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20 BÜHNE SCHAMLOS

20 BÜHNE SCHAMLOS HARMLOS! KINO Mit „Schamlos Harmlos“ haben die Frankfurter Arthouse Kinos Harmonie und Cinema eine neue Reihe für queere Filme am Start. Wir haben mit Kuratorin Nadine Wagner gesprochen. *bjö FOTO: ARTHOUSE KINOS FRANKFURT Von links nach rechts: Dimitrios Charistes (Theaterleitung), Rani Francis (Theaterleitung) und Nadine Wagner (Teamleitung, Assisstenz der Theaterleitung und Schamlos Harmlos Host) Die Frankfurter Arthouse Kinos präsentieren seit langem Filmreihen mit thematischen Schwerpunkten – wie kam es zur Entscheidung, eine extra Reihe für queere Filme einzufügen? Das Team der Arthouse-Kinos arbeitet schon länger im Hintergrund an dem Konzept für weitere Filmreihen in den Frankfurter Kinos Harmonie und Cinéma. Als ich vor circa zwei Jahren in die Harmonie kam, war ich von der Idee sehr begeistert, eine regelmäßig stattfindende queere Filmreihe zu organisieren. Mit der Unterstützung von Harmonie-Theaterleiter Dimitrios Charistes konnten wir erste Abende inklusive Rahmenprogramm organisieren. Unter anderem gab es eine Tanzperformance von Dolorosa van de Rochett oder einen Podcast-Abend mit Mad Minnie und Brütal Gretchen von Derbyklatsch live aus dem Kinosaal. Diese Abende wurden von unseren Gästen sehr gut angenommen, so dass sich daraus die Filmreihe „Schamlos Harmlos“ entwickeln konnte. Wir freuen uns sehr darüber, denn zum einen ist es uns wichtig einen weiteren Raum für Diskurs, Aufklärung und Akzeptanz zu öffnen, zum anderen werden tatsächlich auch mehr Filme mit den genannten Themenschwerpunkten produziert. Die Reihe heißt „Schamlos Harmlos“ – wie seid ihr auf diesen Titel gekommen? Der Titel „Schamlos Harmlos – Die Reihe für Queer-, Sex- und Subkultur“ weist spielerisch darauf hin, dass wir auf Akzeptanz sämtlicher Lebensformen, sexueller Orientierung, Gender oder Identität setzen. Wir heißen eine Wertschätzung von Diversität willkommen! Der Fokus liegt nicht ausschließlich auf queeren Themen beziehungsweise Filmen, wir zeigen auch Filme mit Themenschwerpunkten wie Feminismus, Subkultur oder Sex-Positive. Nach welchen Kriterien wählt ihr die Filme für die Reihe aus? Wir zeigen im Rahmen dieser Filmreihe internationale Independent-Filme oder Dokumentationen abseits der normativen Ordnung. Wir möchten mit dieser Reihe Film- und Kunstschaffende unterstützen, die sich außerhalb etablierter Strukturen bewegen. Die Reihe besticht durch das bunte Rahmenprogramm: Filmgespräche, Workshops, Lesungen und vieles mehr laden zu einem lebendigen Austausch ein. Wir möchten die Reihe dafür nutzen, um Menschen zu supporten, die wichtige Arbeit leisten und ein möglichst großes Netzwerk im lokalen und regionalen Bereich aufstellen. Vor allem wünschen wir uns langfristig, dass wir ein Treffpunkt für Menschen werden, die sich in familiärer Atmosphäre treffen und gemeinsam einen schönen Abend mit anschließendem Get Together verbringen. Wie regelmäßig bringt ihr Filme in dieser Reihe und gibt es einen Tipp für Oktober? Mindestens einmal im Monat zeigen wir Filme im Rahmen von „Schamlos Harmlos“ in der Harmonie. Am Dienstag, dem 20. Oktober, spielen wir um 20:45 Uhr den Dokumentarfilm „Female Pleasure“ von Barbara Miller. Das Thema des Films ist auch heute noch von gesellschaftlicher Aktualität, so dass wir uns dazu entschieden haben, diesen Film noch mal in die Harmonie zu holen. Die Gäste können sich auf „Glitterclit“ freuen. Lina Lätitia Blatt und Nora Pfeiffer werden uns eine Einführung in die Anatomie von Klitoris und Vulva geben. Es gibt außerdem selbstgenähte Kuschelvulven und Klitorismodelle. Gibt es einen Trend im queeren Film was Themen oder Herkunftsländer anbelangt? Tatsächlich haben wir in den letzten Monaten überwiegend deutsche Produktionen gezeigt, im September spielten wir beispielsweise „Futur Drei“. Das bedeutet aber nicht, dass ausschließlich in Deutschland dieser Trend liegt. Es gibt auch sehr interessante internationale Filme, die wir bereits ins Auge gefasst haben. Die Themenauswahl ist sehr breit gefächert: Poetische Outing-Geschichten, Coming-Of-Age Storys, post-migrantische Erlebnisse in queeren Kontexten oder fragmentarische Bilder von Identitäten. Schamlos Harmlos – Die Reihe für Queer-, Sex- und Subkultur im Kino Harmonie, Dreieichstr. 54, Frankfurt, Im Oktober: 20.10., 20:45 Uhr, „Female Pleasures“ von Barbara Miller, mit „Glitterclit“ als Vorprogramm. www.arthouse-kinos.de Das komplette Interview gibt’s auf www.männer.media/regional/gab

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.