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GAB September 2020

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42 ÖKOLOGIE ZWEIRAD

42 ÖKOLOGIE ZWEIRAD GANZERT DAS FAHRRAD HAT AN BEDEUTUNG GEWONNEN FOTO: ZWEIRAD-GANZERT.DE Fahrradverrückt – und das mit Tradition: Das Familienunternehmen Zweirad Ganzert an der Galluswarte feiert in diesem Jahr sein 97-jähriges Bestehen – und arbeitet mit Leidenschaft bereits in der vierten Generation im Gallusviertel. Dass Radfahren in den vergangenen Jahren nicht bloß Freizeitvergnügen sondern auch das Alltagstransportmittel ist, kann Inhaber Alexander Bürger bestätigen: „Weltweit hat das Fahrrad an Bedeutung gewonnen. Besonders in den Städten fahren viel mehr Leute Rad – und seit Corona hat sich das nochmal extrem verstärkt“. Was sich derzeit auch in der hauseigenen Werkstatt bemerkbar macht: „Obwohl wir einen neuen Mitarbeiter eingestellt haben, liegt die Vorlaufzeit für eine Radinspektion derzeit bei vier Wochen“, erklärt Bürger. Kleine Reparaturen werden nach Möglichkeit natürlich trotzdem angenommen. Im Ladengeschäft findet man eine breite Auswahl an Rädern für jeden Zweck und für jeden Geldbeutel: Vom Kinderrad über City-Bikes bis hin zu Trekking- und Touringrädern – denn auch das Interesse an Radreisen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Auch E-Bikes stehen inzwischen im Angebot – hier steige die Nachfrage auch, weiß Bürger. Er sieht den E-Trend aber durchaus kritisch: „Ich kann es verstehen, dass Pendler für weite Strecken ein E-Bike nutzen, oder aber ältere Leute, um mobil zu bleiben. Aber wir haben auch so viele junge Kunden, die ein E-Mountainbike möchten. Für die Fitness ist ohne natürlich besser. Vom Umweltschutz her betrachtet sind die Akkus in der Herstellung und Entsorgung problematisch und sie machen das Rad außerdem schwer zum Tragen – da braucht man schon einen sicheren Platz im ebenerdigen Hof, um es abzustellen“. Ohne Zweifel: Eine umfangreiche Beratung, um das individuell passende Rad zu finden, sowie einen lückenlosen Wartungs- und Reparaturservice findet man bei Zweirad Ganzert auf jeden Fall. *bjö Zweirad Ganzert, Mainzer Landstr. 294, Frankfurt, www.zweirad-ganzert.de

ÖKOLOGIE 43 FOTO: GÜNTHER DÄCHERT Auch bei Schmuck kann man ökologisch denken: Die Frankfurter Goldschmiedin Alexandra Baum zeigt bei ihren Entwürfen nicht nur feines Design, sondern hat auch die Umwelt im Blick. ALEXANDRA BAUM . SCHMUCK GRÜNES GOLD In fast allen Schmuckstücken von Alexandra Baum schwingt der ökologische Gedanke mit. Zum Beispiel werden Standardlegierungen in der Regel aus recyceltem Metallen hergestellt. Dem Recyclinggedanken folgend lassen sich viele Schmuckstücke auch aus von Kunden selbst geliefertem Altgold fertigen: „In diesem Fall ist das besonders schön, da an altem Familienschmuck oft auch ideelle Werte hängen“, meint Alexandra Baum. Auch Diamanten lassen sich recyceln: Sie werden von zertifizierten Händlern aus alten Schmuckstücken herausgelöst, gegebenenfalls nachgeschliffen und können dann neu verwendet werden. Darüber hinaus kann man auf Wunsch Schmuckstücke aus ökologisch abgebautem Gold anfertigen lassen. Dabei ist zwischen „grünem Gold“ und „fairem Gold“ zu unterscheiden: Als „faires Gold“ oder „faires Silber“ bezeichnet man Edelmetalle, die unter sozialverträglichen Bedingungen wie gesicherten Arbeitsund Gesundheitsbedingungen sowie mit fairen Löhnen für die Arbeiter gewonnen werden. „So unterstützt man Menschen in Entwicklungsländern“, erklärt Alexandra Baum. „Leider ist hier zur Gewinnung der Einsatz von giftigen Chemikalien notwendig“. Darauf wird bei „grünem Gold“ verzichtet: „Dabei handelt es sich um Suomi-Waschgold aus Finnland, das in Flüssen als kleine Flitter oder Nuggets vorkommt“, erklärt Alexandra Baum. „Dabei ist kaum Chemie nötig, um das Gold zu gut nutzbaren Legierungen zu verarbeiten“. *bjö alexandra baum . schmuck, Konrad-Broßwitz-Str. 6, Frankfurt, www.alexandrabaum.com JETZT NEU! Grand Relax & Ottoman von Vitra – in unserem Store: smow F GmbH | Hanauer Landstraße 140 | 60314 Frankfurt am Main | Fon 069 850923-0 | Fax 069 850923-33 | frankfurt@smow.de smow.de/frankfurt | Montag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr | Samstag: 10 bis 16 Uhr | Parkmöglichkeiten: Öffentliche Tiefgarage Motel One

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