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gab Juli / August 2020

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gab – das Gaymagazin

50 MODE NACHGEFRAGT

50 MODE NACHGEFRAGT MITCH BO: „... gesunde Eifersucht ...“ Am Bodensee lebt und arbeitet dieser junge Queer, der sich als Influencer eine große Fan-Basis erarbeitet hat und auch als Model erfolgreich ist. Wir telefonierten mit dem Sportler. Wann ging es los mit der Modelkarriere? Ich wurde 2017 auf dem Zurich Pride angesprochen von pixxpower.photography, ob ich Lust auf eine Zusammenarbeit hätte. Ich habe lange überlegt, den Fotografen dann angeschrieben, und es kam relativ fix zum ersten Shooting. Da war ich 18 Jahre alt. Hat es dich viel Überwindung gekostet? Anfangs war ich sehr verkrampft, aber das hat sich schnell gelöst und macht mir nun viel Spaß. Wo fand das Fotoshooting statt? In Zürich an einem neutralen Ort. (lacht) Du warst 2018 bei der Wahl zum Mr Gay dabei. Ja, ich bin unter die ersten vier gekommen. Dass ich es so weit geschafft habe, macht mich etwas stolz, da machen ja so viele mit. Bist du 2020 wieder dabei? Gerade konzentriere ich mich mehr auf YouTube, auf Let’s Play. Und ich habe ja auch noch eine Arbeit, ich habe eine Ausbildung in der Gastronomie und arbeite als Koch. Wie geht dein Freund denn mit deinen Model- und Influencer-Aktivitäten um? Eine gesunde Eifersucht ist manchmal dabei, aber er unterstützt mich und sagt auch: Wenn ich das gerne machen will, soll ich es tun. Worauf freust du dich gerade? Aufs Draußen-Grillen! Und dass ich wieder Sport machen kann im Freien, dass man wieder schwimmen gehen kann. Machst du eigentlich viel Sport? Regelmäßig Krafttraining, ich habe eine Hantelbank zu Hause und gehe auch gerne ins Gym. *Interview: Michael Rädel www.mitchbo.de www.instagram.com/ mitchbo_official www.instagram.com/ nurofitness FOTOS: PIXXPOWER.PHOTOGRAPHY

SPIELZEUG Diversity bei Barbie MODE 51 FOTO: MATTEL Anfang des Jahres überraschte der Spielwarenhersteller Mattel damit, dass es nun „eine Puppe ohne Haare, eine Barbie-Puppe mit Vitiligo **, eine Puppe mit einer goldenen Prothese, einen Ken mit langen, vollen Haaren und den ersten rothaarigen Ken“ geben wird. Einst stand Barbie für den plastikgewordenen Hetero-Cis-Mann-Traum einer weißen Frau: die Augen groß, die Taille winzig, die Brüste prall und der Kopf mit Luft gefüllt. Letzteres ist bei allen Puppen so, ja, aber der Rest wird mehr und mehr divers. Das kann man nur begrüßen, denn in der Kindheit wird der Mensch geprägt, im Spiel lernt er, was „normal“ ist. „Im Jahr 2019 führte Barbie Puppen ein, die sie mit Einschränkungen darstellen – darunter eine Puppe mit einer Prothese. Bei dieser haben wir mit der damals 12-jährigen Jordan Reeves zusammengearbeitet, die es anstrebt, kreative Lösungen zu entwickeln, Kindern mit Behinderungen zu helfen, um ein möglichst authentisches Spielerlebnis zu schaffen. In diesem Jahr haben wir das Angebot um eine zweite Puppe mit dunklerer Hautfarbe erweitert, die eine Prothese trägt“, so Mattel. „Die Barbie Fashionistas Puppenlinie ist die Marke, die die größte Vielfalt bieten soll. Sie liefert eine Vielzahl von Haut- und Augenfarben, Haarfarben und -texturen, Körpertypen und Styles“, verrät der Hersteller dazu. „Das Engagement von Barbie hinsichtlich größerer Vielfalt und Integration findet positive Resonanz. Mehr als die Hälfte aller im letzten Jahr weltweit verkauften Puppen waren Diversity-Puppen. Von den zehn meistverkauften Puppen waren sieben divers – einschließlich der Rollstuhl-Puppe.“ Einen Minuspunkt gibt es: In der ganzen Pressemitteilung wird nur von Mädchen als Zielgruppe gesprochen, dabei würden auch viele Jungs mit den Puppen spielen, wenn man sie ihnen anbieten würde. Hier sind die Eltern gefragt. *rä www.mattel.de ** Weißfleckenkrankheit, eine nicht ansteckende Hauterkrankung EXKLUSIV BEI: Brückenstraße 36 60594 Frankfurt Di.-Sa. 11.00 - 19.00 Tel.: 069 / 200 23 940 Online-Shop: www.RUFFonline.de

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