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hinnerk Bremen/Niedersachen Mai 2018

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10 STADTGESPRÄCH

10 STADTGESPRÄCH INTERVIEW LOLA SINGT! Ach was. Dass Lola auf Kinky Boots rennen kann, wissen hinnerk Leser nur zu gut, denn das Musical auf der Reeperbahn hat sich in die Herzen der Szene gespielt. Dass Lola-Darsteller Gino Emnes auch eine samtig-kräftige Singstimme hat, ist ebenfalls keine Neuigkeit. Aber: Der sympathische Niederländer hat jetzt seine erste eigene CD am Start. Auf „Ich sing mein Lied“ wird Gino ganz persönlich und lässt uns an seiner (queeren) Gefühlswelt teilhaben. Seine Lieder erzählen von Liebe, Verlust und Akzeptanz. Die mit Band und Streichorchester begleiteten Songs spannen dabei einen poppigen Bogen von Jazz bis Soul. Für Fans von Lola und Gino und alle, die es noch werden wollen. Toll! EROTIK Na, gefällt dir Steven? Der Engländer ist eines der Models aus dem neuen Magazin meat. Fotograf und Herausgeber Adrian Lourie hat eine Mission: Er will, dass die schwule Welt wegkommt von stereotypen muskelbepackten Megamännern. Jeder Körper ist schön! Daher wählt er seine Models auch nicht über Agenturen, sondern über private Kontakte aus. Sexy und natürlich, der Gedanke und die Männer. *rä www.meatzine.com Warum hast du dich entschieden, eine CD zu produzieren? Es war schon Jahre lang ein Traum von mir ein, eigenes Projekt zu haben; eine CD! Jetzt war es an der Zeit: Ich wusste was ich sagen und teilen wollte. Als Musicaldarsteller spiele ich immer verschiedene Rollen aber jetzt soll das Publikum Gino besser kennenlernen. Bei den Liedern geht es oft um Liebe und Beziehung. Wie offen bist du dabei? Die Lieder haben oft Liebe und Beziehung als Thema. Aber es sind verschiedene Formen von Liebe. Romantische Liebe, die Liebe zwischen Eltern und Kind, die Liebe zu sich selbst und Liebe für andere. Es sind Themen, die mich sehr beschäftigen und ich denke, dass ich da nicht allein bin. Früher fiel es mir sehr schwer über solche Themen zu sprechen. Einfach weil ich so nicht erzogen worden bin. Mittlerweile fällt es mir leichter und ich merke wie es mir hilft freier zu sein – als Mensch, als Sänger und als Schauspieler. Wie tief warst du in die musikalische Produktion eingebunden? Ihr war sehr tief/nah in den ganzen Prozess eingebunden. Es ist meine CD also war es mir sehr wichtig. Natürlich habe ich meinen Manager und Produzenten Rey Rodriguez und ein hammer Team um mich herum gehabt, aber ich wusste genau was ich wollte. Was hörst du privat gerne? Ich höre privat sehr gern Soul, Jazz und Pop Musik. Ich liebe es, diese Arten von Musik in verschiedenen Sprachen zu hören. Dein Hauptjob ist zurzeit ja Kinky Boots. Hat sich dein Leben in Hamburg seit dem verändert? Kinky Boots ist natürlich eine Show mit einer sehr schönen und realistischen Botschaft. Auch ich als Gino, lerne es, mit mir selbst ins Reine zu kommen. Sachen, die ich vielleicht vorher nicht so an mir selbst mochte, versuche ich jetzt zu akzeptieren – und besser noch, sie zu umarmen. Und ich merke, dass die Resonanz mega ist. Das Publikum liebt die Show. Ich mache täglich so eine krasse Transformation: Meine Tattoos werden übergeschminkt, mein Bart, den ich schon seit vielen Jahren trug, rasiere ich jetzt jeden Tag und dann natürlich diese vielen Schichten von Schminke, Kostüm und Perücke, die mich zu Lola werden lassen. Dadurch kann ich mich doch ziemlich unerkannt auf der Straße bewegen. (lacht) Was empfiehlst du Hamburgbesuchern jetzt im Frühling ganz besonders? Schöne Spaziergänge entlang der Alster. *Interview: Christian Knuth www.ginoemnes.nl

FOTOGRAFIE Im Fokus steht das Queere EyeEm, das ist ein Online-Dienst für Menschen, die gerne fotografieren. Eine Community von Könnern! Und jetzt gibt es davon ein Magazin zum Thema queere Identitäten. 10. bis 13. Mai 2018 Es ist übrigens bei Weitem nicht das erste Magazin, das aus dem – kostenlosen – Portal hervorgeht, „EyeEm – QUEER“ ist das Siebte seiner Art, das Erste aber zum Thema LGBTIQ*. Zu sehen bekommt man hier hochwertige Bilder jener Aktivisten, Bartjungs, Frauen, Queerdenker, Butches, Queens, Boys, Männer und Paradiesvögel, die die Welt so viel bunter und schöner machen. Ein bildstarker Einblick in die Vielfalt der Szene. *rä www.eyeem.com FOTO: LOTTA LANDBECK WWW.EYEEM.COM/U/PAULIPOCKET1 NEWCOMER Hanse-Boy Yoshua Der Hamburger Sänger und Songwriter Yoshua überrascht und erfreut. Eben erst veröffentlichte er „Lärm der Zeit“, im Mai kommt seine Debut-EP. Und obwohl seine Musik recht melancholisch klingt, sind die Einflüsse des jungen Queers vielfältig: Rockerin Janis Joplin, Queer Icon Michael Jackson und Soulerin Amy Winehouse sowie die gesellschaftskritischen Cranberries. „Lärm der Zeit spricht die Themen ‚Selbstmord‘ und ‚Suizidgedanken‘ an. Es basiert auf wahren Begebenheiten. Stimmen, die niemand hören will, die aber gehört werden müssen. Wann fangen wir an zu fühlen? Jeder hat die Zeit, sich zu ändern“, verrät der Hamburger Künstler. *rä Seine Debüt-EP „Yoshua“ erscheint am 4. Mai.

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