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hinnerk Dezember 2021 | Januar 2022

14 Kultur FOTO: JEAN

14 Kultur FOTO: JEAN MARIE LEROY / RECTANGLE PRODUCTIONS / WELTKINO FILMVERLEIH KINO ALINE - THE VOICE OF LOVE Der Spielfilm ist die Geschichte von Céline Dion, einer der erfolgreichsten Sängerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Ihre Hits wie „I’m Alive“, „My Heart Will Go On“, „Pour que tu m’aimes encore“ oder auch „Because You Loved Me“ kennt die ganze Welt, ihre private Geschichte nicht. In dem Film wird mit dem Charakter Aline die ganze Story erzählt. Aufgewachsen in Kanada als eines von 14 Kindern, veröffentlicht die 1968 Geborene 1981 ihre erste Schallplatte, 1983 gelingen erste Erfolge in den Charts, 1988 tritt sie mit „Ne partez pas sans moi“ für die Schweiz erfolgreich beim ESC (damals noch der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“) an. 1990 landet sie mit „Where Does My Heart Beat Now“ ihren ersten internationalen Hit. 1981 kam der 2016 verstorbene René Angélil in ihr Leben, erst als Manager, 1994 dann als Ehemann und große Liebe und Vater ihrer Kinder. Sein Tod scheint sie bis heute zu belasten, fällt sie doch – trotz erfolgreicher Alben – eher durch eine extreme Gewichtsabnahme und mitunter bizarre Auftritte auf. Grund genug, sich mehr mit ihr zu beschäftigen! Der Film „Aline – The Voice of Love“ ist eine liebevolle und umfassende Hommage an die Ausnahmekünstlerin mit einer grandiosen Valérie Lemercier als Aline. *rä Ab dem 23. Dezember im Kino. DISCO Claptone: „Closer“ Vor Kurzem ist das neue Album „Closer“ von Claptone erschienen. Darauf zu finden sind viele Gaststars wie Seal, Dizzy und eben auch der legendäre Barry Manilow, der Donna Summers Klassiker „Could It Be Magic“ geschrieben hat und Erfolge wie „Mandy“ und „Copacabana (At the Copa)“ landen konnte. Jetzt, 2021, wagt sich der 78 Jahre junge Sänger an eine Größe des aktuellen Klubgeschehens, an eine Zusammenarbeit mit Claptone. Dessen Album „Closer“ schielt nicht nur, es zerrt auf die Tanzfläche – dies aber auch mit melancholischen Texten. „Das Album handelt von der Freude und manchmal auch dem Schmerz des Menschseins. Es ist eine Ode an die Zweisamkeit ebenso wie an die Ermächtigung, an den Herzschmerz ebenso wie an die Glückseligkeit. Ich feiere Emotionen. Ich erlaube mir, den Menschen näherzukommen und auf der Suche nach meiner Seele Mensch zu sein“, so der aus Deutschland stammende Producer. Unsere Anspieltipps sind das housige „Zero“, die Eurodance-Nummer „Feel This Way (feat. Mayer Hawthorne)“, die etwas an „Another Night“ von M. C. Sar & the Real McCoy erinnert, das melancholische „Queen of Ice (feat. Dizzy)“ sowie der Pop-Dance-Track „Just a Ghost (feat. Seal)“ und der 1-a-Disco-Klopper „Nobody“ mit Barry Manilow. Das Markenzeichen des DJs und Producers Claptone ist übrigens eine Schnabelmaske, wie sie schon die Pestärzte trugen. *rä www.claptone.com FOTO: DIFFERENT RECORDINGS

NEOKLASSIK Kristian Nord „The Rest Is a Gift“ Kultur 15 Kein gewöhnliches Album, eher eine Reise in einen akustischen Märchenwald voller verträumter Farntäler, flechtenumrankter Bäume und wogender Moose ist das neuste Werk des in Lüneburg und Münster aufgewachsenen und nun in Hamburg und Los Angeles wirkenden Künstlers. Bei mir zumindest wurden sofort Assoziationen zu großen Filmwerken wie „Herr der Ringe“ oder „Legend“ wach, was nicht heißen soll, dass die Musik viel mit Enya oder purem Bombast zu tun hat. Aber die Kompositionen auf „The Rest Is a Gift“ würden einfach ganz hervorragend passen, um mystische Orte oder feenhafte Settings musikalisch zu untermalen. Oder aber auch, um ernste Themen zu ver- und bearbeiten. Kristian Nord beweist sein Können regelmäßig in Imagefilmen für einige der stärksten Marken der Welt, sitzt in der Grammy-Jury (!) und ist zudem Musiker bei The Great Escape – dort widmet er sich allerdings ganz anderer Musik: Indie-Rock. Das im Oktober erscheinende Album ist sein Solo-Debüt und es hat ein ernstes Thema, das miteingeflossen ist: die Trauer um den Tod seines Vaters, als Kristian Nord noch ein Kind war. Es sei ein „elektronisch-orchestraler Hybrid aus purer Schönheit. Katharsis, Aufarbeitung und Nabelschau. Ein intimer Blick nach ganz innen und eine Mahnung an die Kostbarkeit des Lebens.“ In Musik umgesetzte Achtsamkeit, zu Kunst gewordene Trauer. Trotzdem ist das Album NICHT düster, der eingangs beschriebene Höreindruck gilt. Groß! *rä FOTO: O. HEINE Wir wünschen allen Leser:innen entspannte und besinnliche Weihnachtstage, eine schöne Bescherung und einen guten Rutsch in ein glückliches und spannendes neues Jahr. Wir freuen uns darauf, Euch 2022 gesund und munter wiederzusehen – online, in der Filiale, in St. Georg. Frohes Fest! Euer Haspa Team Lange Reihe 14 haspa.de Meine Bank heißt Haspa.

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