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8 WAHL-SPEZIAL JÜRGEN

8 WAHL-SPEZIAL JÜRGEN LENDERS (FDP) Kandidat im Wahlkreis Fulda I Jürgen Lenders (52), verpartnert mit Torsten Lenders, Listenplatz 2 der FDP Hessen zur Landtagswahl 2018, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Hessen, seit 2008 Mitglied des Hessischen Landtags, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion sowie Sprecher für Wirtschaft, Verkehr, Wohnungsbau und Europa, selbstständiger Unternehmer. Die Hessische Antidiskriminierungsstelle ist eingerichtet und der Hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt verabschiedet. Wird die finanzielle Unterstützung des Aktionsplans weiterhin in der Höhe von 500.000 Euro bestehen bleiben und welche Maßnahmen sind Ihrer Meinung vorrangig umzusetzen, um den Aktionsplan mit Leben zu füllen? Unsere Gesellschaft entwickelt sich weiter, sie ist dynamisch und deshalb muss Politik in allen Bereichen diesen Prozess widerspiegeln. Wir Freie Demokraten betrachten den Aktionsplan nicht als einen statischen, unveränderlichen Katalog von Vorhaben, sondern wollen ihn in der nächsten Legislaturperiode fortschreiben. Zusammen mit der Community wollen wir auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren und sind selbstverständlich offen für Anregungen, in welcher Art und Weise der Aktionsplan noch verbessert werden kann. Dabei wollen wir die Zielsetzungen mit der tatsächlichen Umsetzung vergleichen. Sollten sich hier Defizite zeigen, werden wir dafür sorgen, dass sie beseitigt werden. FOTO: JONATHAN GAUBATZ, FDP KREISVERBAND FULDA Auch der reformierte Hessische Lehrplan wurde verabschiedet; wie sollen Lehrerinnen und Lehrer in der Umsetzung unterstützt werden? Wir Freie Demokraten halten es für sinnvoll, die Implementierung des Lehrplans mit thematischen Informationen und Weiterbildungsangeboten zu begleiten. Hier sollten die Schulen bei der Vorbereitung und den Umsetzungen beteiligt werden, um frühzeitig Unsicherheiten bei Lehrkräften aufzunehmen und nach Lösungsansätzen zu suchen. Es müssen einerseits Konzepte für Fachlehrerinnen und Lehrkräfte erarbeitet werden, aber darüber hinaus müssen andererseits die Schulen Unterstützung darin erfahren, die Bildungs- und Erziehungsziele, die damit verbunden sind, in ihren Schulalltag (Schulprogramm und -klima) zu integrieren und ggf. auch kooperative Konzepte für die Elternschaft zu entwickeln, um diese ebenfalls einzubinden. www.fdp-hessen.de JANINE WISSLER (DIE LINKE) Kandidatin im Wahlkreis 35 (Frankfurt am Main II) Janine Wissler (37) ist seit fast zehn Jahren die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Hessischen Landtag, außerdem stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei. Sie lebt seit ihrer Studienzeit gerne in Frankfurt-Bockenheim. DIE LINKE sah es in den letzten zehn Jahren als ihre Aufgabe an, kritische Opposition im Landtag und auch außerhalb zu sein - denn auch aus der Opposition heraus kann man auch etwas bewegen, wie zum Beispiel die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen mit rot-rot-grüner Mehrheit 2008 bewies. Sie ist Spitzenkandidatin der LINKEN. Die Hessische Antidiskriminierungsstelle ist eingerichtet und der Hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt verabschiedet. Wird die finanzielle Unterstützung des Aktionsplans weiterhin in der Höhe von 500.000 Euro bestehen bleiben und welche Maßnahmen sind Ihrer Meinung vorrangig umzusetzen, um den FOTO: DIE LINKE Aktionsplan mit Leben zu füllen? Der Ansatz ist gut und richtig. Ich bekomme aber mit, dass viele in der Community enttäuscht darüber sind, wie wenig im ersten Jahr tatsächlich erreicht wurde. Wir müssen nun schauen, wo die Umsetzungsschwierigkeiten liegen und ob die 500.000 Euro ausreichen oder mehr Geld in die Hand genommen werden muss. Der Aktionsplan muss zügig weiter umgesetzt, aber auch weiterentwickelt werden und das selbstverständlich in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Community. Auch der reformierte Hessische Lehrplan wurde verabschiedet; wie sollen Lehrerinnen und Lehrer in der Umsetzung unterstützt werden? Wir haben den Lehrplan unterstützt, gegen den rechte Parteien und Gruppierungen mithilfe von Diffamierungen, falschen Behauptungen und üblen Argumenten demonstriert haben. Die Vielfalt der Gesellschaft und des Zusammenlebens von Menschen muss sich auch in den Schulbüchern und im Schulalltag widerspiegeln. Wichtig ist, dass die Lehrer*innen entsprechend aus- und fortgebildet und sensibilisiert werden. Ebenso brauchen wir eine gut ausgestattete Schulsozialarbeit. Diskriminierung muss im Unterricht und auf den Schulhöfen erkannt werden, um Ausgrenzung zu vermeiden und Akzeptanz durchzusetzen. https://linksfraktion-hessen.de

