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hinnerk August/September 2020

Seit 1993 ist hinnerk DAS (erst schwule) und heute queere Magazin für Hamburg und Norddeutschland.

6 SZENE ERFOLG FOTOS:

6 SZENE ERFOLG FOTOS: PINK CHANNEL HAMBURG Es kommt: Denk-mal sexuelle Vielfalt Am 27. November 2018 formierte sich um den Historiker Dr. Gottfried Lorenz und Martin Eichenlaub die Initiative „Denkmal für sexuelle Vielfalt“. Bis heute wurden, wenn überhaupt, Erinnerungsstätten und Mahnmale für die Opfer der Homosexuellenverfolgung der NS-Zeit errichtet. So gibt es in Hamburg am ehemaligen KZ Neuengamme den Gedenkstein „Rosa Winkel“, der 1985 von der Unabhängigen Homosexuellen Alternative (UHA) initiiert und gesetzt worden war. Ein Denkmal für die Homosexuellenbewegung oder die Verfolgungsopfer des Paragrafen 175 StGB vor und nach dem Dritten Reich, sucht man dagegen im Stadtbild von Deutschlands zweitgrößter Stadt immer noch vergeblich. Das wird sich nun wohl ändern, denn das, was Lorenz und Eichenlaub selbstbewusst und hartnäckig starteten, hat erst Unterstützer und Multiplikatoren der Zivilgesellschaft gefunden und nun zu folgendem Satz im Koalitionsvertrag des neuen Rot-Grünen Senates geführt: „Wir realisieren gemeinsam mit den beteiligten Initiativen ein Denkmal für die sexuelle Vielfalt in Hamburg.“ Am 16. Juli wurde das von den Akteur*innen der Initiative in St. Georg gebührend gefeiert, bevor es nun an den konkreten Planungsprozess geht. Vor und über der CONTACT-Bar, die am gleichen Abend ihren neunten Geburtstag feierte, gab es eine Redebeitrag von Initiator Dr. Gottfried Lorenz und ein Fensterkonzert von Tante Woo. Ebenfalls bekanntgeben werden konnte eine Spendensumme von 1.000 Euro für das Projekt. Die Fotos veröffentlicht hinnerk mit freundlicher Unterstützung von PINK CHANNEL Hamburg. *ck www.denkmal-sexuelle-vielfalt.de TABUTHEMA Webcamtalk zu häuslicher Gewalt FOTO: WARREN WONG / UNSPLASH Im neuen Koalitionsvertrag ist vereinbart, bestehende Präventionsangebote zu verstetigen und auszuweiten. Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Sache: Der Themenkomplex „häusliche Gewalt“ ist immer noch zu sehr auf Frauen als Opfer fokussiert. Aber natürlich gibt es auch psychische und physische Gewalt gegen Männer und auch solche in schwulen Partnerschaften. Mit hinnerk Redakteur Christian Knuth sprachen darüber Frau Aschermann von der Beratungsstelle Intervento und die „Ansprechpersonen für LSBTI* bei der Polizei Hamburg“, Petra Marzian und Marco Burmester-Krüger. Zu sehen auf youtube.com/ blumagazinTV! Hilfesuchende Frauen können sich an 08000116016 wenden. Jeder kann aber auch jederzeit die Polizei anrufen, auch Marco Burmester-Krüger und Petra Marzian über 040 4286 70325. INFO AUS DEM KOALTIONSVERTRAG „Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit und wird mit einem umfassenden und einem in sich abgestimmten Gesamtansatz bekämpft, der von niedrigschwelligen dezentralen Beratungs- und Begleitungsangeboten über polizeiliche Maßnahmen, eine konsequente Strafverfolgung der Täter*innen sowie Therapieangeboten bis hin zu einem effektiven Schutz der Opfer reicht. Die zuständigen Stellen verzeichnen einen immer höheren Anstieg der Straftaten in diesem Bereich. Bereits in der vergangenen Wahlperiode haben wir deswegen diese Bereiche gestärkt. Die weiteren Entwicklungen werden wir beobachten. Der Schutz vor Gewalt gegen geflüchtete und/oder zugewanderte Frauen soll gestärkt werden. Wenn die Mindestehedauer, um ein eigenständiges Aufenthaltsrecht zu erlangen zu können, nicht erfüllt wird, sieht die bestehende Gesetzeslage Härtegründe vor. Um diesen in der Praxis mehr Geltung zu verschaffen, sollen betroffene Personen durch Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde (Migrationsbehörde) hinsichtlich eines eigenständigen Aufenthaltsrechtes beraten werden. Die Koalitionspartner setzen sich im Bund für die Aufhebung der Vorbehalte der Bundesregierung zum Artikel 59 Abs. 2 und 3 der Istanbul- Konvention ein, um auf eine Herabsetzung der Mindestdauer der Ehebestandszeit in § 31 Aufenthaltsgesetz hinzuwirken.“

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