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GAB November 2020

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gab – das Gaymagazin

6 FRANKFURT MOMEM

6 FRANKFURT MOMEM Stadtleben FOTO: BERND KAMMERER FETISCH Da war doch was ... Techno in den 90ern hatte neben Berlin auch in Frankfurt ein pulsierendes Zentrum: Clubs wie das Omen oder die Flughafendisco Dorian Gray waren Speerspitzen des Frankfurter Techno-Ruhms, nicht zu vergessen die DJs, Musikprojekte und kleine wie große Labels, die Innovation in die elektronische Musik brachten. Dem soll mit dem Museum MOMEM („Museum Of Modern Electronic Music“) Tribut gezollt werden. Im Zwischengeschoss der B-Ebene der Hauptwache soll dieser interaktive Ort entstehen – als Erlebnisraum, Museum und Hotspot für Kultur. Geplant ist das schon seit 2015, 2019 stand das Projekt wegen finanzieller Engpässe vor dem Aus, man konnte sich dann aber doch mit der Stadt einigen. Daher schaute OB Feldmann jetzt mal nach dem Rechten. MOMEM- Mitgründungsdirektor Alex Azary, selbst Labelbetreiber aus Offenbach, konnte vermelden, dass die Renovierungs- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind und nun mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Die Eröffnung ist im kommenden Jahr geplant. RADIO SUB FOTO: STOCKSNAP, PIXABAY.COM, GEMEINFREI Langweile am Montagabend? Gibt’s nicht! Denn jeden Montag von 20 bis 22 Uhr sendet Radio Sub, das queere Radiomagazin auf Frankfurts Regionalsender Radio X, sein buntes Infotainment-Programm mit regionalen, nationalen und internationalen News und einer immer frischen, queeren Musikauswahl. Kann man hören! *bjö Montags, Radio X, FM 91,8 MHz oder Livestream: www.radiox.de, 20 – 22 Uhr, Wiederholung: dienstags 11 – 13 Uhr, www.radiosub.de FOTO: BJÖ Drei Jahre RUFF GEAR Frankfurts Fetisch-Store feiert im November sein dreijähriges Jubiläum. Inhaber Klaus Weber lädt am 7. November zur Geburtstagsaktion. Leder und Fetisch boomen in der Szene – und genau in diese Lücke preschte vor drei Jahren Webers Store. Er erweiterte das bis dahin überschaubare Angebot an Fetisch-Bekleidung und -Accessoires und steigerte letztendlich die Lust am Fetisch in Frankfurt. RUFF hat sich zur beliebten Anlaufstelle nicht nur für die einschlägige Szene entwickelt. Denn neben klassischen Lederoutfits mit Lederhose, -Chaps, Motorradjacke, Kappe und derben Stiefeln, Outfits für Rubber- oder Sportswear-Fans und bekannten Labels Mr. B, Maskulo, Addicted und Pump findet man hier auch Kinky-Fashion, die vor allem in der jungen Clubszene à la „GRIND“ beliebt ist. „Fetish-Fashion nenne ich das“, meint Weber und zeigt als Beispiel Mode des Pariser Labels „ToF“ („Trends of Friends“) mit knackig geschnittenen Sportshorts in gold, silber oder mit Pailletten, Mini-Kilts und anderen Modeaccessoires. Oder die Sport-Fashion von Mr. Riegillio: Bomberjacken und Sporthosen aus Kunst- oder Lackleder. Im hinteren Bereich des Ladens finden sich Sextyos für jede Lust und Laune – „wir nennen das gerne unser Kompetenzzentrum Dildo“ lacht Weber und zeigt die extrem anschmiegsamen Silikon-Dildos von Topped Toys. Auch das ist ein Beispiel für den Erfolg von RUFF: Hier kann man alles anschauen und anfassen. „Viele informieren sich in unserem Online-Shop und kommen dann im Laden vorbei“, erklärt Klaus Weber. Neben Fetish-Workshops gehört zum RUFF-Service zum Beispiel auch die Möglichkeit, Slings zu mieten – für diejenigen, die das einfach mal ausprobieren möchten. „Die meisten kaufen den Sling anschließend“, meint Weber; der Mietpreis wird dann angerechnet. Zum dreijährigen Jubiläum greift Klaus Weber das Thema „3“ auf: „Am 7. November gilt für jeden Einkauf: Jedes dritte Teil ist frei; das jeweils günstigste von dreien gibt’s also geschenkt“, erklärt Weber. Checkt das! *bjö 7.11., Geburtstagsaktion 3 Jahre RUFF Gear, Brückenstr. 6, Frankfurt, www.ruffonline.de

ERINNERUNGSKULTUR Klaus-Mann-Platz reist nach München Der unweit des Regenbogenkreisels im Frankfurter Bermudadreieck gelegene Platz, auf dem seit 1994 das Mahnmal Homosexuellenverfolgung („Frankfurter Engel“) steht, wird Teil eines Denkmals in München: Der Künstler Albert Coers wird für den Münchener Salvatorplatz ein Denkmal errichten, das der Familie von Thomas Mann gewidmet ist. Die Installation aus 15 Straßenleuchten mit daran angebrachten Schildern wird auch das Straßenschild des Frankfurter Klaus- Mann-Platzes enthalten. Der Klaus-Mann-Platz war 2007 der erste Platz Frankfurts, der nach einem geouteten Homosexuellen benannt wurde. Das Straßenschild bekam Coers hochoffiziell von Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und dem Vertreter vom Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig am Klaus-Mann-Platz überreicht. *bjö FRANKFURT 7 FOTO: STADT FRANKFURT / CHRISTIAN WACHER Künstler Albert Coers (Mitte) mit Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (rechts) und Julius Reinsberg vom Dezernat für Kultur und Wissenschaft am Klaus-Mann-Platz. AH FRANKFURT Youngstars+ und kostenlose HIV-Schnelltests Im Vorfeld des diesjährigen Welt-AIDS-Tags bietet die AIDS- Hilfe Frankfurt AHF ein Special im Rahmen des maincheck_ up: Die ersten 10 Besucher*innen am Montag, dem 30.11., und Donnerstag, dem 3.12., müssen für den HIV-Schnelltest nichts bezahlen. Seit September findet der maincheck_up montags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr im neuen maincheck-Zentrum in der Friedberger Anlage statt. Zum Welt-AIDS-Tag am 1.12. wird es keine Gedenk- und Diskussionsveranstaltung in der Katharinenkirche geben; geplant wird eine alternative Aktion zum Gedenken an die an Aids gestorbenen. Außerdem wurde eine neue Gruppe für HIV-positive Menschen zwischen 18 und 30 Jahren gegründet: Die Youngstars+ treffen sich jeden zweiten und vierten Montag um 18 Uhr im Gruppenraum des maincheck. In respektvoller Atmosphäre können hier Themen rund um HIV und Aids besprochen werden. Interessierte nehmen vorab Kontakt mit Desiderio Triolo vom Team auf. *bjö Maincheck, Friedberger Anlage 24, Frankfurt, Kontakt zu Desiderio Triolo von Youngstars+ über 069 4058680 oder desiderio.trioloah-frankfurt.de, maincheck_up STI-Tests mittwochs und donnerstags von 17 bis 19 Uhr, www.ah-frankfurt.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.