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30 GESUNDHEIT MIT LUST

30 GESUNDHEIT MIT LUST UND GUTER LAUNE Weihnachten und die nachfolgenden Tage „zwischen den Jahren“ sind die Zeit der Besinnlichkeit – und der guten Vorsätze für’s neue Jahr. Unser Gesundheits-Special gibt Tipps, wie man sich auf Körper, Geist und Seele besinnt und mit Lust und guter Laune die guten Vorsätze in die Tat umsetzt. Auf geht’s! *bjö FOTO: BRUCE MARS, PEXELS.COM, GEMEINFREI HIV/STI HIER KOMMT S.A.M „Ich komm’ zu dir nach Hause“ verspricht der Slogan des T-Shirts, das Carsten Gehrig von der AIDS-Hilfe Frankfurt auf unserem Foto trägt. Damit ist aber nicht Gehrig selbst gemeint, sondern S.A.M, der Heimtest für HIV und andere STIs, den es seit dem 1.12. auch in Hessen gibt. Wer sich regelmäßig auf HIV und andere STIs testen lassen möchte, kann dies nun relativ bequem zu Hause tun – mit S.A.M, dem neuen Heimtest. Um an S.A.M teilzunehmen, ist zunächst eine Online-Registrierung nötig sowie ein ausführliches, persönliches Beratungsgespräch in der AIDS-Hilfe Frankfurt, das alle Infos zu S.A.M und dessen Anwendung liefert. Anschließend wird das Testkit mit allen Utensilien für die Tests auf HIV, Syphilis, Clamydien und Gonorrhö (Tripper) wie bei einem Abo alle drei, sechs oder 12 Monate automatisch nach Hause geliefert. Blutund Urinproben sowie Abstriche werden selbst entnommen und ins Labor nach Hamburg gesandt. Das Ergebnis erfährt man per SMS; gegebenenfalls wird man zu einem weiteren Beratungsgespräch mit einer medizinischen Fachkraft eingeladen, die an einen entsprechenden Arzt oder anderen medizinischen Einrichtungen weitervermittelt. „Mit 32 Euro pro Testkit ist S.A.M außerdem eine preiswerte Alternative zu Einzeltests beim Arzt“, ergänzt Carsten Gehrig. S.A.M wird in Frankfurt als zusätzliche Test-Möglichkeit zum bereits breiten Angebot gesehen: „Die Möglichkeit, zu Hause den Test zu machen, involviert automatisch Zielgruppen, die wir sonst nicht oder nur schwer erreichen würden“, so Gehrig. Insbesondere in der Provinz, wo Testangebote im Vergleich zu Frankfurt rar gesät sind, ist S.A.M eine echte Alternative. Das beweisen die Ergebnisse aus Bayern, wo S.A.M von der Münchener AIDS-Hilfe, der Deutschen Aidshilfe, ViiV Healthcare und dem Hamburger Labor Lademannbogen entwickelt und seit gut eineinhalb Jahren in einer ersten Pilotphase erfolgreich getestet wurde: 51% der Nutzer gaben an, zuvor gar keinen oder nur sehr selten Tests gemacht zu haben. 80% der Nutzer blieben dem Angebot treu. Ziel des S.A.M-Projekts ist, die Dunkelziffer derer weiter zu minimieren, die unerkannt an einer STI erkrankt sind; zum einen, um das Infektionsrisiko zu senken, zum anderen, um erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen zu bieten. FOTO: BJÖ HIV-Infektionszahlen sinken Dass die AIDS-Hilfen mit ihren in den vergangenen Jahren verstärkt eingesetzten Präventions- und Test-Programmen auf einem richtigen Weg sind, zeigen auch die aktuellen Zahlen des Robert Koch Instituts: Die Zahl der Neuinfektionen bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), ist 2018 landesweit gesunken. Auch gibt es weniger Spätdiagnosen, was ebenfalls auf die vielfältigen Testangebote zurückgeführt wird. Die bundesweit sinkende Zahl der Neuinfektionen spiegelt sich auch in Hessen wieder. *bjö www.frankfurt-aidshilfe.de Mehr Infos zu S.A.M gibt’s über www.samtest.de

PSYCHOLOGIE COMING-IN STATT BURN-OUT Ist jetzt Schluss mit Coming-out? Nein, ganz im Gegenteil: „Auf dem Weg zu einem authentischen schwulen Leben“ lautet der thematische Untertitel des Abends im Rahmen der Frankfurter Vorträge der AIDS-Hilfe Frankfurt Der vom Heilpraktiker Psychotherapie Dr. theol. Georg Henkel und Annette Piecha vom Kompetenznetz HIV/AIDS e.V. gehalten wird. Vom Phänomen des schwulen Burn-outs spricht man, wenn sich im Leben geouteter Männer trotz sexueller Befreiung und beruflicher wie sozialer Etablierung keine Zufriedenheit sondern nur innere Leere breit macht. Nach der Theorie des amerikanischen Psychologen Alan Down kann dies bei schwulen Männern einen besonderen Grund haben: Die oft überwunden geglaubte Erfahrung der Scham. Ihr wird mit Kompensationsstrategien entgegengetreten: Streben nach beruflichen Anerkennung und der Bestätigung der eigenen Attraktivität, Abwertung weiblicher Anteile oder Abhängigkeiten verschiedenster Art sind die Folge. Der Abend gibt die Möglichkeit der Selbstpositionierung und gibt Inspiration, die Dinge anders zu sehen und anzugehen. *bjö 14.1., bASIS, Lenaustr. 38, Frankfurt, 19:30 Uhr, www.frankfurt-aidshilfe.de FOTO: NATHAN COWLEY, PEXELS.COM, GEMEINFREI BIS ZU 50% UNSERE ERLEBNISFILIALE FRANKFURT IN DER GRUSONSTRASSE 2 MO. BIS SA.: 10:00 - 20:00 UHR

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