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28 BÜHNE ART-TALKS ROB

28 BÜHNE ART-TALKS ROB CROSSE im Gespräch mit Willem de Rooij Noch bis Ende Januar zeigt das Museum Angewandte Kunst die Arbeiten der drei Gewinner des ars viva-Preises 2021. Begleitend dazu gibt es in der Reihe „Angewandte Talks“ Interviews mit den Preisträger*innen, die live gestreamt werden. Am 26. Januar spricht Willem de Rooij mit Rob Crosse, dessen gezeigte Videoarbeiten sich mit der Lebensrealität schwuler Männer auseinandersetzen. Die beiden Videos sind exemplarisch für die Arbeiten von Rob Crosse, in denen er immer wieder generationsübergreifende Beziehungen, gegenseitige Fürsorge, aber auch Verletzlichkeit und Formen der Intimität thematisiert. Das Video „Prime Time“ portraitiert ältere Schwule bei ihrer Teilnahme an einer Kreuzfahrt. Dabei kommt Crosse den Männern sehr nah: Nicht nur Szenen am Büffet oder Bord-Partys werden gezeigt, sondern auch Szenen in den Kabinen – beim Duschen oder beim Rasieren. Die Kamera streift dabei die Oberfläche der Haut, zeigt Falten und Altersflecken. Trotz des intimen Blicks wirken die Aufnahmen niemals voyeuristisch. Rob Crosse portraitiert behutsam und mit Respekt. Die zweite gezeigte Videoarbeit „Dear Samuel“ dokumentiert die intimen Beziehungen schwuler älterer Paare, Erotik zwischen Männern, das Verhältnis zwischen Jung und Alt, Sexualität im Alter und verborgene Beziehungen. Hier geht Crosse noch dezenter vor: Der Film zeigt Bilder von Singvögeln in Käfigen in einem Park. Die intimen Geschichten werden lediglich von Stimmen aus dem Off FOTO: XIN LI erzählt. „I’ll care for you. I’ll support your arm when you cross the street. I hold your body and trace the lines on your skin“ – diese Zeilen laufen als Untertitel. Künstler Rob Crosse Neben Rob Crosse sind die Künstler*innen Richard Sides und Sung Tieu mit dem ars viva-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Auch sie befassen sich mit Fragen der menschlichen Existenz und des Zusammenlebens. Der ars via-Preis wird seit 1953 jährlich vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft BDI an bildende Künstler*innen vergeben, die in Deutschland leben und jünger als 35 Jahre sind. In der Gesprächsreihe „Angewandte Talks“ spricht der niederländische Künstler Willem de Rooij mit Rob Crosse. Willem de Rooij ist seit 2006 Professor für bildende Kunst an der Städelschule Frankfurt. Der Talk wird am 26. Januar via Instagram-live übertragen, Teilnehmer*innen können dabei auch Fragen stellen. Das Gespräch ist im Anschluss als Dokumentation auch auf der Homepage des Museums abrufbar. *bjö 26.1., Museum Angewandte Kunst, Instagram-live, 19 Uhr, www.museumangewandtekunst.de FOTOS: TROB CROSSE Rob Crosse „Dear Samuel“, 2019, Video Still Rob Crosse „PrimeTime“, 2017, Video Still

VIP Alles Gute zum Wiegenfest, lieber Tim! Ohne Zweifel ist Tim Kruger einer der weltweit bekanntesten deutschen Pornosterne der Szene. FOTO: TIMTALES.COM Über seine Anfänge verriet er uns einmal: „Das war alles ziemlich spontan und ich war mir auch nicht bewusst, dass sich daraus eine Profession entwickelt. Angefangen habe ich weniger wegen des Geldes, sondern eher aus Neugier, wie genau so ein Pornodreh abläuft. Ich habe mir die Pornoszene unglaublich glamourös vorgestellt und wollte einfach mal dabei sein. Also habe ich mich beworben, und bevor ich mir darüber richtig Gedanken machen konnte, saß ich auch schon im Flieger in die USA auf Einladung einer großen Pornofirma, um meinen ersten Film zu drehen. Ab dem Zeitpunkt wurde es quasi ein Selbstläufer und ich bin einfach dabei geblieben.“ Der am 25. Januar 1981 geborene Trainierte ist ein guter Freund von HIV-Aktivistin Barbie Breakout und Dragqueen Gloria Viagra, kam aber durch Nina Queer zu ersten Bewegtbild-Ehren: Tim machte 2006 mit bei „Frauentausch“ mit Nina Queer ... Das ist natürlich längst Geschichte, jetzt steht er bei timtales.com seinen Mann. *rä COMIC Bunte Bären Und ein bisschen sexy sind sie (oft) auch, die starken Typen, die der Künstler Roberto „Bobo“ Nisi gekonnt inszeniert und auch zu modischen Prints werden lässt. Er sei ein „Supermarktverkäufer, der davon träumte, zu malen, ein paar Stifte kaufte, nach London zog und jetzt seine Kunst auf T-Shirts an den Mann bringt“, so Roberto „Bobo“ Nisi auf Instagram. Das waren die richtigen Entscheidungen. Seine Pop- Art-Mode ist auf 100 % Baumwolle verarbeitet und über die unten genannte Homepage (und auch über FOTO: BOBO-BEAR.COM amazon) zu bekommen. Für die „Bear Pride Cologne 2020“ war der bärenliebhabende Künstler auch schon tätig (leider wurde sie abgesagt) ... *rä bobo-bear.com, www.instagram.com/ bobobearart, www. facebook.com/bobobearart

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.