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32 MANNHEIM CAFÉ

32 MANNHEIM CAFÉ KLATSCH Stoffel, Dolo und das Team vom Café Klatsch sind zurück und begrüßen die Gäste auf Terrasse und drinnen. Beliebt und toll: Die Kuchentheke, die von Erdbeersahne bis zu Rhabarberkuchen stets wechselnde, hausgemachte Leckereien anbietet. Oder wie wär’s mit einem Gin-Longdrink oder einem frisch Gezapften? Zur Widereröffnung nach dem Shutdown gelten besondere Öffnungszeiten: montags bis sonntags von 16 bis 1 Uhr (Terrasse bis 23 Uhr). Checkt die Facebookseite für regelmäßige Updates! Café Klatsch, Hebelstr. 3, Mannheim, www.facebook. com/klatschmannheim FOTO: KLATSCHMANNHEIM Community CAFÉ SOLO Ein Glas Wein, einen Spritz oder vielleicht einen Cuba Libre? Im Café Solo findet man bei Alejandro, Andreas und ihrem Team für jede Gelegenheit den richtigen Drink. Alles steht unter dem Motto: „Lasst uns den Sommer genießen“. Wie überall gilt: Regelmäßig die News auf Facebook checken! *bjö Café Solo, U4 15 – 16, Mannheim, www.facebook. com/solomannheim FOTO: SOLOMANNHEIM ALTER GAY & GREY in Mannheim/Ludwigshafen/ Heidelberg Bereits seit 2008 gibt es die Gruppe für ältere junggebliebene Schwule in der Mannheimer Metropolregion; entstanden ist sie aus einer PLUS-Selbsthilfegruppe sowie einer Freizeitgruppe. COMMUNITY Lesben feiern! Als Auftakt in die CSD Saison 2021 (der CSD Rhein-Neckar steigt am 14. August) laden PLUS e.V., Bunte Frauen, JuLE Mannheim und Frieda alle Lesben, Frauen liebende Frauen und Freundinnnen*, egal ob cis, trans* oder inter, zu einem gemeinsamen Abend im Mannheimer Teamparcours-Komplex zu Musik, Cocktails und Gemeinsamkeit. Checkt die Details auf der PLUS-Website! *bjö Unter dem Namen „Gay & Grey“ firmiert die Gruppe aber erst seit 2014. Neben dem monatlichen Stammtischtreffen bei gemütlichem Abendessen in einem Ludwigshafener Lokal gibt es einen zweiten, regelmäßigen Termin in einer Mannheimer Seniorengaststätte, an dem aktuelle Themen besprochen werden; dazu werden entweder spezielle Veranstaltungen organisiert oder entsprechende externe Gäste als Gesprächspartner eingeladen. Wie wichtig die regelmäßigen Treffen für die Senioren sind, wurde besonders während Corona bewusst: „Die Pandemie hat uns ausgebremst“, meint Klaus Schirdewahn, der seit 2015 die Koordination der Gruppe übernommen hat. „Wir durften uns nicht mehr real sehen“ – seitdem finden die Treffen immerhin per Zoom-Konferenz statt. Hoffnung machen zum einen die Pandemie- Lockerungen, so dass Treffen in Gartenlokalen oder Ausflüge wieder möglich sind, zum anderen aber auch das geplante Queere Zentrum Mannheim QZM, das in Zukunft als Treffpunkt von Gay & Grey dienen soll. *bjö Kontakt zur Gruppe gibt es über die E-Mail- Adresse gay.and.grey@web.de FOTO: SHARON MCCUTCHEON, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI FOTO: RODANE PRODUCTIONS, PEXELS.COM, GEMEINFREI 24.7., Teamparcours, Pozzistr. 7, Mannheim, 19 Uhr, www.plus-mannheim.de

