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gab Januar / Februar 2022

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Film NACHGEFRAGT FOTO:

Film NACHGEFRAGT FOTO: A. RAU Ausgezeichnet: Lukas Röders „Gehirntattoo“ Der 1993 in Starnberg geborene Regisseur ist Student an der Hochschule für Fernsehen und schon seit 2017 immer wieder erfolgreich bei den Hofer Filmtagen dabei. 2021 wurde er für seinen Film „Gehirntattoo“ mit dem „Hofer Goldpreis“ ausgezeichnet. Wir fragten nach. Querdenker überall, Verschwörungstheorien … Kamst du dadurch auf das Thema Schizophrenie? Nein, das hatte damit nichts zu tun. Ich bin vor einigen Jahren selbst an einer schweren Psychose erkrankt und war lange in der Klinik. Seitdem setze ich mich filmisch mit psychischen Erkrankungen und Psychodrama auseinander. Mir ist es wichtig, darüber Filme zu machen, um einen Dialog anzustoßen. Im Film stellst du die Frage, warum ihn, Hans, niemand streichelt. Wie ist das gemeint? Ich glaube nicht, dass streicheln heilt, aber streicheln tut gut. Streicheln ist besser als Angst oder Abstand. Mir geht es mit dem Film darum, eine gewisse Lockerheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen herzustellen. Ist man erkrankt, muss man sich immer Gedanken machen: Wird die Person, der ich es erzähle, verstehen oder wird sie auf Abstand gehen? Warum ihn niemand streichelt, soll eine kleine Provokation sein. Warum Angst haben, wenn wir auch streicheln könnten? Das ist doch die bessere Option. Warum soll man sich freuen, wenn jemand eine psychische Erkrankung hat? Mir geht es darum, den Status quo infrage zu stellen. Eine Erkrankung ist hart und schwer, aber es hilft keinem Betroffenen, wenn er oder sie stigmatisiert oder ausgegrenzt wird. Selbst erkrankt kann ich sagen: Es würde mir helfen, wenn Menschen meinen Symptomen mit Offenheit begegnen würden. Warum sich nicht darüber freuen? Das ist doch tausendmal besser, als die Menschen auszugrenzen. Ich wünsche mir einfach eine bessere Integrierung von Erkrankung und Erkrankten. Sie sind Teil unseres Lebens, und Freude über das Verrückte ist für mich eine Option. *Interview: Michael Rädel Das ganze Interview gibt es auf männer.media VERLOSUNG „RESPECT“ – Jennifer Hudson IST Aretha „(Oo) All I'm askin' / (Oo) Is for a little respect when you come home (just a little bit)“ – eigentlich jede(r) mit oder ohne Beziehung oder Dates kann sich mit diesem Text identifizieren. Aretha Franklin machte die Nummer 1967 zu IHRER Nummer, klar, dass so auch der Film heißt, der sich mit den Anfängen ihrer Karriere bis zum Jahr 1972 beschäftigt: „Respect“. Sie wurde missbraucht, geschlagen, gedemütigt, kontrolliert und diskriminiert. Trotzdem ging sie ihren Weg, setzte sich für Frauenrechte, die schwarze Bürgerrechtsbewegung und auch für die LGBTIQ*-Community ein. Ihr half der Glaube an Gott, so verwundert es auch nicht, dass eines ihrer erfolgreichsten Alben „Amazing Grace“ wurde. Bis zu ihrem Tod 2018 landete sie regelmäßig Welthits, „Chain of Fools“ zum Beispiel, „Who’s Zoomin’ Who?“, „Think“ oder auch „I Knew You Were Waiting (For Me)“ mit George Michael und „A Deeper Love“. Bis kurz vor ihrem Tod war sie aktiv, erfolgreich und politisch: „Wir alle wollen und verdienen Respekt. Mann, Frau, Schwarz und Weiß. Das ist ein elementares Menschenrecht“, so Aretha Franklin, die mit ihrer Musik für die Emanzipation und Bürgerrechtsbewegung ein deutliches Zeichen setzte. Im Februar 2022 erscheint der Film „Respect“ auf DVD und Blu-Ray, wir verlosen ihn hier: männer.media/gewinne. *rä

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