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hinnerk Juni 2018

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12 BÜHNE FOTO: FIRST

12 BÜHNE FOTO: FIRST STAGE / SHUTTERSTOCK MUSICAL Fame! Ich will ein Star werden! Ich will auf die Bretter, die die Welt für mich bedeuten! Menschen, die Bühnenkünstler werden wollen sind meist extrovertiert und haben einen (positiven) Drang, sich und ihr Können anderen zu präsentieren. Darum geht es im neuen Stück an der First Stage: „Fame – Das Musical“ handelt vom steinigen und mit Schweiß und Tränen bedeckten Weg, die Ausbildung zum Schauspieler bzw. Darsteller zu bestehen. Ganz nebenbei ver- und entlieben sich die jungen Fame-Anwärter und versuchen heraus zu finden, wer sie eigentlich sind. Wer könnte das eigentlich besser auf die Bühne bringen, als die Absolventen der bekanntesten Musical-Schule Hamburgs, der Stage School? Denn genaugenommen spielen sie doch praktisch ihr eigenes Leben. „Wer bei „Fame - Das Musical“ auf der Bühne steht, hat die dreijährige Ausbildung an der Stage School Hamburg erfolgreich durchlaufen und eine externe Jury mit Können und Talent überzeugt. Nun schöpfen die Jung-Darsteller bei der Inszenierung aus ihren ganz individuellen Erfahrungen und verleihen ihren Figuren damit eine besondere Authentizität,“ so die Stage-Macher. INFO „Fame - Das Musical“ beruht auf dem gleichnamigen Film von Alan Parker aus dem Jahr 1980. Berühmt gewordene Worte stammen hier von Debbie Allen, alias Tanzlehrerin Lydia Grant: „You´ve got your dreams. You want fame. But fame costs. And right here is where you start paying – in sweat!“ Speziell angehende Tänzer warnt sie vor geschwollenen Zehen, gezerrten Sehnen und gesplitterten Schienbeinen. Wir hoffen, dass das in Wirklichkeit nicht ganz so schlimm ist und die Beschreibung junge Talente nicht abschreckt, ihren Traum vom Ruhm zu verwirklichen. *ck 18.6 – 11.7., Fame - Das Musical, First Stage Theater, Thedestraße 15, Hamburg, www.firststagehamburg.de TIPP Klopf, klopf, der Koze ist da! Und der Hamburger DJ Koze meldet sich nicht alleine zurück. Mit dabei ist zum Beispiel auch Sängerin Róisín Murphy („Sing It Back“, „The Time Is Now“, „Never Enough“), die den Stücken „lllumination“ und „Scratch That“ Diva-Coolness einhaucht. Zu finden sind diese beiden Perlen auf Kozes neuem Album „knock knock“, das gerade erschienen ist. Das Werk ist ein wirklich sehr gelungenes Comeback! Hier bekommt man lauter Hits, keine Füller. Alle Lieder sind fett verspielt, geradezu verpeilt, ordentlich rummsend, fein klackernd und einfach herausragend produziert und eingesungen. Stimmen gibt es jede Menge zu hören, unter anderem Sophia Kennedy bei „This Is My Rock“. Ein Lied, das du dir gönnen solltest! Weitere Anspieltipps sind „Club der Ewigkeiten“, „Movin’ in a Liquid“ und das soulige „Baby How Much I LFO You“. Ein Album für eine entspannte After-Hour, einen Tag auf dem Balkon, im Garten oder auch für eine wilde Nacht im Klub. *rä

Einfach super: ERIK LEUTHÄUSER BÜHNE 13 Deutsch als Sprache der Musik ist so erfolgreich wie damals in den 1970ern oder zu (unseligen) NDW-Zeiten. Einer der Guten beglückte Hamburgs Stage Club Besucher jüngst im Wonnemonat Mai. Erik Leuthäuser, ein Sänger aus Berlin, präsentiert gerade sein Album „Wünschen“ und macht alle Hörer, die deutsche Lyrik lieben, wunschlos glücklich. „Ich habe genauso wenig auf die Stilistik geachtet wie auf ein Zielpublikum. Ich habe einfach all meine musikalischen Ideen zusammengeschnürt und Musik draus gemacht“, verrät der Musiker. Daraus entstanden ist das Album „Wünschen“ – auch inspiriert von seinen Erfahrungen als junger schwuler Mann. „Ich bin vielleicht ein wenig exhibitionistisch veranlagt und habe mir durchaus manchmal überlegt, ob das zum Problem werden könnte. Aber dann merkte ich, dass es mir eigentlich völlig egal ist. Ich will ehrlich zu mir selbst sein, als Mensch wie als Musiker“, verrät der Künstler. „In einer Doku über Nina Simone wurde mir bewusst, dass es keinen Unterschied zwischen ihrer Privat- und Künstlerpersönlichkeit gab. Das war der ausschlaggebende Punkt für mich zu sagen, ich will alles, was in mir ist, in Musik packen. Musik ist der Raum, in dem man die innersten Angelegenheiten nicht nur gut unterbringen kann, sondern in dem sie auch geschützt sind.“ Unsere Anspieltipps sind „Ich hab gehört, man schwebt im Toten Meer“, „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ und „Kannst Du mein Kangaroo sein“. *rä erik-leuthaeuser.de JAZZ FOTO: L. WASSMANN ÜBERM KOPF, KEIN DACH SCHICKES AUTO. ABER EIN Cabrios ab 39,-/ Tag inkl. 100 km inkl. 100 km Eine Werbung der STARCAR GmbH, Verwaltung Süderstr. 282, 20537 HH Reservierung unter: 0180 / 55 44 555 * oder www.starcar.de *(Festnetz 14 ct/min, Mobilfunk max. 42 ct/min)

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