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gab November 2022

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14 MANNHEIM FOTO: KYLE,

14 MANNHEIM FOTO: KYLE, UNSPLASH.COM COMMUNITY TRANS* AKTIONSWOCHEN RHEIN-NECKAR Rund um den Transgender Day of Remembrance TDoR, an dem jedes Jahr am 20. November der Opfer trans* feindlicher Gewalt gedacht wird, haben die Städte Mannheim und Heidelberg gemeinsam ein umfangreiches Programm mit Workshops, Vorträgen und Kulturevents zusammengestellt. Erste Veranstaltungen starteten bereits Mitte Oktober, der Hauptteil findet Anfang November an verschiedenen Orten in Mannheim und Heidelberg statt. In den Vorträgen und Workshops geht es um so spannende Themen wie zum Beispiel „Religion und Queer*feindlichkeit“; Leyla Jagiella, die als Ethnologin, Religionswissenschaftlerin und als trans Frau im Kontext Queer Islam aktiv ist, diskutiert im Internationalen Bund Heidelberg über religiös begründete Vorbehalte gegenüber queeren Menschen. Auch das Tabuthema Sexualität wird angesprochen: Unter dem Titel „Trans Lust Rhein-Neckar“ kann man sich im vertraulichen Rahmen in den Räumen von KOSI.MA Mannheim über Erfahrungen von trans* Menschen mit Dates und Sexpartys austauschen. Der Workshop „Vögeln – von, für und mit trans* Menschen“ bietet Raum für ganz praktische Fragen rund um eine erfüllende Sexualität; der Workshop der Linksjugend Heidelberg findet im Büro der Linken in Heidelberg statt und richtet sich an trans* Menschen und eventuelle cis Partner*innen. Für cis Menschen gibt es einen Vortrag der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität dgti im Mannheimer QZM; die ausgebildete Beraterin der dgti Ilka Kaufmann gibt dazu allgemeine Infos zum Thema Trans*- und Intersexualität. Auch kulturell wird einiges geboten: neben dem Konzert mit Mykki Blanco im neuen Karlstorbahnhof in Heidelberg (siehe Seite 48), gibt es ebenfalls im Karlstorbahnhof einen PoetrySlam „Word up“ mit einem FLIN- TA*-Special. Im Film „Mein Name ist Violeta“ wird thematisiert, wie Eltern mit dem trans* Outing ihres Kindes umgehen können; der Film mit anschließender Diskussionsrunde wird im Heidelberger Kino „Die Kamera“ gezeigt. Zum Abschluss der Trans* Aktionswochen Rhein-Neckar startet am 20. November der große Gedenkmarsch durch die Mannheimer Innenstadt – er setzt ein Zeichen gegen Trans*feindlichkeit und zeigt Solidarität mit den Opfern. Treff ist um 15 Uhr in der Mannheimer City an der großen Uhr vor C&A. Der Transgender Day of Remembrance entstand Ende der 1990er nach dem gewaltsamen Tod der amerikanischen trans Frau Rita Hester, der in den Medien kaum Beachtung fand und bis heute ungelöst ist. Die trans Aktivistin Gwendolyn Ann Smith initiierte daraufhin verschiedene Gedenkaktionen für Opfer trans*feindlicher Gewalt. *bjö Weitere Infos über www.heidelberg.de/ lsbtiq, www.mannheim.de/LSBTI und auf Facebook unter „transaktionswochen“ FOTO: DANIEL LISS WELT-AIDS-TAG Regenbogen-Benefizgala O7, 20 (Quadrate), Mannheim www.galileo-sauna.de Zur schönen Tradition geworden ist der Galaabend des Nationaltheaters Mannheim zugunsten von Menschen mit HIV und Aids. Er findet jedes Jahr rund um den Welt- AIDS-Tag statt – in diesem Jahr bereits gut zwei Wochen zuvor. Das Team hat wie jedes Jahr eine glitzernd bunte Mischung zusammengestellt, mit Lieblingsstücken und Höhepunkten aus dem künstlerischen Programm aller Sparten des Theaters – Oper, Schauspiel, Tanz. Special-Guest des Abends ist Singer/Songwriter und Queer- Aktivist LEOPOLD (Foto), der mit seiner Band aus Berlin angereist kommt. Mit Mannheim ist LEOPOLD besonders verbunden, denn er studierte hier an der Popakademie. Der gesamte Erlös des Abends kommt dem Verein „Benefiz Rhein-Neckar“ zugute, der seit 2003 ehrenamtlich Hilfe für Menschen mit HIV und Aids leistet und sich auch für Rechte von queeren Menschen engagiert. Auch das Nationaltheater möchte mit der Veranstaltung ein Zeichen für eine offene und solidarische Gesellschaft setzen. Aufgrund der Sanierungsarbeiten am Nationaltheater findet die Regenbogen-Benefizgala in diesem Jahr im Capitol statt. *bjö 18.11., Nationaltheater Mannheim zu Gast im Capitol, Waldhofstr. 2, Mannheim, 19:30 Uhr, www.nationaltheater-mannheim.de

COMMUNITY Die Ergebnisse des LebenSlauf 2022 Der queere Stuttgarter Sportverein Abseitz setzt mit dem jährlichen LebenSlauf ein Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft. Auch in diesem Jahr wurde der Volkslauf von einer Spendenaktion begleitet, die zu Gunsten der Organisation „Just Human e.V.“ und des Regenbogen Refugium des Zentrum Weissenburg ging. STUTTGART 15 Beide Institutionen engagieren sich für Rechte und bessere Lebensbedingungen von Geflüchteten mit besonderem Schwerpunkt auf LSBTIQ*-Menschen. Das Motto des LebenSlauf 2022 stand unter dem Titel „Menschrechte für alle“. „Wegen des Kriegs stehen derzeit die Geflüchteten aus der Ukraine im gesellschaftlichen Fokus, was für Abseitz nicht heißt, dass es Geflüchtete zweiter Klasse geben darf“, heißt es dazu in einer Erklärung auf der Website von Abseitz. „Abseitz steht für eine Welt, in der Menschen, egal wo sie geboren sind und sich aufhalten, angstfrei und ohne Selbstverleugnung in Würde, Respekt und Frieden lieben und leben können“, heißt es dort weiter. Schirmherr des diesjährigen Laufs war Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. „Der LebenSlauf ist ein Beispiel dafür, wie man mit Bewegung im wahrsten Sinne etwas bewegen kann. Zum Positiven. Daher habe ich die Schirmherrschaft gerne übernommen und freue mich, wenn möglichst viele Läuferinnen und Läufer in ihrem eigenen Tempo dabei sind“, so Wehrle in einem Statement. FOTO: COTTONBRO, PEXELS.COM Insgesamt 236 Läufer*innen meldeten sich für den diesjährigen LebenSlauf an, rund 100 kamen am 18. September am Johann-Friedrich-von-Cotta Schule zusammen, um den 10 Kilometer Parcours zu absolvieren. „Viele weitere sind Online gelaufen und haben uns ihre Laufnachweise zugeschickt“, heißt es dazu von Abseitz. 6.600 Euro kamen zusammen, die zu gleichen Teilen an Just Human und das Znetrum Weißenburg gehen. „Als Begünstigte haben sie auch tatkräftig bei der Organisation und Durchführung des LebenSlauf mitgeholfen“, meint eine Sprecherin von Abseitz. *bjö www.stuttgarter-lebenslauf.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.