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gab Januar / Februar 2022

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24 MANNHEIM

24 MANNHEIM KAFFEEKLATSCH IM CAFÉ KLATSCH Tradition hat auch was Gutes – zum Beispiel im Café Klatsch, das die Mannheimer Szene seit über 30 Jahren bereichert. Bei Dolo, Stoffel und dem Team gibt’s das klassische Feierabendbier, und jede Gelegenheit für eine saftige Feier wird wahrgenommen – inklusive passender Deko wie zum Beispiel an Halloween oder Fasching. An der Bar werden Longdrinks gemixt und Cocktails geschüttelt und sonntags sollte man den berühmten Kaffeeklatsch bei Heißgetränken und leckerem Kuchen nicht verpassen. Café Klatsch, Hebelstr. 3, Mannheim, www.facebook. com/klatschmannheim FOTO: CAFÉ KLATSCH Community FOTO: MVD SPORTVEREIN SPORT Baggern und Pritschen Das internationale LSBTTIQ*-Volleyballturnier des mvd feiert 2022 seinen 20. Geburtstag. Nachdem das traditionelle Turnier im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte, werden sich – unter anderem mit 2G-Regeln – in diesem Jahr 15 nationale Teams im Wettkampf messen. Die Teams haben so klangvolle Namen wie „Berliner Vögel(n)“, „VolleyVous“, oder „Himmlisch Jeck“, was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass hier nach internationalen Volleyballregeln in drei Levels gespielt wird – die Mannheimer Gastgeber „mvdvolleydolls“ sind in allen drei Levels vertreten. Rund um die Tuniere gibt’s ein Rahmenprogramm mit Welcome-Meeting, gemeinsamem Frühstück und der Siegerehrung mit gratuliert musikalischen Showeinlagen – sofern es die Pandemiebedingungen zulassen. Das Volleyballturnier gilt für den mvd als Auftakt des sportlichen Jahres. Über 15 verschiedene Kurse, von Badminton, Fußball oder Volleyball über Fitness und Schwimmen bis Functional Training, Tanzen, Wandern und Selbstverteidigung bietet der Verein. Wie war das mit den guten Vorsätzen? *bjö 28. – 30.1., LSBTTIQ*-Volleyballturnier des mvd, Infos über www.mvd-mannheim.de CAFÉ SOLO Bereits seit über sechs Jahren gibt es die quirlige Café-Bar Solo in Mannheim, und Alejandro und das Team bringen immer gute Laune mit jeder Menge südländischem Flair mit. Hier trifft sich die gesamte Bandbreite der Community zu Drinks, Snacks und Talk und natürlich zum Feiern. Pandemiebedingt mussten die beliebten Mottopartys natürlich entfallen, aber das tut der Stimmung im Café Solo keinen Abbruch. *bjö Café Solo, U4 15 – 16, Mannheim, www.facebook.com/ SoloMannheim FOTO: LAURENZ HEYMANN, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI ALTER Gay & Grey Die gehören definitiv nicht zum alten Eisen: Bereits seit 2008 gibt es die Gruppe für ältere junggebliebene Schwule in der Mannheimer Metropolregion, die sich 2014 den Namen „Gay & Grey“ gegeben hat. Entstanden aus einer PLUS-Selbsthilfegruppe sowie einer Freizeitgruppe sieht sich „Gay & Grey“ bei monatlichen Stammtischtreffen in Ludwigshafen und Mannheim, die von gemütlichen Abendessen bis zu Themenabenden mit Gastrednern reichen. Mit der Eröffnung des Mannheimer QZM ist im Sommer 2021 ein neuer Gay & Grey Stammtischort hinzugekommen. Wie wichtig diese Treffen sind, ist Koordinator Klaus Schirdewahn insbesondere während der Corona-Shutdowns bewusst geworden – denn plötzlich gab es Gemeinschaft und Austausch nur noch per Zoom-Meeting. Wer sich vernetzen möchte, kann sich über die Email-Adresse der Gruppe an Klaus Schirdewahn wenden und gleich bei den nächsten Treffen dabei sein. *bjö Kontakt zur Gruppe gibt es über die E-Mail-Adresse gay.and.grey@web.de FOTO: LOGAN WEAVER, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI O7, 20 (Quadrate), Mannheim www.galileo-sauna.de

FOKUS Konversionstherapien Eine mehrteilige Vortragsreihe des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg beleuchtet die mehr als umstrittenen und in Deutschland mittlerweile zum Teil verbotenen Konversionstherapien, die von Homosexualität „heilen“ wollen. FOTO: POLINA TANKILEVITCH, PEXELS.COM, GEMEINFREI FREI INSPIRIERT VOM LEBEN VON Céline Dion Konversionstherapien versprechen die „Heilung“ von Homosexualität; davon abgesehen, dass Homosexualität laut WHO seit 1994 nicht mehr als psychische Krankheit angesehen wird, ist bezüglich der Konversionstherapien wissenschaftlich nur bewiesen, dass sie nachhaltig negative psychische und physische Folgen für die Behandelten haben. Seit Juni vergangenen Jahres sind Konversionstherapien in Deutschland verboten – zumindest für Minderjährige bis 18 Jahren. Für Erwachsene gilt dieses Verbot nur, wenn die Einwilligung in eine solche Maßnahme nicht freien Willens getroffen wurde. Der Weg zum gesetzlichen Verbot dauerte lange: Bereits 2013 wurde eine erste entsprechende Gesetzesinitiative im Bundestag gestartet, die sofort harsche Kritik aus dem rechten Spektrum der Religionsgemeinschaften erntete. Erst 2020 konnte das Gesetz in seiner jetzigen Form verabschiedet werden; es respektiert dabei die freie Entscheidung aller Erwachsenen, sich trotz der psychischen Risiken einer solchen Therapie zu unterziehen. Das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg startete in Kooperation mit dem Institut für Religionswissenschaft der Uni Heidelberg, der Magnus Hirschfeld Stiftung, dem Bundesnetzwerk Queere Bildung sowie Mosaik Deutschland, einem Verein zur politischen Bildung, Anfang Dezember eine Online-Vortragsreihe, die das Thema Konversionstherapien mit 14 Expert*innen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Am 11., 18. und 25. Januar werden Schutzmaßnahmen gegen Konversionstherapien in den USA, Kanada, Kenia und Australien vorgestellt. „Sie zeigen, dass neben der gesetzlichen Ebene weitere Wege notwendig sind, um LSBTIQ* Menschen vor Konversionsmaßnahmen zu schützen“, erklärt Danijel Ćubelić. Leiter des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. „Dazu zählen Unterstützungsangebote für Überlebende von Konversionstherapien sowie ein breites zivilgesellschaftliches Bewusstsein für das Thema“. Die Podiumsdiskussion zum Abschluss der Reihe am 1. Februar soll ermitteln, welche Schritte in Deutschland zusätzlich zum gesetzlichen Verbot nötig sind, um Konversionstherapien nachhaltig und strukturell einzudämmen. Die Veranstaltung soll einen deutschlandweiten Impuls setzten, so Danijel Ćubelić. *bjö „They want to kill your inner Queer“ – Transnationale Perspektiven auf Konversionsmaßnahmen, Online- Vortragsreihe am 11., 18. und 25.1. sowie am 1.2., jeweils 18 bis 20 Uhr, mehr Infos und Einwahllinks über www.heidelberg.de DAS HERZ SCHLÄGT NUR IM KINO /Aline.DerFilm

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.