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GAB Oktober 2021

30 KULTUR FOTO: CHANNEL

30 KULTUR FOTO: CHANNEL 4 gratuliert It’s a Sin 25 Jahre QUEER FILMFEST WEITERSTADT FOTO: TOBIS Zum 25. Jubiläum des Queer Filmfest Weiterstadt hat das Team des Kommunalen Kinos ein feines Filmprogramm zusammengestellt. Queere Geschichten aus ganz Europa – von (späten) Coming-outs, überraschenden Beziehungsund Familienkonstellationen bis zu geschichtlichen Rückblicken reicht das Spektrum. Ammonite Besonders stark vertreten sind in diesem Jubiläumsjahr Filme mit weiblichen Hauptdarstellerinnen und lesbischen Geschichten. Wie zum Beispiel das Drama „Ammonite“ in Starbesetzung mit Kate Winslet: Als Fossiliensammlerin an der südlichen Küste Englands führt die strebsame Mary Anning ein spartanisches Leben; als sie die Frau eines Forschungsreisenden aufnimmt, entsteht eine zaghafte Liebesgeschichte. Im türkischen Film „Love, Spells and all that“ kehrt Eren nach 20 Jahren Auslandsaufenthalt zurück auf die Insel Büyükada, wo die Politikertochter in Jugendjahren ihre Sommerferien verbrachte; ihre Liebe zu Reyhan wurde damals von den Eltern verboten; können sie nun wieder zusammen kommen? Als Preview zum offiziellen Kinostart im Dezember zeigt das Filmfest „Benedetta“, in dem die italienische Nonne Benedetta unter religiösen wie erotischen Visionen leidet; eine Mitschwester kommt ihr zur Hilfe. Bei den schwulen Plots gibt es auch Starbesetzungen: Im britischen Drama „Supernova“ spielen Colin Firth und Stanley Tucci ein schwules Paar, dessen Leben von Demenz umgekrempelt wird. Vom Regisseur der erfolgreichen wie bahnbrechenden „Queer as Folk“-Serie Russell T. Davies kommt die neue, fünfteilige Serie „It’s a Sin“, die eine Gruppe von Schwulen im London der 80er Jahre begleitet; das damals aufkeimende queere Selbstbewusstsein wird von der AIDS-Tragödie überschattet. Nach Rumänien führt „Poppy Field“: Der ungeoutete Gendarm Cristi aus Bukarest führt eine heimliche Fernbeziehung mit Hadi; als Cristi bei einer Demo von einem ultranationalistischen Demonstranten erkannt wird, droht dieser, Cristi zu outen. Auch Genderthemen finden sich im Programm: „Tans – I got life“ beschreibt das Lebensgefühl deutscher, russischer und amerikanischer Trans * Personen. „Zuhurs Töchter“ beleuchtet die beiden Trans* Teenager Lohan und Samar, die aus Syrien nach Deutschland geflohen sind; sie leben in einem Spannungsfeld zwischen dem Ausleben lang ersehnter Freiheiten und traditionellen Familienwerten. Nicht verpassen sollte man außerdem die beleibten Kurzfilmabende sowie den Kurzfilm Brunch. Gezeigt werden die Filme des Festivals an gleich drei Orten: dem Kommunalen Kino Weiterstadt, dem Programmkino Rex in Darmstadt sowie dem Kino Lichtblick in Mörfelden-Walldorf. In jeder Location gibt es eine eigene Eröffnungsfeier mit einem Spezialprogramm: Am 20. Oktober bestreiten die schrillen Gagag Ladies das Opening im Kommunalen Kino Weiterstadt, am 21. Oktober spielt Maria Moschus als Drag King den Geschlechterrollen und am 22. Oktober bringt Matthew Laszlo von Pokorny einen Showblock aus Musical- Songs, Deutsch/englisch/französischen Evergreens und Chansons. *bjö 20.10. – 3.11., 25. Queer Filmfest Weiterstadt, alle Termine über www.queer-weiterstadt.de FOTO: ASCOTELITE FOTO: PATRA SPANOU FILM FOTO: CAMINO FILMVERLEIH Supernova Poppy Field Zuhurs Töchter

Tempo! Alle Zeit der Welt 26.9.2021 – 6.2.2022 Museum Sinclair-Haus Bad Homburg v. d. H. Löwengasse 15 Eingang Dorotheenstraße museum-sinclair-haus.de kunst-und-natur.de Syling und Model: Mina Pavicevic © Foto: anjajahn.com

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.