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hinnerk Januar 2017

PARTY HAMBURG 12

PARTY HAMBURG 12 EINMALIG Bei all dem Trubel in 2016 ist man ja froh, dass es Konstanten gibt. Eine davon ist Mis-Shapes, die in Hamburgs queerer Szene zwar schon im zwölften Jahr für Kontinuität und Stabilität sorgt, aber trotzdem bleibt 2017 auch dort nicht alles beim Alten: „Nach langem Ringen haben wir uns dafür entschieden, nur noch einmal im Monat das Tanzbein zu schwingen. Dafür mit doppeltem Elan. Diese Entscheidung mit der Wahl für nur eine Location zu verknüpfen, haben wir allerdings nicht übers Herz gebracht. Und so feiern wir im neuen Jahr im monatlichen Wechsel in unserem geliebten Turmzimmer im Bunker und in unserem Herz von St. Pauli, dem Moltow“, so die Macher. Den Auftakt macht am 6. Januar, das Uebel & Gefährlich. Um es mit den Neuerungen nicht zu übertreiben, steht mit Martha Hari und The Alphabet Pony das Resident-Team an den Plattentellern, das wie gewohnt House- und Popperlen mit einer ordentlichen Prise Indie-Spirit würzt. Feine Sache! •ck 6.1. Uebel & Gefährlich Turmzimmer, Feldstr. 66, Hamburg U Feldstraße, 23:59 Uhr, www.mis-shapes.de FOTOS: RTL/STEFAN MENNE Public Viewing IBES Kenner wissen, was es bedeutet, wenn dieses Buchstabenkürzel sich als Hashtag in den sozialen Medien breitmacht. Für den Rest sei der zweite zur Erklärung genannt: #dschungelcamp! Ja, es geht wieder nach Australien, und weil das Ganze nur in Begleitung von Lästerschwestern so richtig Freude macht, startet die WunderBar ihr beliebtes Public Viewing. Sonja Zietlow und Daniel Hartwich hatten ein Jahr Zeit, den Bestand an Zoten aufzufüllen, und werden nicht zögern, diesen auch einzusetzen. Im Bild übrigens Fischaugen. Kann einen echten Nordmann doch nicht erschüttern! Oder? •ck 13. – 28.1., Public Viewing „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, WunderBar, Talstr. 14, Hamburg, 13.1. ab 21 Uhr, sonst 22 Uhr, www.wunderbar-hamburg.de

NORDDEUTSCHLAND 13 Szene CSD BREMEN GEGRÜNDET! Dass über sechzig Menschen zum Kick-off mit der Community kommen würden, überstieg selbst die Erwartungen des frisch gegründeten CSD-Teams in Bremen. Ende November stellten Hannes Felix Grosch und Friederike Sobiech für die gut 20-köpfige Initiative „Christopher Street Day Bremen 2017“ den Stand nach drei Monaten intensiver Arbeit und zahlreichen Vorgesprächen in der Community vor. Zuletzt hatte es CSDs an der Weser 1979, 1994 und 2004 gegeben. Thematisch ist der Christopher Street Day für „Bremen & umzu“ breit aufgestellt. An fünf öffentlichen Gesprächsabenden hatten die Engagierten zu verschiedenen Themen eingeladen: Geschlechtliche Vielfalt, die lesbische und bisexuelle (Un-) Sichtbarkeit, Geflüchtete & People of Color, die schwul-lesbischen Agenda für 2017 – es beteiligten sich Einzelpersonen und Gruppen sowie Vereine an dieser inhaltlichen Vorarbeit. Auch beim Kick-off wurde deutlich, dass die verschiedenen Aktiven der LGBT*IQ-Gemeinschaft einander ergänzen können, sich besser kennenlernen möchten und der Rückwärtsbewegung in Teilen der Gesellschaft gemeinsam tatkräftig begegnen wollen: „Wir werden den Austausch über gesellschaftliche und politische Inhalte fortführen“, versprach Friederike Sobiech für das CSD-Team. Hannes Felix Grosch ergänzte: „Ich habe bereits im Namen des frisch gegründeten CSD Bremen e. V. die Demonstrations-Route durch die Bremer Innenstadt und den Ort für die große Abschlusskundgebung am Weserufer angemeldet. Den endgültigen Termin und alle organisatorischen Hinweise geben wir bekannt, sobald wir von den zuständigen Stellen das O. K. bekommen haben.“ Im Sommer 2016 startete ein Facebook- Aufruf für einen CSD Bremen 2017, Freiwillige für die ehrenamtliche Organisation FOTO: FRIEDERIKE SOBIECH, CSD BREMEN E.V. wurden gesucht. Mitte September nahm eine Arbeitsgruppe von rund zwanzig Aktiven und fünfzig Interessierten die Vorplanung und die Vorgespräche auf. Schnell kristallisierte sich ein ernsthaftes Interesse in der Community heraus und es kamen zahlreiche Angebote zur Unterstützung oder Kooperation. Am 16. November 2016 wurde der Verein CSD Bremen gegründet, die Eintragung ins Vereinsregister und der Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit laufen. www.csd-bremen.org Rückblick VOLUME MIT KERSTIN OTT FOTOS: M. RÄTZ Am 3. Dezember kamen wieder tausende Gays aus dem ganzen Norden zur VOLUME XXL. Stargast Kerstin Ott (Die, die immer lacht) sang nicht nur, sondern wurde auch für Selfies bestürmt. Ein toller Abend!

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.