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hinnerk Januar 2017

BÜHNE 10 TIM KOLLER

BÜHNE 10 TIM KOLLER TRIFFT ... ELKE WINTER Die Pompöse! FOTO: PRIVAT Oh, ich freue mich. Ich darf sie treffen. Sie war bzw. ist immer noch das Highlight in dem aktuellen Winterspektakel POMPÖS im Schmidts TIVOLI: ELKE WINTER – eine Frau wie du und ich. Eine Frau aus dem Volk. Ganz bodenständig. Sie liebt ihren Thermo-Mix, wäscht einmal im Monat ihren Bademantel, genießt die Zweisamkeit mit ihrem Mann, hat ein nur 20 Quadratmeter großes Zimmer für ihre Klamotten und schminkt sich gerne mit Palmin ab. Eine typische Frau halt – mit ganz normalen, teils spießigen Ansichten und Eigenschaften, eben wie du und ich. Wenn sie aber auf einer ihrer zahlreichen Bühnen steht, überrascht sie das Publikum FLUCHT IN EIN BESSERES LEBEN? jedes Mal aufs Neue. Wunderbare Outfits – alleine für die aktuelle POMPÖSe Wintergala im Tivoli haben vier Designer an ihren Kostümen gearbeitet – und ihre einzigartige Spontanität zeichnen diese Vollblut-Entertainerin aus. Sie hat bereits über fünfzig POMPÖSe Shows hinter sich, aber voller Kraft und Elan freut sie sich auf die letzten Vorstellungen der aufwendigsten Show, die sie jemals gemacht hat. Und weil wir nett sind, gerade Weihnachten war und weil 2017 noch ganz jungfräulich ist (beziehungsweise noch nicht mal geboren ist, wenn du diese Kolumne liest), kannst du auf www.hinnerk.de für eine der letzten POMPÖS-Shows im Januar noch Karten gewinnen. Solltest du kein Glück haben, sei nicht traurig. Du kannst Elke dieses Jahr ganz oft bewundern. Ihr Terminkalender ist bumsvoll: Es erscheint eine neue CD. Und ein neues Bühnenprogramm. Und zusammen mit Conchita Wurst, Sven Ratzke und anderen „Gay-Stars“ ist sie Teil einer schwulen Kreuzfahrt. Wenn du ein netter Mensch bist und eventuell die notwendigen Kontakte hast, könnten wir vielleicht gemeinsam Elkes größten Wunsch erfüllen, einmal in einer Folge NOTRUF HAFENKANTE mitzuspielen. Schaffen wir das? Alle Infos auf www.elke-winter.de und www.tivoli.de! FOTO: OLIVER FANTITSCH Eine Koproduktion der Hamburger Kammerspiele und der Ruhrfestspiele Recklinghausen mit Parallelen zur aktuellen Fluchtthematik Europas. „Am Rand“ handelt von Tamar und Azad, die sich als Waisen ineinander verliebt haben und am Rand einer Großstadt nahe einer Müllhalde ihr Dasein fristen. Azad bricht auf, um in Paris eine gemeinsame und bessere Zukunft vorzubereiten. Doch der Sehnsuchtsort entpuppt sich als Chimäre, als Fata Morgana. Armut, Reichtum, Politik und Menschen, die heimatlos wie Strandgut zwischen den Ländern treiben: „Am Rand“ erzählt ein bitteres, sehr reales Märchen von kleinen, rechtlosen Existenzen, von Geschäftsgier und Gewalt, die ihnen noch das marginalste Dasein rauben. •ck Diverse Termine, Hamburger Kammerspiele, Hartungstr. 9 – 11, Hamburg, U Hallerstraße, www.hamburger-kammerspiele.de FOTO: REINER KRUSE Komödie SOLL ER WIRKLICH ADOLPHE HEISSEN? Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière stellen in ihrem 2010 uraufgeführten Theaterstück „Der Vorname“ unter Beweis, dass unsere französischen Nachbarn mit dem Genre der bissigen Gesellschaftskomödie unverkrampft und elegant umgehen können. Worum geht es? Um eine Familie und ein großes Lügengebäude aus Ideologien, selbstgefälligem Liberalismus oder egoistischem Narzissmus. Über bisher ignorierte Macken und Ansichten, die anlässlich der bevorstehenden Geburt des jüngsten Familienmitglieds und einer Namensfindung für eben jenes auf den Tisch kommen, genauer den Essenstisch eines denkwürdigen Familientreffens. •ck Diverse Termine, Theater KONTRASTE im Winterhuder Fährhaus, Hudtwalckerstraße 13, Hamburg, U Hudtwalckerstraße, www.theater-kontraste.de e

11 BÜHNE Improvisationstheater WEN SOLL ES ERWISCHEN? „Morden im Norden“, der Improkrimi der Steifen Brise, ist nichts für schwache Nerven. Wieso? Hier wird gemordet, auf offener Bühne, von den Zuschauern. LIVE. Und die Schauspieler zeigen, wie es ausgesehen haben könnte. Drei Verdächtige, ein Opfer, ein Ermittler – mehr braucht die Truppe nicht, um mit den Zuschauern einen interaktiven Krimiabend zu verbringen. Der Improkrimi aus Hamburg nimmt den Zuschauer dabei in die Pflicht. Nicht die Schauspieler entscheiden, sondern das Publikum bestimmt, wer wann und auf welche Art und Weise an diesem Abend sterben muss. Opfer und Todesart sind ganz der Fantasie des Theatervolks überlassen. Die Akteure vom Improvisationstheater Steife Briese schlüpfen blitzschnell in ihre Rollen. Ein Mordsspaß! •ck 10. + 11.1., Morden im Norden, Imperial Theater, Reeperbahn 5, Hamburg, U St. Pauli, 20 Uhr, www.imperial-theater.de, http://steife-brise.de/ FOTOS: FABIAN HAMMER Möbel, Lampen, Tequila TOLLE ANGEBOTE IM ONLINESHOP 299,- 799,- NEU: DAS WÄSCHEREI RESTAURANT KISSEN Sofa CASTLE MODE LEUCHTEN TIMOTHY OULTON NEU: WÄSCHEREIDESIGN SOFA BOURBON 1.990,- EssTisch STARDUST

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