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GAB November 2020

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26 BÜHNE FESTIVAL IN

26 BÜHNE FESTIVAL IN DER SCHWEBE FOTO: GERALDINE ARESTEANU Das internationale Tanzfestival Rhein-Main, das jedes Jahr parallel in Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden stattfindet, reagiert im 5. Jubiläumsjahr auf die Zeichen der Zeit: Unter dem Titel „Fragile Balancen“ wird es ein „Festival in der Schwebe“. FOTO: KATARINA SOSKIC Choroegrafin Doris Uhlich steht im „Spotlight“. Körper zwischen Agonie und Ekstase: „Glory“ von Jeremy Wade, zusammen mit dem Tänzer Sindri Runudde. FOTO: DIETER HARTWIG Balanceakt – Performance-Installation „Versuchte Annäherung an einen Scheitelpunkt der Schwebe“ von Yoann Bourgeois Ein Festival in der Schwebe, weil man sich unter den gegebenen Umständen mit Social Distancing und wohlmöglichen Reisebeschränkungen nicht sicher ist, ob alle angekündigten Stücke stattfinden können; denn gerade im Bereich Tanz zeigt sich, wie vernetzt man in Europa ist. Die Festival-Kuratoren Anna Wagner und Bruno Heynderickx samt ihrem Team machen aus der Not eine Tugend und begegnen dem Schwebezustand auch künstlerisch. Das Eröffnungsstück zum Beispiel ist die Tanz-Installation „Versuchte Annäherung an einen Scheitelpunkt der Schwebe“, die der französische Tänzer, Choreograf und Künstler Yoann Bourgeois im Staatstheater Darmstadt gebaut hat: Ein Parcours mit vier bewegten Skulpturen, auf denen die Tänzer*innen die Balance halten (30.10. – 1.11.). Auch sonst lässt sich das Tanzfestival-Team nicht schrecken und präsentiert mit insgesamt 19 Stücken ein Festival voller Freude und Sinnlichkeit, das Körper und Dynamik in den Mittelpunkt stellt. Wie die Stücke der österreichischen Choreografin Doris Uhlich, auf deren Arbeiten in diesem Jahr das „Spotlight“ des Festivals liegt. Obwohl Uhlichs Tanzkarriere bereits an der Eignungsprüfung des Konservatoriums zu scheitern schien, einzig, weil ihr Körper nicht dem vorherrschenden Schlankheitsideal entsprach, hat sie als studierte Tanzpädagogin eine Reihe außergewöhnlicher Choreografien entwickelt und tanzt auch selbst. „Der Körper ist in der Welt und die Welt ist im Körper“, sagt die Choreografin, die gerne mit nackten Körpern arbeitet. Für Uhlich ist das nicht nur ein choreografisches Detail, um Zustände zu zeigen, die mit Kleidung nur schwer zugänglich sind. Für Uhlich bedeutet Nacktheit auch das Ablegen von gesellschaftlichen Codes und das bekommt durch das derzeit starke Verhüllungsgebot eine ganz neue Qualität. Gezeigt werden „Habitat“ in einer neuen, Corona-angepassten Version (31.10. und 1.1. im LAB), „Every Body Electric“ (7. und 8.11. im Staatstheater Darmstadt) und „mehr als genug“ (12.11., Hessisches Staatstheater Wiesbaden), die nicht nur nackte Körper in Bewegung sondern auch Körper außerhalb der Norm zeigen. In „Every Body Electric“ arbeitet sie zum Beispiel mit Performer*innen mit physischen Behinderungen. Der gebürtige niederländische Performer, Choreograf, Dozent und Kurator Jeremy Wade zeigt sein preisgekröntes Stück „Glory“, das auch nach 12 Jahren und der vierten Bearbeitung nichts an verstörender Faszination verloren hat. Jeremy Wade und der Tänzer Sindri Runudde strapazieren Gegensätze: Eine Umarmung, die zu erdrücken droht, ein Kuss, der den Atem raubt, intime Gesten, die entfremden – zwei Körper zwischen Agonie und Ekstase. (11. und 12..11., LAB). Auch Tony Rizzi ist dabei: „Why Wait“ lautet der Titel seiner Performance, die das Frankfurter Ballett unter William Forsythe zum Thema hat (siehe unser Interview auf der nächsten Seite). Sehenswert! *bjö 30.10. – 15.11., Tanzfestival Rhein-Main, Vorstellungen in Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt, Infos und Updates über www.tanzfestivalrheinmain.de

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