WAHL-SPEZIAL 9 Insgesamt stellen sich zur diesjährigen Landtagswahl 23 Parteien zur Wahl. Vorangehend haben wir fünf Kandidaten jener aktuell als Fraktionen im Landtag vertretenen Parteien Interview basiert vorgestellt. Der thematische Schwerpunkt lag hierbei auf der Schulpolitik. Nachfolgend stellen wir auszugsweise und zitierend Aussagen auf Basis des offiziellen Wahlprogramms der AfD zu diesem Thema heraus. Wir empfehlen grundsätzlich, sich die Wahlprogramme aller Parteien vollständig durchzulesen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Alle Informationen zur Landtagswahl finden sich übrigens auf www.wahlen.hessen.de. AFD – ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND Im Kapitel 4 (Bildung) des Wahlprogramms zur Landtagswahl Hessen 2018 heißt es unter anderem folgendermaßen: 4.6. Sexualkundeunterricht Die neuen hessischen Sexualerziehungsrichtlinien gehen weit über den Sexualkundeunterricht vergangener Jahre hinaus. Das komplette Wertesystem von Ehe, Elternschaft und Familie soll durch das gender-orientierte Konzept von „Sexualität der Vielfalt“ ersetzt werden. Hinter der angeblichen Sensibilisierung für vielfältige Lebensformen verbirgt sich ein Paradigmenwechsel: Frühsexualisierung und Umerziehung vom ersten Bilderbuch bis zum Abitur als bedingungslose Akzeptanz aller Sexualitätsvariationen. (...) Wir sind für eine ideologiefreie Schulpolitik in allen Unterrichtsfächern. (...) Die gegenwärtigen Sexualerziehungsrichtlinien missachten das hessische Schulgesetz (§ 7), weil sie Kinder und Jugendliche in eine einseitige Wertungsrichtung drängen. Dabei ist der nunmehr staatlich verordnete Paradigmenwechsel ein eklatanter Verstoß gegen die dem Staat obliegende Neutralitäts- und Zurückhaltungspflicht. Er ist ein unvereinbarer Verstoß gegen das Indoktrinationsverbot, wenn Kindern die Akzeptanz vielfältiger sexueller Verhaltensweisen vermittelt und insbesondere Homosexualität und andere sexuelle Orientierungen (LSBTTIQ) als gleichwertige Erscheinungsformen menschlicher Sexualität dargestellt werden, noch dazu, wenn sie gleichberechtigt neben der gesetzlich geschützten Ehe stehen sollen. Das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern nach Artikel 6 Abs. 2 Satz 1 GG muss unberührt bleiben. Der derzeitig gültige „Lehrplan Sexualerziehung“ für die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hessen (Erlass vom 19. August 2016) verstößt gegen diese Grundsätze, ignoriert die natürliche Schamgrenze unserer Kinder und muss deshalb aus moralischer und verfassungsrechtlicher Sicht umgehend zurückgezogen werden. www.afd.hessen.org 6.10. Sa | 20 Uhr 7.10. So | 19 Uhr GEORGETTE DEE „Mensch“ PE WERNER „Best of – von A nach Pe“ 25.10. Do | 19 Uhr www.neues-theater.de | Tickets 069 339999 33

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