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gab Juli 2021

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30 MANNHEIM FOTO:

30 MANNHEIM FOTO: LSBTIQ+ HEIDELBERG WIEDERERÖFFNUNG O7, 20 (Quadrate), Mannheim www.galileo-sauna.de Der Anzeigenschluss für die August-Ausgabe der gab ist am 16.7.2021 Buchen Sie Ihre Anzeigen unter: anzeigen@gab-magazin.de VIELFALT LEBEN auch für KMUs entscheidend als Erfolgsfaktor: Diversity Management Neue dreiteilige Kurzfilmserie der Wirtschaftsweiber zeigt, wie kleine u. mittlere Unternehmen (KMU) von Diversity Management profitieren. Im Fokus: Lesbische Fachfrauen Filme online - Jetzt ansehen! wirtschaftsweiber.de Rekrutierung u. Bindung von Fachfrauen Mehr Vielfalt am Arbeitsplatz, mehr Wachstum Diskriminierungsfreie Geschäftspraktiken bit.ly/3sQWHNl Wirtschaftsweiber MACHEN DAS L SICHT- BAR! Bundesweites Netzwerk von lesbischen Fachfrauen wirtschaftsweiber.de Lebenszufriedenheit Eine Unternehmenskultur frei von Diskrimierung und diversitätsfreundlich, erhöht auch ein Coming-out am Arbeitsplatz um ein Vielfaches. wirtschaftsweiber.de NEU: Koordinationsstelle LSBTIQ+ Heidelberg Pünktlich zum IDAHOBIT* 2021 hat die neue Koordinationsstelle LSBTIQ+ Heidelberg ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Community weiter intensivieren, um eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bürger*innen in Heidelberg zu stärken. Die Stadt Heidelberg engagiert sich bereits seit einigen Jahren für LSBTIQ*-Rechte: 2016 wurde im Amt für Chancengleichheit der „Runde Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ gegründet, an dem rund 15 lokale Vereine, Organisationen und Initiativen aus der Community regelmäßig zusammenkommen und im Austausch zu LSBTIQ*-Themen mit der Stadtverwaltung stehen. Städtische Unterstützung erfahren außerdem verschiedene Community-Projekte wie das Queere Netzwerk Heidelberg, das jährliche Queer Festival, der Dyke-March Rhein-Neckar, PLUS Rhein-Neckar, die Trans*-Aktionswochen Rhein-Neckar oder die Aktionen zum IDAHO- BIT*. Außerdem gehört Heidelberg seit 2020 zum Rainbow Cities Network (RCN), einem internationalen Netzwerk von über 30 Städten, die sich zu einer aktiven Politik für die Belange von LSBTIQ* selbst verpflichtet haben. Wir haben Marius Emmerich, Kontaktperson der neuen Koordinationsstelle, interviewt. *bjö Marius, die Stadt Heidelberg hat sich schon stark für die Chancengleichheit von LSBTIQ* engagiert. Was kann die Koordinationsstelle da noch verbessern und welche Projekte nimmst du als erstes in Angriff? Das stimmt. Die Stadt Heidelberg hat in den letzten Jahren bereits viel erreicht. Aus dieser Arbeit ist die Koordinationsstelle LSBTIQ+ wirklich organisch gewachsen. Sie fungiert jetzt als sichtbarer Anlaufpunkt und als Dreh- und Angelpunkt, was LSBTIQ+ Projekte in Heidelberg angeht. Wir vernetzen und vermitteln, fördern und unterstützen und gehen natürlich auch aktiv selbst Projekte an. Durch die Koordinationsstelle können also zukünftig Vorhaben zur Gleichstellung von LSBTIQ+ in Heidelberg noch effektiver durchgeführt werden. Auf die lange Sicht möchten wir es nämlich schaffen, LSBTIQ+ in Heidelberg mehr zum Querschnittsthema zu machen und die Vielfalt der in Heidelberg lebenden und arbeitenden Menschen spürbar und sichtbar zu machen. Wir wollen es schaffen, Diskriminierungen abzubauen und Menschen, die solche erfahren, zu unterstützen. Wir möchten darüber hinaus aber vor allem auch positive queere Narrative schaffen. LSBTIQ+ sollen sich in Heidelberg wohl und so willkommen fühlen wie eben alle Heidelberger*innen, und das geht nur durch positive Erlebnisse. Das Queer-Sein muss solange gemeinsam gefeiert werden, bis es irgendwann kein Thema mehr ist, queer zu sein. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Das wissen wir alle.

