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12 RHEIN-MAIN / NECKAR

12 RHEIN-MAIN / NECKAR QUEER FILMFEST WEITERSTADT FOTO: CINEMIEN Wunderlich: „Potato dreams of America” Ein pralles Programm mit aktuellen Filmen bietet das Queer Filmfest Weiterstadt vom 3. bis 16. November. Die 26. Ausgabe des Queer Filmfest Weiterstadt hat es in sich: 31 Filme, dazu vier Kurz- und Mittellänge-Filmprogramme, ein Eröffnungsabend mit einer Showeinlage von Igitte von Bingen und einer tollen Party stehen auf dem Programm. Das Festival spielt an drei Orten: im Kommunalen Kino Weiterstadt, im Lichtblick in Walldorf und im REX in Darmstadt. „Es gab so viele gute neue Filme, dass die Auswahl uns echt schwer fiel“, erzählt Jochen vom Filmfest-Team. Dafür ist das Programm mit ausschließlich aktuellen Produktionen extrem abwechslungsreich geworden. Neben bekannten Filmen wie Rosa von Praunheims Biopic „Rex Gildo – der letzte Tanz“ über den schwulen deutschen Schlagerstar Rex Gildo oder François Ozons freie Fassbinder-Adaption „Peter von Kant“ gibt’s auch viel Cineastisches und zahlreiche Previews zu entdecken. Das sind unsere Tipps! Eröffnungsfilm ist die lesbische Comingof-age-Story „So damn easy going“: Die ADHS-Patientin Joanna verliebt sich in ihre Mitschülerin; da kommt es ganz unpassend, dass sie vorrübergehend ohne ihre Medikamente auskommen muss. Ausgezeichnet wurde der Film mit dem Debütfilmpreis von QueerScope, der Kooperation queerer Filmfestivals in Deutschland und der Schweiz. Mit erfrischend ungewöhnlichen Erzählweisen überraschen zwei Filme aus den USA und Portugal: In „Potato dreams of America“ kämpfen Elena und ihr schwuler Sohn Potato in den turbulenten Perestroika-Jahren der UdSSR ums Überleben; sie flüchten sich in die Fantasiewelt Hollywoods, aber als sie endlich wirklich einen Neuanfang in den USA wagen, kommt vieles anders als erträumt. „Irrlicht“ ist eine Satire über die portugiesische Königsfamilie, deren schwuler Prinz mit seinem Berufswunsch Feuerwehrmann Volksnähe üben möchte; João Pedro Rodrigues inszeniert wunderlich und erfrischend respektlos wie freizügig, es gibt saftige Sexszenen, Bilder wie Stillleben und unerwartete Tanzeinlagen. Im kanadischen „Dawn, her Dad and the Tractor“ kommt die junge Dawn nach ihrer Transition zurück zu ihrer Familie – außer der Mutter wusste keiner von Dawns Veränderung, aber nicht nur Dawns Vater ist unfähig, mit der neuen Situation umzugehen. Vorsichtig finden sie wieder zueinander. Polyamorie ist Thema des französischen Films „Ma Belle, My Beauty“. Die nicht unkomplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Bertie, Lane und Fred ist, mit Bertie als Mittelpunkt, ein Experiment, das misslingt; Lane verschwindet aus dem gemeinsamen Leben. Jahre später haben Bertie und Fred geheiratet und sind nach Südfrankreich gezogen; doch Bertie leidet unter der Trennung von Lane. Um seiner Ehefrau zu helfen, lädt Fred Lane ein. Das unerwartete Wiedersehen ist holperig und wirft auch Fragen in der Beziehung zwischen Bertie und Fred auf. Natürlich gibt es auch wieder die beliebten Kurzfilmprogramme: Die Kurzfilmnacht zu Beginn des Festivals, die gegen Ende des Festivals wiederholt wird; dazu kommen zwei Programme mit mittellangen Filmen. Cheerio! *bjö 3. – 16.11., Queer Filmfest Weiterstadt, Filmvorführungen im Kommunalen Kino Weiterstadt, Kino Lichtblick in Walldorf und Kino REX in Darmstadt. Grand Opening am 3.11. mit Igitte von Bingen live, Kommunales Kino Weiterstadt, 19 Uhr. Opening-Party am 3.11., mit Live-Show von Tänzer Marcel Lipphardt und Queen Ariana Harmony, Kulturbahnhof KUBA, Weiterstadt, 22 Uhr Alle Infos über www.queer-weiterstadt.de Humorvoll-erotisches Satire- Musical auf das portugiesische Königshaus: „Irrlicht“ von João Pedro Rodrigues „So damn easy going“ wurde mit dem QueerScope- Debütfilmpreis ausgezeichnet FOTOS: SALZGEBER Tricky Dreiecksbeziehung: „Ma Belle, My Beauty“

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.