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gab Januar / Februar 2022

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Kunst NACHGEFRAGT

Kunst NACHGEFRAGT GIACOMO GIOVANNI: „Ich liebe Machos“ Pop-Art, so schwul und auch so queer, wie es nur geht. Von leicht erotisch über sympathisch bis hin zu explizit, Giacomo Giovanni aus Guatemala ist ein Meister seines Genres: Gay Comic Art. Wir konnten mit dem Künstler chatten. Wie lebt es sich als Schwuler in deinem Land? Ich bin in Guatemala geboren und lebe auch dort. Mein Name kommt aus dem Italienischen, weil ich spanische und italienische Wurzeln habe. Das Leben eines Schwulen hier ist kompliziert, leider auch für die Community. Man erfährt zwar unglaublich viel Unterstützung von heterosexuellen Menschen, aber es gibt zu viel Neid, sinnlose Rivalität und viel Verwirrung – ich vermute, es liegt am Machotum. Eine Beziehung zu haben, ist hier in meinem Land kompliziert, niemand versteht oder will eine echte Verpflichtung. Du scheinst auf Machos zu stehen – aber auch auf Männer, die ihre innere Queen zulassen, oder? Ich liebe Machos mit Bärten! Ich habe gelernt, jeden Menschen zu respektieren, besonders diejenigen, die uns mit dieser inneren Queen so viel Freude vermitteln, die so hell strahlen in einer Welt, die oft dunkel ist. Aber persönlich, als Liebhaber, verehre ich einen sehr männlichen Mann. Hast du einen favorisierten Porno-Darsteller? Definitiv Martin Mazza, ich hatte sogar die Gelegenheit,

GRUSEL Verwunschene Orte, Männlein mit Schwanz und düstere Burgen Deutschland ist reich an Sagen, Mythen und Gruselgeschichten, kaum eine Region, wo es nicht Erzählungen gibt von weißen Frauen, die den Tod bringen, finsteren Riesen, die Menschen fressen oder Untoten, die im Dachgebälk toben. FOTO: M. RÄDEL ihn zu treffen, als er in mein Land kam, aber ich war geschockt (lacht), ich konnte kaum ein Foto von ihm machen, ich habe ihn auch nicht zeichnen können. Und natürlich Märchen von Hexen, Trollen, Nixen, Geistern, Kobolden und Feen. Unsere Natur gibt es ja auch her! Wer etwa einmal im Schwarzwald wandern war, als die Dämmerung einsetzte, dem ist klar, warum man sich so manches neblige Phänomen überirdisch erklärt hat. Und im dortigen Hotel Waldlust will nicht ohne Grund keiner mehr einchecken ... Das Buch „Schaurig-schönes Deutschland“ von Marieluise Denecke zeigt dir, wo du solche gruseligen Orte (115 sind in diesem Buch aufgelistet) finden kannst, verrät Wissenswertes über die jeweilige Stätte des Grauens oder wohligen Grusels. Kurz und knapp werden auch noch die dazugehörigen Geschichten erzählt, etwa die von den Männlein im Schwarzwald, die fleißig und strebsam und mit Fischschwänzen zusammen mit den Menschen arbeiteten, bis … *rä verlagshaus24.de/schaurig-schoenes-deutschland Deine Motive sind nicht immer jung. Nein, ich mag ältere Männer, besonders die mit schönen silbernen Bärten. Für mich ist es jedoch großartig, verschiedene Menschen jeden Alters zu zeichnen. Ich denke, obwohl ich ihren Körper abbilde, möchte ich sie so festhalten, wie ich sie sehe, mit den Augen der Seele. Wie entsteht deine Kunst? Ich arbeite digital und ich mache alles von meinem Handy aus, was eine große Herausforderung ist, da ich keinen Computer oder kein iPad habe. Es erfordert mehr Aufwand, aber es lohnt sich, das zu tun, was ich liebe. Wo kann man deine Kunst kaufen? Ich bewerbe und verkaufe meine Kunst über mein Instagram-Profil, dort kann ich Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt erreichen. *Interview: Michael Rädel www.instagram.com/j4ck0m0

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.