MANNHEIM 31 Was könnte man aus deiner Sicht als nichtbinäre Person für die Nonbinary-Community verbessern? Nichtbinäre Geschlechtlichkeit ist in Deutschland aktuell noch ein Thema, mit dem sich viele Menschen nicht auskennen. Die problematische Gesetzeslage dazu ist viel diskutiert und – auch für mich persönlich – noch nicht optimal gelöst. Hier bin ich wirklich gespannt, was sich in den nächsten Jahren ergibt – vor allem was das Transsexuellengesetz (TSG) und die rechtliche Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt angeht. Und auch auf lokaler Ebene gibt es natürlich noch viel zu tun, sowohl in der Aufklärung der Gesamtgesellschaft als auch bei direkten Maßnahmen um nichtbinären, trans* und inter* Menschen den Alltag zu erleichtern. Bei der Stadt Heidelberg wurde ich diesbezüglich übrigens sehr offen empfangen. Im Rathaus gibt es seit letztem Jahr bereits ein WC für alle Geschlechter. Und wenn unser Amt im kommenden Jahr umzieht, wird das zweite bei uns im neuen Gebäude eröffnet. Das alles ist ein Prozess, der Zeit und Geduld braucht, so wie schon immer in der LSBTIQ+-Bewegung. Ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit und Sichtbarkeit mithelfen kann, Hemmungen abzubauen und andere ermutige, offen damit umzugehen. Dass ich wünsche, nicht mit Herr oder Frau Emmerich angesprochen zu werden, irritiert vielleicht manche bei einem ersten Austausch, ist aber ja aber nichts weiter Schwieriges. Und bei lieb gemeinten, respektvoll gestellten Fragen beißt auch eine nichtbinäre Person nicht. Die Koordinationsstelle agiert nicht nur koordinierend „im Hintergrund“, sondern soll auch für Bürger*innen offen stehen; in welchen Angelegenheiten kann man sich an euch wenden? Ja, es ist uns ganz wichtig, klar zu machen, dass die Koordinationsstelle LSBTIQ+ ab jetzt für alle die Stelle sein möchte, an der die verschiedenen Heidelberger Verbindungen zu LSBTIQ+ Themen zusammenlaufen. Damit meine ich lokale, bundesweite und internationale. Wir koordinieren den Runden Tisch sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Heidelberg, stehen im Austausch mit einem ganzen Netzwerk aus kommunalen LSBTIQ+ Fachstellen in Deutschland und arbeiten mit dem Rainbow Cities Network. Gleichzeitig stehen wir bereit für alle Menschen „ Bei lieb gemeinten, respektvoll gestellten Fragen beißt auch eine nichtbinäre Person nicht. “ in Heidelberg bei Fragen zu geschlechtlicher oder sexueller Vielfalt. Das gilt intern für die Stadtverwaltung und ihre Beschäftigten, für den Heidelberger Gemeinderat, für die lokale LSBTIQ+ Community und genauso für alle Mitbürger*innen. Hier vermitteln wir immer gerne. Dafür planen wir gerade die Einrichtung eines Newsletters. Alle neuen Infos erscheinen natürlich im Jahresverlauf auf unserer Website. NUR 14 Cent/ Min. GAYBOYS LIVE AM TELEFON RUF AN! LERNE HEISSE MÄNNER KENNEN 0180 50 61 62 63* SD - 14 Cent/Min. aus d. deutschen Festnetz Mobilfunktarif max. 42 Cent/Min. Kontakt und Infos zur Koordinationsstelle LSBTIQ+ Heidelberg über www.heidelberg.de/lsbtiq Das komplette Interview mit Marius Emmerich gibt’s auf www.männer.media/regional/gab

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.