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hinnerk Juni 2018

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4 HAMBURG Community AUF

4 HAMBURG Community AUF DEM WASSER Unter anderem Stand Up Paddling steht auf dem Sportprogramm des großen Sommerfestes von Startschuss. Wer es lieber trocken mag, kann Selbstverteidigung, Yoga, Tennis, Fitness, Torwandschießen, Tischtennis und vieles mehr ausprobieren, oder bei der Mini- Kicker-WM mitmachen. Zum Chillen gibt es bei Bratwurst und Erfrischungen Musik auf die Ohren. Das Sommerfest in Zusammenarbeit mit Hamburg Pride startet am Samstag, 9. Juni, um 12 Uhr in der Wendenstraße 120. Weitere Informationen gibt es auf www.startschuss.org. Fragen bitte an kontakte@ startschuss.org. IM WASSER Beim dritten Hamburger Queer Cup geht es für Teilnehmende nicht ohne komplettes Nassmachen. Der internationale Schwimmwettkampf in der Schwimmhalle Inselpark (Kurt-Emmrich-Platz 12) startet am 2. Juni um 17 Uhr und wird am 3. Juni ab 10 Uhr fortgesetzt. Dazwischen darf allerdings im Centro Sociale in der Sternschanze (Sternstraße 2) ab 21 Uhr außerhalb des kühlen Nasses gefeiert, geflirtet oder einfach nur getanzt werden. BADEAN- STALT heißt die offizielle Queer-Cup-Party und Gäste sind herzlich willkommen. *ck www.hamburg-queer-cup.de FOTOS: CHRISTIAN KNUTH Die Eröffnung des Denkmals für die erste Homosexuellenbewegung am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Berlin AUFRUF Ein Spiegel am Jungfernstieg?* hinnerk unterstützt die Idee eines zentralen Mahnmals zur Erinnerung an die Opfer staatlicher Verfolgung Homosexueller und veröffentlicht den Aufruf der Initiatoren Martin Eichenlaub und Dr. Gottfried Lorenz. Wie stehen die queeren Institutionen der Stadt, wie die Politik zu der Idee? Was sagt ihr als hinnerk Leser dazu? Schreibt den beiden eure Ideen und Meinungen. *ck HOMOSEXUELLENMAHNMAL FÜR HAMBURG Frankfurt am Main, Köln, München und Berlin haben es: ein zentral gelegenes Mahnmal, mit dem an die Verfolgung und Unterdrückung homosexueller Menschen erinnert wird und das gleiche Rechte und Akzeptanz für sexuelle Minderheiten einfordert. Nur in Hamburg fehlt ein solches Mahnmal in der Innenstadt. Zwar gibt es in Neuengamme, weit entfernt vom Hamburger Zentrum, seit 1985 einen von der Unabhängigen Homosexuellen Alternative (UHA) initiierten Gedenkstein für die homosexuellen Opfer der NS-Zeit. Doch Homosexuelle waren insbesondere auch in Hamburg schon lange vor der Reichsgründung diskriminiert und kriminalisiert worden. Und diese Kriminalisierung mit Hilfe des § 175 bestand bis 1994 fort. Bis heute sind sexuelle Minderheiten Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt. Deshalb kam die Idee zur Errichtung eines Hamburger Mahnmals an zentral gelegenem Ort auf. Der 50. Jahrestag der ersten Reform des § 175 im Jahr 2019 bietet hierfür einen geschichtsträchtigen Anlass. Bitte nehmt Kontakt mit uns auf (altertum70@gmx.de, Dr. Gottfried Lorenz, Avenue St. Sébastien 16 b, 21509 Glinde), wenn ihr die Idee eines Hamburger Mahnmals unterstützt. *Martin Eichenlaub & Gottfried Lorenz *Der „Spiegel am Jungfernstieg“ ist ein Gedankenspiel der hinnerk Redaktion in Anlehnung an die Aktion von Corny Littmann, der 1980 mit LGBTIQ*-Aktivist*innen Einwegspiegel auf öffentlichen Toiletten zerschlug, hinter denen die Polizei Schwule beobachtete und registrierte. Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten

HAMBURG 5 NACHGEFRAGT Regenbogenkollektion Das ist eine große Überraschung. Clas Ohlson wird ab dem 15.6. eine ganze Kollektion mit Accessoires und Möbeln in Regenbogendesign launchen und einen Teil der Einnahmen an die AIDS-Hilfe Hamburg überweisen. Wir fragten bei Christian Tausch, zuständig für Fundraising, nach, wie es dazu kam. Wer hat denn den ersten Schritt getan für diese Kooperation? Clas Ohlson ist auf uns zugekommen. Sie wollen anlässlich ihres 100jährigen Bestehens das Thema Regenbogen bzw. die damit verbundenen Werte Lebensweisenvielfalt und Lebensweisenakzeptanz stärken. Das selbstverständlich mit Hilfe ihrer Produkte. Für diesen Anlass wird eine eigene Kollektion in Regenbogenfarben designet. Gleichzeitig will Clas Ohlson mit diesen Produkten nicht nur Geld verdienen, sondern neben ihren ideellen Zielen damit auch die Arbeit der Aids-Hilfe Hamburg unterstützen. So kamen sie auf uns zu. Das freut, oder? Absolut! Es wird zusätzlich sogar am CSD- Samstag eine goody bag Aktion in den vier Hamburger Clas Ohlson-Shops geben, zu der wir von der AIDS-Hilfe unsere roten Schleifen und die Broschüre „Wir können positiv zusammenleben – weitersagen“ beisteuern dürfen. Das bedeutet also wirklich, dass nicht nur die Farben der Communities „benutzt“ werden, sondern auch das wichtige Thema HIV mitvermittelt wird. Von den goody bags wird ein größerer Teil des Verkaufserlöses an uns gehen, so dass ich mir insgesamt erhoffe, eine gute Summe zur Stärkung unserer Präventionsarbeit zu generieren. Wie oft kommt es vor, dass euch Unternehmen so ansprechen? Es gibt einige Firmen, die uns regelmäßig unterstützen und treu und zur AIDS- Hilfe Hamburg halten, wofür wir sehr dankbar sind. Aber es sind nicht viele, die das auch so deutlich nach außen machen. Durch die Positionierung der Kampagne von Clas Ohlson entsteht natürlich ein große Breitenwirkung, das ist schon beispielhaft. Uns wurde schnell klar, dass es Clas Ohlson ernsthaft um das Thema geht. *Christian Knuth Ab 15.6. in den vier Hamburger Clas Ohlson Stores und unter www.clasohlson.com, www.aidshilfe-hamburg.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.