SHOWTIME STUTTGART 33 FRL. WOMMY WONDER „Lachen ist die letzte Waffe, wenn wir alles andere zum Heulen finden“ „Jetzt aber!“ – mit dem Titel ihres neuen Sommerprogramms spricht das Frl. Wommy Wonder vielen aus der Seele, die sich nach ein bisschen mehr Unbeschwertheit im Alltag sehnen. Ende Juli soll die Premiere steigen – wir haben Wommy vorab zum Interview getroffen. *bjö Dein neues Programm heißt „Jetzt aber!“ – das klingt nicht nur wie ein Befreiungsschlag, sondern ist es gefühlt bestimmt auch, nach dem ewigen Shutdown? Auf was freust du dich am meisten? Auf Menschen, auf echte, lebendige Menschen und auf spontanen Schlagabtausch – in der Form, wie die Corona-Regeln ihn erlauben. Vor leeren Räumen gegen die Wand und in die Kamera hinein oder in Autokinos vor Scheiben zu spielen, ist kein Ersatz für Live-Unterhaltung – für beide Seiten nicht. Insofern fiebere ich der Premiere entgegen, auch wenn im Saal Abstand, Maske und viel Lücke im Zuschauerraum vorgeschrieben sind und alles weit unter Wirtschaftlichkeit stattfindet. Aber ich pfeif drauf, ich will spielen. 14 Monate lang zu erfahren, dass man im Grunde nix wert und überflüssig ist, macht sonst nur depressiv. Wird Corona eine Rolle im Programm spielen? Ich denke, jeder wird froh sein, wenn er abends nicht mit dem konfrontiert wird, dem er schon im Alltag kaum entkommen kann. Insofern findet das Thema nur im Nebensatz statt – und dort satirisch überhöht. Alles ausblenden würde nur den Vorwurf nach sich ziehen, nicht auf den Alltag zu reagieren. Ich bringe das Thema so homöopathisch dosiert unters Volk, dass es für beide Seiten Ventilcharakter hat. Wenn man Salz in offene Wunden streut, kann man damit ja auch Heilprozesse beschleunigen. Und mein Wahlspruch war schon immer „Lachen ist die letzte Waffe, die uns bleibt, wenn wir alles andere zum Heulen finden“. Dem bleibe ich weiterhin treu! Was hat dich in der Zwangspause wach und kreativ gehalten? War ich überhaupt wach und kreativ? Ich war ausgeknockt, hab mich „verzichtbar“ gefühlt, und das hat mir neben hanebüchenen politischen Entscheidungen und fehlkonzipierten „Hilfen“ mehr zu schaffen gemacht als das depperte Virus an sich. Dann auch noch kreativ sein zu wollen hat schon fast was Demütigendes. Man soll funktionieren und produzieren, während man auf Null gehalten wird, und man soll aus dem Wohnzimmer „ 14 Monate lang zu erfahren, dass man im Grunde nix wert und überflüssig ist, macht depressiv. “ heraus die Welt bespaßen, in der es für viele nicht allzuviel existenzielle Einschränkungen gab. Das hat was Absurdes. Ich hab mangelnde Kreativität dann in Aktionismus umgesetzt: Wohnung renoviert, Corona- Info-Newsletter für Kollegen verfasst, bei Benefizprojekten mitgewirkt, Geld für Solidaritätsprojekte gesammelt, im Altenheim ausgeholfen und dergleichen. Ansonsten hatte ich mehr als genug damit zu tun, Projekte abzusagen, umzuplanen, zu verlegen, Texte umzuschreiben, Karten umzubuchen und so weiter. Über Langeweile konnte ich nicht klagen – es war nur selten effektiv oder so, dass der Kontostand hätte profitieren können. Juli ist der Pride-Monat – was ist deine Botschaft an die Community? Lasst euch nicht unterkriegen – grundsätzlich nicht und jetzt schon zweimal nicht! Seid sichtbar, seid friedlich, seid euch gegenseitig eine Stütze – dieses Jahr einmal mehr als üblich. Und arbeitet auf ein gutes Miteinander hin, das sage ich euch als weise alte Frau, die regelmäßig über Sagrotandampf meditiert. Ab 29.7., „Jetzt aber … die Sommershow“ im Theater der Altstadt, Rotebühlstr. 89, Stuttgart, Infos und Tickets über www.wommy.de FOTO: WOMMY.DE

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.