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gab September 2021

6 FRANKFURT Community

6 FRANKFURT Community COMMUNITY FOTO: BJÖ 4 JAHRE NEUES COMEBACK Mit einem zweitägigen Special feiert die kleine Bar im Bermudadreieck ihren 4. „neuen“ Geburtstag. Zur Geburtstagsfete gibt es an beiden Tagen Welcome-Shots und special Deko, und natürlich dürfen die Resident-DJs des Hauses nicht fehlen. Am Freitag sorgt DJ Serdar (Foto) für die passenden Beats, am Samstag Steve K. Das knallt! 3. und 4.9., Comeback, Alte Gasse 33, Frankfurt, 20 Uhr FOTO: SERDAR Allein die Kundgebung zum CSD Frankfurt 2021 zog 4.000 Besucher*innen an. DOCH KEIN CSD-FEST IM SEPTEMBER Eigentlich wollte der CSD Frankfurt gemeinsam mit der AIDS-Hilfe Frankfurt am Lauf für mehr Zeit-Wochenende im September ein zweitägiges Communityfest auf dem Opernplatz feiern. Das Fest wurde nun doch abgesagt. Andreas Gerlach, Sprecher des CSD Frankfurt, erklärt die Gründe – und gibt einen Ausblick auf 2022! *bjö GRIND BEACH FESTIVAL Weil’s so schön war gleich nochmal: Die GRIND-Partycrew lädt Anfang September zu einem weiteren Beach- Special auf dem Citybeach Rooftop mitten in der Frankfurter Innenstadt; komplett mit Pool, Liegestühlen, coolen Drinks und sexy Jungs – denn GRIND ist auch ohne Dresscode sexy. Knackige Swimwear, Fetisch-Outfits oder Kinky-Fantasy-Styles sind jederzeit willkommen und werden vom Team heftig beklatscht. Für den treibenden Soundtrack aus House, Circuit und Tech zeichnen sich DJ Alexio, Dommy Dean, Mark Hartmann und Supermario verantwortlich. Hotnuts! *bjö 4.9., Citybeach Rooftop, Parkhaus Konstablerwache, Eingang: Carl-Theodor- Reiffenstein-Platz 5, Frankfurt, 14 bis 24 Uhr, www.grind-beach.de FOTO: GRIND Andreas, warum habt ihr jetzt doch recht kurzfristig das CSD-Straßenfest abgesagt? Wir mussten, wie alle anderen Veranstalter auch, das Frankfurter Gesundheitsamt in unsere Planungen mit einbeziehen. Und da gab es dann leider einen Dämpfer. Denn auf der relativ betrachtet kleinen Fläche des Opernplatzes wurde uns eine maximale Gästeanzahl in Aussicht gestellt, die uns in ein nicht kalkulierbares wirtschaftliches Risiko gebracht hätte. Denn die Fixkosten bleiben gleich, mit 1.000, 2.000 oder auch 10.000 Menschen auf dem Opernplatz. Selbst mit Sponsorengeld hätten wir eine Finanzierungslücke gehabt, die wir nicht riskieren wollten, um den Fortbestand des Vereins nicht zu gefährden. Eintrittsgeld hätten wir auch nicht nehmen können, da es sich beim Opernplatz um eine öffentliche Fläche handelt. Aber selbst in geschlossenen, privaten Arealen wäre das gleiche Problem entstanden – das Hygiene- und Sicherheitskonzept hätte uns eine Obergrenze bei den Besucherinnen und Besuchern gesetzt. Das war finanziell ein zu großes Risiko. Und bei der vom Frankfurter Gesundheitsamt genannten Obergrenze hätten wir einfach auch zu viele Menschen vom Besuch des CSD ausschließen müssen. Die Beschränkungen wären einfach zu groß gewesen. Der CSD 2021 konnte mit einer reinen Fußgänger*innen-Demo 8.000 Menschen aktivieren; wäre eine reine Fußgänger*innendemo auch für zukünftige CSDs denkbar? Ja, also, 8.000 Menschen ohne Lkw, Auto oder sonstige Fortbewegungsmittel, nur zu Fuß mit Bollerwagen – das hat uns schon umgehauen. Denkbar wäre das ganz sicher, wir werden das im Orgateam intensiv diskutieren. Wenn wir dazu kommen, dass wir wieder eine reine Fußdemo machen, dann sollen die Bollerwagen aber allesamt mit Musikanlagen ausgestattet sein! (lacht). Oder muss man auch für die Demoparade „kommerziell“ denken und Sponsoren dort die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren, um damit den CSD zu finanzieren? Wir sind bei solchen Dingen immer dabei, einen Spagat hinzulegen, der uns nicht zu sehr wehtut. Auf der einen Seite braucht man viel Geld, um eine CSD-Demo und ein Fest zu organisieren. Auf der anderen Seite darf man sich als CSD aber auch nicht komplett verkaufen. Denn der CSD ist und bleibt eine politische Aktion mit angedocktem Fest, das nicht nur die LGBTIQ*-Community anlocken soll. Seit einigen Jahren ist zu sehen, dass der CSD auch Heterosexuelle mit Familie anzieht. Und das ist es, was wir wollen. Es soll einfach normal sein, dass wir uns alle ohne Scheu und Vorbehalte miteinander treffen können, diskutieren, feiern. Da ist der CSD als übergreifendes offenes Element für die gesellschaftlichen Gruppen auf einem sehr guten Weg. Ich weiß, dass es auch Stimmen in der Community gibt, denen der CSD inzwischen zu unpolitisch geworden ist. Man kann natürlich versuchen, einen rein politischen CSD auf die Beine zu stellen. Aber ob man dann auch die erreicht, die man zu mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber unserer Community bringen will, ist die Frage. Aber „Versuch macht kluch“, sagt ein schönes Sprichwort. www.csd-frankfurt.de Das komplette Interview gibt’s auf www.männer.media/regionales/gab

