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10 FRANKFURT LUCKY’S

10 FRANKFURT LUCKY’S HAPPY HOUR Tina Tannert und das Team vom Lucky’s melden sich aus dem Shutdown zurück. Auf beliebte Veranstaltungen wie Karaoke, Bingo, Bear-Lounge oder Single-Night muss man noch ein bisschen warten, aber die Happy Hour-Times versüßen wie immer die Zeit: Montags gibt es die Happy Hour Wein Time, mittwochs stehen die Longdrinks auf Special-Price und donnerstags heißt es Cocktail-Time. Checkt das Lucky’s bei Facebook für Updates! Lucky’s, Große Friedberger Str. 26, Frankfurt, tägl. ab 15 Uhr, www. facebook.com/luckysFFM FOTO: MP Community COMMUNITY IDAHOBITA* 2021 In Frankfurt lud das Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt am 17. Mai zur IDAHOBITA*- Kundgebung am Mahnmal Homosexuellenverfolgung. Auch am Römer wehte die Regenbogenflagge – das soll sie, laut Dezernentin Syliva Weber, nun immer am IDAHOBITA*. FOTOS: BJÖ Frankfurts Integrationsdezernentin Sylvia Weber SCHWEJK FEIERT WIEDER Linda und das Team vom Schwejk gingen auf Nummer sicher und warteten ab, bis die Inzidenzzahlen auch die Öffnung der Innenräume wieder zuließen; so kann man sich jetzt gemäß den geltenden Regeln auch wieder in der Schäfergasse treffen – draußen und drinnen. „Wir sind überglücklich, dass es nun – wenn auch langsam – wieder losgehen kann. Wir hoffen auf euer Verständnis, dass wir alle Regeln beachten müssen und werden“, heißt es dazu auf der Facebook-Seite des Schweijk. Dort erfahrt ihr auch regelmäßige Updates, zum Beispiel zu den Öffnungszeiten. *bjö Zum Schwejk, Schäfergasse 22, Frankfurt, www.facebook.com/ ZumSchwejkFFM Vertreter*innen der Regenbogencrew, der AHF oder der LSU nahmen an der Veranstaltung teil. Redebeiträge kamen von Integrationsdezernentin Sylvia Weber und Dr. Constance Ohms. Weber betonte die Wichtigkeit des Gedenktages gegen queer*feindliche Gewalt – besonders im Hinblick auf die erst kürzlich geschehenen Gewalttaten in Frankfurt, die Sylvia Weber erneut als eine Schande für Frankfurt bezeichnete. Als positives wie solidarisches Zeichen veranlasste sie, dass anlässlich des IDAHOBITA* am Römer die Regenbogenflagge weht – die queere Fahne wird normalerweise nur am CSD-Wochenende gehisst. „Die aktuelle Lage verlangt ein klares Zeichen der Stadt Frankfurt am Main“, so Sylvia Weber. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir die Regenbogenflagge auch weiterhin zwei Mal im Jahr am Römerbalkon hissen“, versprach die Dezernentin. Dr. Constance Ohms von der Frankfurter Beratungsstelle „Broken Rainbow“ ermutigte in ihrem Redebeitrag dazu, dass queere Menschen weiterhin Sichtbarkeit zeigen und sich nicht verstecken sollen – gerade auch, weil konservative Kräfte momentan wieder verstärkt versuchen, genau diese Sichtbarkeit zu verhindern, um eine vermeintliche „Normalität“ ohne Diversität in der Gesellschaft zu erreichen. Die Folgen für Menschen, die ihre Identität verstecken müssen, seien dramatisch, so Ohms, und führten nicht selten zu Depressionen oder Suizid. Teil eines queeren Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins sei dabei auch, dass queer*feindliche Täter*innen zur Rechenschaft gezogen werden und angezeigt werden, so Ohms. *bjö www.vielfalt-frankfurt.de FOTO: MP Dr. Constance Ohms von Broken Rainbow

FRANKFURT 11 COMMUNITY Café Karussell: Gay Black Lives Matter Das Café Karussell im Switchboard plant seine Veranstaltungen vorerst noch virtuell. Koordinator Michael Holy hat für den Juli ein aktuelles Thema aufgegriffen: „Gay Black Lives Matter“ gewählt. Innerhalb der queeren Community existieren diskriminierende Haltungen, die vor allem auf den Dating-Plattformen sichtbar werden – hier hat sich ein schonungsloser Jargon entwickelt, der ziemlich offen Diskriminierungen, Rassismus und Body-Shaming erkennen lässt. Die beiden Karussell-Termine stellen daher literarische und antirassistische Texte des schwulen farbigen Amerikaners James Baldwin vor – am 6. Juli seinen berühmtesten Roman „Giovanni‘s Room“. Die dort beschriebene von Verlegenheit und Scham geprägte Beziehung zwischen David und Giovanni zeigt das Dilemma schwulen Selbsthasses in einer Gesellschaft, die Homosexuelle diskriminiert. Hubert Kusch liest aus der englischsprachigen Originalfassung sowie aus einer neuen deutschen Übersetzung; ergänzt mit Auszügen aus Baldwins antirassistischem Roman „Ein anderes Land“. FOTO: ALAN WARREN, WIKIMEDIA COMMENSIA be unique. be heroic. just be! James Baldwin, 1969 in London Am 20. Juli wird die aus dem Jahr 2016 stammende Dokumentation „I am not your Negroe“ von Raoul Peck gezeigt. Der Regisseur zeichnet mit biografischen Fotos, Videoausschnitten und Berichten aus den US-amerikanischen Medien nicht nur ein Portrait von James Baldwin, sondern dokumentiert auch den immer noch grassierenden Rassismus von Weißen in den USA. *bjö 6. und 20.7., Café Karussell, jeweils ab 14:30 Uhr, Infos, Anmeldung und Zugangslink über cafekarussell@gmx.de Hasengasse 9 • 60311 Frankfurt (neben der Kleinmarkthalle) Tel. 069 - 283519 • www.goldpavillon.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.