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gab Oktober 2020

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12 RHEIN-MAIN-NECKAR

12 RHEIN-MAIN-NECKAR MAIN-KINZIG EIN NOCH ZARTES PFLÄNZCHEN Mit Queer Main-Kinzig hat sich ein weiterer Regionalverein gegründet, der sich vornehmlich queeren Menschen im ländlichen Raum widmet. Wir haben mit Steve und Sibylle vom Vorstand gesprochen. *bjö Was hat euch dazu bewogen den Verein zu gründen und welche besonderen Bedürfnisse haben Queers in der Provinz? Der Main-Kinzig-Kreis ist der bevölkerungsreichste Landkreis in Hessen, dennoch gibt es nur vereinzelte Angebote für queere Themen. Außerdem gibt es in der ländlichen Region noch sehr viele Vorurteile sowie verbale und körperliche Gewalt. Hinzu kommt, dass betroffene Menschen sich oft nicht trauen sich zu outen oder ihr „eigentliches“ Leben zu führen. Angebote, wie sie zum Beispiel in Frankfurt bestehen, decken nicht die Bedürfnisse der ländlichen Bevölkerung ab und sind speziell für jüngere Menschen auch schwer erreichbar. Für uns ist es wichtig, nachhaltig im Kreis zu arbeiten. Und toll wäre es, auch eine Community zu schaffen. Wir hoffen künftig Ansprechpartner für queere Menschen und deren Angehörige zu werden und mit den künftigen Projekten ganz viel Queers zu erreichen und unsere Akzeptanz im Kreis zu fördern. In Bezug auf die besonderen Bedürfnisse sehen wir den Bedarf an Kontakt- und Gesprächsmöglichkeiten, an lokalen Angeboten und – ganz wichtig – danach, die Anliegen der Queers vertraulich zu behandeln. Außerdem bedarf es einer offenen und toleranten Gesellschaft, so dass Queers im Main-Kinzig-Kreis ein freies Leben ohne Angst und Übergriffe leben können. Frühere queere Generationen tendierten eher dazu, den ländlichen Raum zu verlassen und in die Metropolen zu ziehen; hat sich das geändert und welche Gründe gibt es dafür? Ist das so etwas wie ein neu gewonnenes Selbstbewusstsein? Diese Tendenz besteht nach wie vor, aber man merkt, dass sich doch viele Queers dazu entscheiden, wieder aufs Land zu gehen oder dort zu bleiben. Dies hat zum einen finanzielle Gründe – das Leben in Großstädten ist zu teuer – und zum anderen mögen viele auch die Großstadt nicht. Außerdem muss man sagen, dass es schon immer auch viele Queers auf dem Land gab und gibt, die aber oft nicht offen oder sehr zurückgezogen leben, um nicht aufzufallen. Es hat sich in den letzten Jahren schon etwas getan, allerdings ist dies noch ein zartes Pflänzchen und muss gehegt und gepflegt werden, so dass Selbstbewusstsein wachsen kann. Gibt es bereits konkrete Projekte, die ihr umsetzen wollt? Wie man Anhand der Ressorts des Vorstands erkennen kann, gibt es verschiedene Themen, die wir im Blickfeld haben werden, wie zum Beispiel Frauen-, Trans*- und Senior*innen-Themen, Angebote für junge Queers und natürlich einen kleinen Pride in Gelnhausen. Kontakt zu Queer Main-Kinzig über Facebook, Instagram oder Twitter unter „Queer Main-Kinzig“, über die Website www.queermainkinzig.de (noch im Aufbau) oder per Mail: queermainkinzig@web.de. FOTO: JOACHIM LUDWIG Der Verein bei der Gründung am 1. August 2020

FOTO: TOM KOHLER KARLSRUHE Benefiz-Kunstversteigerung RHEIN-MAIN-NECKAR Sie ist einer der festen Termine und ein Highlight im Kulturkalender: Die Benefizversteigerung zu Gunsten der AIDS-Hilfe Karlsruhe. Viele regionale Künstlerinnen und Künstler unterstützen die Aktion seit vielen Jahren, und mit den Werken aus Schenkungen oder Nachlässen ist die Auktion im Laufe der Jahre über die Grenzen Karlsruhes hinaus bekannt geworden. Der Event findet eigentlich im Karlsruher Schloss statt – im Pandemiejahr muss das leider ausfallen. Stattdessen kann online vom 10. bis 18.10. auf die Exponate gesteigert werden; neben der Besichtigung im Netz gibt es auch zwei Termine, an denen die Objekte im Kulturpark Alter Schlachthof in der Fleischmarkthalle in echt begutachtet werden können. Immerhin bietet die anschließende Online-Auktion auch für Nicht-Karlsruher die Möglichkeit der Teilnahme! *bjö 10. und 11.10., Live-Besichtigung in der Fleischmarkthalle im Kulturpark Alter Schlachthof, Alter Schlachthof 13, Karlsruhe, 10.10.: 16 – 19 Uhr, 11.10.: 11 – 16 Uhr, Online-Versteigerung: 10. – 18.10. über www.aidshilfe-karlsruhe.de 13 MAINZ Gesünder Leben Die AIDS-Hilfe Mainz lädt zum Infoabend unter dem Thema „Länger leben – gesünder leben – Die Rolle des Mikrobioms auf Gesundheit und Gewicht“. Die meisten der HIV-Patient*innen stellen im Rahmen ihrer Medikamententherapie eine unerwünschte Gewichtszunahme fest – die wiederum steigert das Risiko für Folgeerkrankungen wie Diabetes 2, Bluthochdruck oder die Fettleber. Um den Körper zu unterstützen, kann eine Ernährungs-Umstellung oder -Optimierung helfen. Das Geheimnis ist das Mikrobiom, die Gesamtheit der menschlichen Mikroben, ihre Gene und Stoffwechselprodukte. Vollkornprodukte sind für die Stabilisierung des Mikrobioms hilfreich. Wie man das alles in seinen Alltag einbauen kann, beschreibt der Vortrag von Sylvia Becker-Pröbstel, Diplom-Ökotrophologin und Ernährungsberaterin, zusammen mit Annette Piecha vom Kompetenznetz HIV/AIDS. *bjö FOTO: FREE-PHOTOS, PIXABAY.COM, GEMEINFREI 29.10., Bar Jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz, 19 Uhr, www.sichtbar-mainz.de, www.aidshilfemainz.de WAS IST WIRKLICH WICHTIG? Gesundheit ist wichtig, gute Ernährung ist wichtig, Nachhaltigkeit ist wichtig, Tradition ist wichtig, sich etwas Gutes tun ist wichtig. Tun Sie sich etwas Gutes, entscheiden Sie sich für ein Bett, gefertigt von Meisterhand in sechster Generation, ausschließlich aus Naturmaterialien, und von außerordentlichem Komfort. Denn guter Schlaf ist wirklich wichtig. Wir freuen uns auf Sie. BE AWAKE FOR THE FIRST TIME IN YOUR LIFE® | HASTENS.COM HÄSTENS STORE FRANKFURT Kirchnerstraße 3-5 | 60311 Frankfurt | T +49 (0)69 21 99 73 76

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.