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gab Juli 2022

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34 FRANKFURT Kolumne

34 FRANKFURT Kolumne INTERVIEW FOTO: OVERLINE.TV ILLUSTRATION: JANIS CIMBULIS Saufen, Fressen, auf die Suche nach Fortpflanzungspartnern gehen. Wenn sich keine finden lassen, dann wenigstens dem Reviernachbarn eins zwischen die Hörner geben. Ansonsten ein schattiges Plätzchen suchen und dösen. – Das sind im Wesentlichen die Prioritäten im Tierreich. Bei uns Menschen ist es nur geringfügig anders: Trinken, Essen, gelegentlich sogar Saufen und davon ermutigt die intensivere Suche nach Sexualpartnern beginnen. Damit bei Letzterem eine Aussicht auf Erfolg besteht, sollten im Vorfeld Leibesübungen unternommen werden. Doch die Voraussetzungen, um ernsthaft Sport zu treiben, sind für viele von uns hoch: Es darf nicht regnen und weder zu warm noch zu kalt sein. Falls alles passt, verhindern meist gesellschaftliche Anlässe oder die Erwerbsarbeit den Gang ins Fitnessstudio. Ansonsten muss zu Hause dringend Staub gewischt werden. Irgendwas ist also immer, das uns von unseren Vorhaben abhält. Das geht der Politik nicht anders: Abstammungsrecht, Selbstbestimmungsgesetz, Antidiskriminierung, Bekämpfung von Queerfeindlichkeit – sie haben sich einiges vorgenommen in Berlin, und die Hoffnungen darauf sind in der Community groß. Doch Corona brandet Welle auf Welle heran und in Europa ist Krieg. Es gibt also viel Wichtiges zu tun. Das gibt es immer. Genau deshalb dürfen die queerpolitischen Vorhaben nicht auf die lange Bank geschoben werden … ... weiterlesen auf www.männer. media/regional/gab RRRRRRRR … In Pressemitteilungen über Jessica Walker liest man häufig „über sie muss man nicht mehr viele Worte verlieren“. Dabei lohnt es sich, immer wieder bei der Mutter der Frankfurter Drag-Szene anzuklopfen und nachzufragen, um eben doch ein paar mehr Worte über die Ausnahmeerscheinung Jessica Walker zu verlieren. Verehrtes Publikum: Miss Jessica Walker! Jessica, wenn du jetzt Jubiläum feiern würdest: Wieviele Kerzen würden auf dem Kuchen funkeln? Jubiläum hatte ich ja schon einige Male, demnach wird die Torte sehr groß! Wenn ich es dann schaffe, 23 Kerzen auf dem Kuchen oder der Torte auszublasen, wünsche ich mir noch viele Jahre bunt durch unsere Frankfurter Szene zu stöckeln! Du scheinst nicht müde zu werden, als Jessica die Szene und viele Events darüber hinaus zu bereichern; was bedeutet Drag für dich? Jessica ist ja in Frankfurt geboren und hatte ihre ersten Gehversuche in einer Travestiegruppe, danach folgte dann der Solostart beim Frankfurter Wäldchestag! Dies war einschlagend und wegweisend für die Kunstfigur Jessica Walker! Durch meine zahlreichen Neuerfindungen von Texas Ranger Walker, Revanger Walker, bis hin zur Dragmudder – da wird man nie müde! Und meine Intention war schon immer den Drag-Nachwuchs zu fördern und zu unterstützen! Was kannst du als „alter Hase“ den jungen Drags vermitteln – und was lernst du von den jungen Queens? Den Jungen Drags kann ich nur eins mitgeben, bleibt euch selbst treu, dann lerne ich auch noch was von euch! Du bist mit deiner Revue „Night Queens“ und dem „Drag Slam“ nicht nur als Showact und Moderatorin unterwegs, sondern auch auf Soli-Veranstaltungen des Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt aktiv. Wie ist es zur politischen Betätigung und dem Kontakt zum Bündnis gekommen? Man kennt sich ja in unserer Szene untereinander ganz gut. Das Bündnis für Vielfalt und Akzeptanz steht mir bei politischen Fragen immer zur Seite! Aktuell arbeiten wir auch eng zusammen, wegen der queerfeindlichen Übergriffe, und planen auch Workshops im LSKH! Infos seht ihr im LSKH oder auf der Seite vom Bündnis beziehungsweise hier im Gab Magazin und online! Deine Botschaft an die Community? Meine Botschaft an unsere Community ist ganz einfach: Haltet zusammen und unterstützt unsere Szene! Es bringt keinem etwas, nur zu sagen, es ist ja nix mehr los! Was nicht stimmt! Habt Spaß und genießt unsere Offenheit und das Leben! Ich freue mich euch alle wiederzusehen – beim CSD, auf den Partys und im Bermudadreieck! Liebe Grüße und Küsse, eure Jessi – Rrrrrrrrrr! www.facebook.com/jessica.walker.100, Instagram: Jewo36

FRANKFURT 35 SPORT FVV: Fitness auch im Sommer Die meisten Kurse des FVV finden in Schul-Turnhallen statt; in den Ferien sind die Schulen aber leider geschlossen – trotzdem muss man auf FVV-Vereinssport nicht verzichten: Einige Abteilungen trainieren im Sommer an alternativen Standorten draußen an der frischen Luft, zusätzlich bietet der Verein Schnupperkurse an. Zu den traditionellen Sommer-Outdoor-Sportarten gehören Fußball, Joggen, Nordic Walking, Rudern, Schwimmen und Tennis. Auch einige der Yoga-Gruppen zieht es im Sommer in den Park. Besonders flexibel zeigen sich die Volleyballer, die in den Sommermonaten zwei Mal pro Woche Beachvolleyball anbieten; gepritscht und gebaggert wird dann open air in Rödelheim. Wer sich für Squash interessiert, kann am 12. August, dem „Try-me“-Tag, die Sportart ausprobieren; gespielt wird im Makkabi Tennis & Squash Park in Ginnheim. Im Anschluss ans Training geht’s gerne noch auf einen Absacker in den Biergarten. Vormerken kann man sich in diesem Zusammenhang auch schon mal die FVV-Bootparty am 26. August – dem Freitag des Museumsuferfests. Hier sind alle FVV-Mitglieder eingeladen, aber auch die ganze Community. Tipp: rechtzeitig Tickets sichern! *bjö Mehr Infos zu den Sommerangeboten des FVV über www.fvv.org FOTO: RODNAE PRODUCTIONS, PEXLES.COM, GEMEINFREI FOTO: KAMPUS PRODUCTION, PEXELS.COM, GEMEINFREI

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.