messehallen, 20 Uhr, www.franz-schubert-chor.de Ihr Kosmetiker für Oberflächen • Leder- und Polstermöbel • Wand- und Bodenfliesen • Parkett und Laminat • Sichtbeton • Epoca Marmor • Natur- und Kunststein • Küchenarbeitsplatten • Schränke und Tische Alstertaler-Oberflächen- Reparaturdienst AOR Helbingstraße 52 22047 Hamburg Tel: 040 - 60 87 67 95 Fax: 040 - 61 13 95 75 info@aor-hamburg.de www.aor-hamburg.de

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