FRANKFURT 7 COMMUNITY Lauf für mehr Zeit: Jeder Cent zählt! Der Lauf für mehr Zeit, das wichtigste Spenden-Event der AIDS-Hilfe Frankfurt AHF, soll in diesem Jahr wieder als echte Veranstaltung am Opernplatz stattfinden. Ein spezielles Hygienekonzept, ausgeklügelt von Lauf-Chefin Anika Pilger und ihrem Team, soll das möglich machen. Die wichtigste Änderung: Die Läufer*innen starten zeitversetzt in kleinen Gruppen und die Laufstrecken wurden gekürzt: auf einen und fünf Kilometer. Für alle Teilnehmenden gelten die drei Gs: Getestet, geimpft, genesen. Laufteams sollten nicht größer als 10 Personen sein. Die Startgebühren wurden verteuert: 8 Euro für den 1-Kilometer-Lauf, 19 Euro für den 5-Kilometer-Lauf. Das Fest auf den Opernplatz entfällt, aber AHF-Vorstand Christian Setzepfandt und hr-Moderator Tim Frühling werden wie immer die Moderation der Laufstarts am Opernplatz übernehmen. FOTO: ELHIT CHRISTIAN LINDNER ES GIBT VIEL ZU TUN! Die Ehe für alle war erst der Anfang. Wir machen uns stark für: - Blutspendeverbot aufheben - Artikel 3 Grundgesetz ergänzen - Hasskriminalität bekämpfen - Selbstbestimmungsgesetz statt TSG - Regenbogenfamilien stärken - LSBTI-Menschenrechte weltweit schützen - Schulaufklärung ausbauen AM 26. SEPTEMBER: FREIE DEMOKRATEN Mehr unter fdp.de/vielzutun maximilian-moerseburg.de stefan-kaufmann.de DR. STEFAN KAUFMANN Ergänzend dazu kann man auch „virtuell“ am Lauf für mehr Zeit teilnehmen: Durch die Startgebühr unterstützt man die AHF und läuft wann und wo man möchte; auch die Streckenlänge kann hier selbst bestimmt werden. Wer sich besonders engagieren möchte, kann auch wieder als Sponsoren-Läufer*in teilnehmen und im Vorfeld im Freundes- und Bekanntenkreis Spenden für die AHF sammeln. „Nach wie vor generieren wir hauptsächlich durch diese fleißigen Spenden-Läufer*innen die große Spendensumme“, erklärt Pressesprecher Oliver Henrich. „Wer die AHF also über die Teilnahmegebühr hinaus tatkräftig unterstützen möchte, wird am besten einer unserer Spenden-Läufer*innen“. Jeder Cent zählt“. *bjö 12.9., Lauf für mehr Zeit. Opernplatz Frankfurt, 15 Uhr, Infos zur Anmeldung als Läufer*in, virtuelle*r Läufer*in, Spenden/Sponsoren-Läufer*in und ehrenamtliche*r Helfer*in über www.lauf-fuer-mehr-zeit.de MAXIMILIAN MÖRSEBURG GEMEINSAM FÜR VIELFALT! Wir wollen, dass der Respekt für unterschiedliche Lebensweisen in allen Teilen unserer Gesellschaft Einzug hält. Wir wollen bestehende Nachteile queerer Menschen abbauen, indem wir uns z.B. für eine Ausweitung des Art. 3 Grundgesetz um das Merkmal der sexuellen Orientierung einsetzen. Wir stehen für ein weltoffenes und modernes Stuttgart, in dem Liberalität und Toleranz zur Stadt gehören wie das Rössle und der Fernsehturm.

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.