Aufrufe
vor 1 Jahr

hinnerk August / September 2021

38 GESUNDHEIT Die

38 GESUNDHEIT Die elektronische Patientenakte Die digitale Revolution macht auch vor Patientendaten nicht halt. Mit der elektronischen Patientenakte (ePa) soll es weniger Papierkram, bessere Diagnosemöglichkeiten und mehr Klarheit für Fachleute geben. – Was die E-Akte kann und woran es Kritik gibt, findet ihr hier im Überblick. WAS GENAU IST DIE ELEKTRONISCHE PATIENTENAKTE? Die ePa soll Patient*inneninfos digital zusammenfassen und speichern. Dazu gehören Röntgenbilder, Blutwerte, eingenommene Medikamente und Vorerkrankungen. Ärzt*innen erhoffen sich davon einen umfassenderen Blick auf Patient*innen-Daten. Die ePa ist freiwillig und wird seit Januar zunächst in 200 Praxen getestet. Ab Juli 2021 können sich dann alle 73 Millionen gesetzlich Versicherten mit Ärzt*innen, Therapeut*innen und Krankenhäusern vernetzen. Die dafür entwickelte ePa-App soll zudem ermöglichen, dass man Dokumente auch selbst hochladen und die eigene E-Akte verwalten kann. WAS SOLL NOCH DIGITALISIERT WERDEN? Die E-Akte ist erst der Anfang. Ab 2022 sollen auch der Impfausweis, der Mutterpass, das Untersuchungsheft für Kinder und das Zahnbonusheft digitalisiert werden. Somit sollen Doppeluntersuchungen künftig vermieden und das Risiko von Behandlungsfehlern minimiert werden. Digitale Daten sollen allerdings auch in anonymer Form der Forschung dienen. HABE ICH KONTROLLE ÜBER MEINE DATEN? Welche Gesundheitsdaten in der ePa landen, sollen Patient*innen selbst bestimmen. Vorgesehen ist, dass Dokumente sich auch wieder löschen lassen. Krankenkassen sollen ebenfalls keinen Einblick in die FOTO: VECTORJUICE / FREEPIK.COM Daten erhalten, so das Bundesgesundheitsministerium: „Niemand außer der oder die Versicherte und diejenigen, die dazu berechtigt wurden, können die Inhalte lesen.“ Auch sollen Ärzt*innen nur dann auf die ePa zugreifen dürfen, wenn sie hierfür eine Patient*innen-Erlaubnis bekommen. KRITIK AN DER EPA Datenschützer*innen bemängeln etwa, dass man erst ab Januar 2022 für jedes Dokument festlegen kann, welcher Arzt oder welche Ärztin es einsehen kann. Bis dahin kann etwa ein/e Physiotherapeut*in den Bericht über eine PrEP-Einnahme einsehen. Zudem besteht Angst vor Hacker-Angriffen. Zwar werden die Daten verschlüsselt gespeichert, jedoch zeigt der Fall in Finnland, dass etwaige Sicherheitsmaßnahmen nicht unbedingt ausreichend sind. Dort haben Cyberkriminelle Zehntausende vertrauliche psychotherapeutische Behandlungsdaten eines privaten Anbieters gestohlen, um damit Geld zu erpressen. *ts Mehr Informationen über die ePa findet ihr auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums. Quellen: ZDF, BMG

Unser Ziel ist es, sterbende Menschen in ihrer vertrauten Umgebung zu begleiten und durch eine fachlich fundierte und ganzheitliche Pflege zu versorgen. Dies schaffen wir im Rahmen einer multiprofessionellen Zusammenarbeit mit Pflegenden, Ärzten, Sozialarbeit Psychologen und dem Ehrenamt. Unser Team versorgt Patienten grundpflegerisch (nach SGB XI), im Rahmen der onkologischen und infektiologischen Fachpflege, im Rahmen der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) und im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Zurzeit bestehen wir aus drei internen Teams. Unser Unternehmen wächst und strukturiert sich in vielen Bereichen um. Daher möchten wir gerne neue innovative und motivierte Mitarbeiter gewinnen. Unser ambulanter Schwerpunkt- Pflegedienst sucht daher zur Unterstützung des Teams, der Pflegedienstleitung und der Geschäftsleitung: - Pflegefachkäfte (m,w,d) - Gesundheits- und Pflegeassistenten, Pflegehelfer (m,w,d) - Qualitätsbeauftragte (m,w,d) - persönliche Assistenz der Geschäftsleitung (m,w,d) - stellvertretende Pflegedienstleitung (m,w,d) Nähere Informationen findet Ihr unter: www.palliativpflegeteam.de , Rubrik Stellenangebote. Bei Interesse richtet Eure schriftliche/ digitale Bewerbung an: Goldbach – PalliativPflegeTeam, Sven Goldbach Jessenstraße 4, 22767 Hamburg E-Mail: goldbach@palliativpflegeteam.de www.palliativpflegeteam.de Goldbach – PalliativPflegeTeam, Sven Goldbach, Jessenstraße 4, 22767 Hamburg E-Mail: goldbach@palliativpflegeteam.de, www.palliativpflegeteam.de

Unsere Magazine

Regionalseiten
männer* – das queere Onlinemagazin

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.